Umfangreiche Störungen im Netz der Deutschen Telekom

Heute ist es mal wieder soweit: Das Netz der Deutschen Telekom hat massive Probleme. Aber hey, wer braucht schon Internet, TV oder Festnetz? Das sind doch alles nur Kleinigkeiten, die unser tägliches Leben kaum beeinflussen. Oder etwa doch?

Berichten zufolge waren nicht nur die armen Telekom-Kunden von den Störungen betroffen, auch andere Dienstleister wie O2 hatten mit den Ausfällen zu kämpfen. Es scheint fast so, als ob das Chaos im Netz kein Einzelfall war, sondern sich großzügig auf andere Anbieter ausgeweitet hat. Solidarität unter den Telekommunikationsunternehmen, das ist doch schön zu sehen.

Die Störungen begannen anscheinend gegen 5:00 Uhr morgens und erreichten zwischen 8:30 Uhr und 11:00 Uhr ihren Höhepunkt. In dieser Zeit gab es über 3.000 gemeldete Ausfälle. Da muss wohl jemand den Stecker gezogen haben. Oder vielleicht hat ein wildgewordener Hamster im Rechenzentrum sein Unwesen getrieben? Wer weiß das schon.

Besonders betroffen waren natürlich die Ballungsgebiete und Großstädte, weil es ja viel lustiger ist, wenn gleichzeitig Millionen von Menschen ohne Internet dastehen. Hamburg und das Ruhrgebiet waren dabei wohl besonders beliebte Ziele für die Störungen. Vielleicht hatten die Störungsteufel einfach Lust auf einen kleinen Ausflug in den Norden und ins Pott? Man gönnt sich ja sonst nichts.

In einigen Phasen waren sämtliche Dienste, also Internet, TV und Festnetz, zeitweise nicht erreichbar. Das muss ein tolles Erlebnis gewesen sein. Da sitzt man gemütlich vor dem Fernseher, will gerade den spannenden Krimi auflösen und plötzlich ist alles weg. Da ist der Frust vorprogrammiert. Aber hey, immerhin hatten die Betroffenen Zeit, mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen. Oder sich mit den Nachbarn anzufreunden. Oder einfach nur in die Luft zu starren. Ganz wie man will.

Im Laufe des Mittags hat sich die Situation etwas entspannt. Die Störungsmeldungen sind zwar immer noch über dem Durchschnitt, aber sie sind deutlich zurückgegangen und belaufen sich nun auf etwa 250 registrierte Probleme. Das ist doch schon mal ein Fortschritt. Oder?

Die Telekom hat bisher nur Schwierigkeiten mit MagentaTV als mögliche Ursache für die Störungen benannt. Aber eine genaue Ursache für die umfangreichen Ausfälle ist bisher noch nicht bekannt. Da müssen wohl noch ein paar Super-Nerds in ihren Laboren tüfteln und die Ursache finden. Hoffentlich haben sie genug Kaffee und Pizza, um das durchzustehen.

Ein Sprecher von O2 hat übrigens angegeben, dass die Probleme bei ihrem Unternehmen durch die Schwierigkeiten bei ihrem vorherigen Dienstleister Telekom verursacht wurden. Klingt nach einem echten Schuldzuweisungs-Fest. Die anderen betroffenen Internet-Anbieter haben sich bisher aber noch nicht zu der Situation geäußert. Die trauen sich wohl nicht, ihre Karten auf den Tisch zu legen. Oder sie wollen einfach nur nicht mit der Telekom in einen Topf geworfen werden. Verständlich.

Die gute Nachricht ist, dass die Telekom und die anderen betroffenen Dienstleister bereits dabei sind, die Ursache für die Störungen zu ermitteln und an einer Lösung zu arbeiten. Es bleibt zu hoffen, dass sie die Netzstabilität bald wiederherstellen und weitere Ausfälle verhindern können. Die Kunden werden jedenfalls gebeten, sich bei anhaltenden Problemen an den Kundenservice ihres jeweiligen Anbieters zu wenden. Vielleicht haben die Mitarbeiter ja heute Lust auf ein kleines Störungs-Rätsel. Die Kundenzufriedenheit steigt damit sicherlich ins Unermessliche.

Wie sich die Situation weiterentwickeln wird und wann mit einer vollständigen Behebung der Störungen zu rechnen ist, bleibt abzuwarten. Vielleicht haben die Technik-Götter ein Einsehen und lassen uns nicht allzu lange im Dunkeln sitzen. Bis dahin heißt es wohl: Abwarten und Tee trinken. Oder Kaffee. Oder Bier. Das ist jedem selbst überlassen. Hauptsache, man hat genug Flüssigkeit, um die Durststrecke zu überstehen.

Schlagwörter: Telekom + O2. Ab + Hamburg

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  • 21. Mai 2024