Was haben Schuhe und Hacker gemeinsam? Richtig, manchmal drücken sie an den falschen Stellen! Und genau das ist dem bekannten Schuhhersteller Salamander passiert. Ein fieser Cyberangriff hat das Unternehmen lahmgelegt und große Teile seiner Internetpräsenz in die Knie gezwungen. Aber hey, zumindest die Filialen sind weiterhin geöffnet! Das heißt, wer dringend neue Treter braucht, kann sich immer noch mit einem Einkaufsbummel in die Stadt retten.
Seit dem 19. April ist der Onlineshop von Salamander nur noch eine traurige Entschuldigungsseite. Technische Probleme, so heißt es, seien der Grund für den Ausfall. Aber zum Glück gibt es die Wayback Machine, ein Archiv für Webseiten, die uns zeigt, dass es wirklich stimmt. Die Klauser GmbH & Co KG, die das Zepter über die Salamander-Filialen schwingt, hat ordentlich mit IT-Problemen zu kämpfen. Und das betrifft nicht nur den Online-Shop, sondern auch die über sechzig Filialen.
Eine Leserin hat uns berichtet, dass die Filiale in Hannover am Freitagnachmittag geöffnet war, aber wohl ein bisschen Probleme mit der Nachschubversorgung hatte. Tja, da hat wohl jemand die Schuhe im Lager versteckt und den Schlüssel verloren. In einer Pressemitteilung hat die Klauser GmbH & Co KG dann auch erklärt, dass sie aufgrund des Angriffs gezwungen war, ihre IT-Systeme abzuschalten. Immerhin konnten Ende April wichtige Geschäftsprozesse wieder aufgenommen werden, dank der Unterstützung von internen und externen Helden. Aber der Online-Shop bleibt weiterhin im Wartungsmodus hängen. Schade, da bleibt einem wohl nur der Gang in die Stadt.
Bisher ist nicht bekannt, ob es sich bei dem Cyberangriff um eine Ransomware-Attacke handelt. Keine der bekannten Ransomware-Gruppen hat sich dazu bekannt. Die Klauser GmbH & Co KG versichert jedoch, dass höchstwahrscheinlich keine Daten abgeflossen sind. Puh, zumindest müssen wir uns keine Sorgen um unsere Schuhgrößen machen!
Übrigens, kennt ihr noch Lurchi? Den schlauen Feuersalamander, der jahrelang das Maskottchen von Salamander war? Der hatte ja schon so manches Abenteuer erlebt. Aber seit der Insolvenz der Schuhkette im letzten Jahr hat er ein neues Zuhause bei Schuhhändler Supremo gefunden. Da hat er jetzt genug Platz für neue Schuhmode und muss sich keine Sorgen um Cyberangriffe machen.
Also, liebe Salamander-Fans, ab in die Stadt und den Online-Shop-Blues vergessen! Denn wer braucht schon Internet, wenn man in echten Schuhparadiesen stöbern kann?
Schlagwörter: Lurchi + Security + Klauser
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