Saudi-Arabien plant laut Berichten der New York Times (NYT), in den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu investieren. Angeblich sollen dabei satte 40 Milliarden US-Dollar in den Ausbau von KI fließen. Das ist eine ganze Menge Kohle, Leute! Mit dieser Investition würde Saudi-Arabien zur größten KI-Investitionsnation der Welt werden. Nicht schlecht, Herr Specht!
Saudi-Arabien ist ja traditionell ein reiches Land, das seinen Wohlstand durch den Verkauf von Erdöl erlangt hat. Aber die Zeiten ändern sich, und die Energiebranche befindet sich im Wandel. Das bedeutet, dass die Einnahmen aus dem Ölverkauf in Zukunft abnehmen könnten. Deshalb versucht die Regierung schon seit einiger Zeit, die Wirtschaft zu diversifizieren und sowohl im Inland als auch im Ausland zu investieren.
Der Public Investment Fund (PIF), der schon seit 1971 existiert, steht kurz davor, die magische Grenze von einer Billion US-Dollar zu knacken. Der aktuelle Leiter des PIF, Yasir bin Othman Al-Rumayyan, scheint ein guter Freund von Ben Horowitz zu sein, dem Mitbegründer der Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz. Die beiden könnten also zusammenarbeiten, um diese gigantische KI-Investition zu stemmen. Aber Vorsicht, es ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen!
Die 40 Milliarden Dollar sollen in verschiedene Bereiche der KI-Branche investiert werden. Das beinhaltet zum Beispiel Investitionen in eigene KI-Unternehmen, Start-ups, Chip-Hersteller und Rechenzentren. Das Geld soll schon in der zweiten Jahreshälfte fließen, und es wird sogar darüber verhandelt, weitere Risikokapitalgeber mit ins Boot zu holen. Vielleicht eröffnet Andreessen Horowitz sogar ein Büro in Riad, der Hauptstadt von Saudi-Arabien. Das wäre ja mal eine spannende Entwicklung!
Aber Moment mal, 40 Milliarden Dollar sind ja für Saudi-Arabien nicht das größte Risikokapitalprojekt in der Geschichte. Das Land hat schon zweimal jeweils 45 Milliarden Dollar für den Vision Fund bzw. Vision Fund 2 des japanischen Unternehmens Softbank bereitgestellt. Allerdings haben sich diese Fonds bisher nicht so entwickelt, wie erhofft. Die Softbank-Fonds sind übrigens auch an Investitionen in KI-Projekte beteiligt. Die KI-Branche scheint also ein beliebtes Ziel für große Investitionen zu sein!
Nun, Saudi-Arabien ist ja nicht gerade für seine makellose Menschenrechtsbilanz bekannt. Es gab da so ein paar Kontroversen, wie die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi, die Erschießung von Migranten und die systematische Diskriminierung von Frauen. Da kann man schon mal die Stirn runzeln. Aber hey, lassen wir das politische Geschwurbel beiseite und schauen wir uns lieber die Fakten an.
Saudi-Arabien ist ein riesiges Land, das sich über eine Fläche von etwa 2,15 Millionen Quadratkilometern erstreckt. Das ist ungefähr das Sechsfache der Größe Deutschlands. Und von den über 32 Millionen Menschen in Saudi-Arabien sind mehr als 40 Prozent Ausländer. Die Männer sind dabei in der Überzahl und machen über drei Viertel der Gesamtbevölkerung aus.
Also, wenn Saudi-Arabien wirklich 40 Milliarden Dollar in die KI investieren will, dann dürfen wir gespannt sein, was dabei herauskommt. Vielleicht sehen wir bald saudische KI-Unternehmen an der Spitze der Branche. Oder vielleicht verschwindet das Geld auch einfach im Nirgendwo. Wer weiß das schon? Aber eins ist sicher: Die KI-Branche wird auf jeden Fall einen ordentlichen Geldregen abbekommen.
Schlagwörter: Saudi-Arabien + NYT + New York Times
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