Stanford-Forscher arbeiten derzeit an einer bahnbrechenden holografischen Bildgebungstechnologie, die das Potenzial hat, die Welt der Augmented Reality (AR) zu revolutionieren. Das Computational Imaging Lab der renommierten Universität hat einen dünnen Stapel holografischer Komponenten entwickelt, der in herkömmliche Brillengestelle passt und realistische, vollfarbige und bewegte 3D-Bilder projizieren kann. Klingt beeindruckend, oder?
Obwohl die aktuelle Laborversion der Technologie noch einen begrenzten Blickwinkel von nur 11,7 Grad aufweist, sind die Forscher zuversichtlich, dass sie damit einen Durchbruch erzielen können. Ihre Komponenten können darauf trainiert werden, Bilder in unterschiedlichen Tiefen zu projizieren, sodass sowohl reale als auch erweiterte Objekte verschiedene Tiefenebenen haben können. Um die Bildqualität weiter zu verbessern, setzen die Stanford-Forscher auf KI-Algorithmen, die ein erlerntes physikalisches Wellenleitermodell verwenden. Klingt kompliziert, aber es funktioniert!
Ein großer Vorteil dieser Technologie ist ihre Kompaktheit. Im Gegensatz zu anderen AR-Brillen, die oft sperrige Optiken benötigen, um das Licht in die Augen des Trägers zu leiten, haben die Stanford-Forscher einen innovativen nanophotonischen Metasurface-Wellenleiter entwickelt, der diese Optiken überflüssig macht. Das bedeutet, dass die holografischen Komponenten nahezu nahtlos in herkömmliche Brillengestelle integriert werden können. Endlich keine klobigen AR-Brillen mehr!
Laut einem an der Entwicklung beteiligten Postdoktoranden gibt es derzeit kein anderes AR-System, das in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Kompaktheit mit dieser Technologie vergleichbar ist. Das ist eine Ansage! Unternehmen wie Meta investieren Milliarden, um AR-Brillen zu entwickeln, die letztendlich die Größe und Form herkömmlicher Brillen haben sollen. Aber die Stanford-Forscher sind ihnen einen Schritt voraus.
Obwohl die Technologie derzeit noch in der Prototypenphase ist, sind bereits funktionierende Modelle erkennbar, die wie eine Brille aussehen und 3D-gedruckte Rahmen haben. Die Forscher haben jedoch das ehrgeizige Ziel, den Markt für räumliches Computing zu revolutionieren und unhandliche Mixed-Reality-Headsets wie Apples Vision Pro und Metas Quest 3 zu übertrumpfen. Das ist definitiv ein ambitioniertes Vorhaben!
Die Entwicklung dieser holografischen Bildgebungstechnologie könnte einen großen Fortschritt für die AR-Branche bedeuten und die Tür zu neuen Anwendungen und Möglichkeiten öffnen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Technologie weiterentwickeln wird und wann sie letztendlich auf den Markt kommen wird. Bis dahin sollten wir unsere herkömmlichen Brillen behalten und gespannt bleiben!
Schlagwörter: Metas Quest + AR + Leap
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