Maryland verabschiedet Gesetze zum Schutz von Kindern und Privatsphäre von Tech-Nutzern

Maryland hat zwei Gesetze verabschiedet, um den Schutz von Kindern und die Privatsphäre der Nutzer von Tech-Plattformen zu stärken. Das Maryland Kids Code und das Maryland Online Privacy Act zielen darauf ab, die Befugnisse der Plattformen zur Datenerfassung einzuschränken und den Nutzern die Kontrolle über die Verwendung ihrer Daten zu geben. Die Gesetze sollen verhindern, dass Social-Media-Plattformen und andere Unternehmen ihre Nutzer verfolgen können. Tech-Unternehmen wie Amazon, Google und Meta haben die Gesetze jedoch abgelehnt und argumentieren, dass sie die Meinungsfreiheit beeinträchtigen könnten. Die Gesetze in Maryland sind Teil eines breiteren Trends in der Gesetzgebung auf staatlicher und föderaler Ebene, um den Schutz von Kindern zu gewährleisten. Die Gesetze haben jedoch auch Kritik von Tech-Unternehmen hervorgerufen, die befürchten, dass sie die Meinungsfreiheit einschränken könnten. Das Maryland Kids Code umfasst den Maryland Age-Appropriate Design Code Act, der bereits in Kraft ist und Plattformen verbietet, bestimmte Systemdesign-Features zu nutzen, um die Nutzungsdauer des Online-Produkts zu erhöhen. Eine weitere Bestimmung der Gesetzgebung besagt, dass bestimmte Plattformen keine Nutzer unter 18 Jahren verfolgen dürfen. Die Legislative von Maryland hat eine überarbeitete Version des Gesetzes verabschiedet, um Einwänden von Tech-Unternehmen entgegenzukommen. Maryland wird der zweite Staat sein, der einen Kindercode verabschiedet hat, und ist bereit, sich gerichtlichen Herausforderungen zu stellen.

Schlagwörter: NetChoice + Maryland + Jared Solomon

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  • 9. Mai 2024