Linus Media Group (LMG) freigesprochen: Untersuchung findet keine Beweise für Mobbing und sexuelle Belästigung

Die Linus Media Group (LMG) hat nach monatelangen Vorwürfen zu Mobbing und schlechtem Betriebsklima endlich die Ergebnisse ihrer Untersuchung präsentiert. Und was soll ich sagen? LMG wurde größtenteils freigesprochen! Die Kanzlei Roper Greyell, eine der größten auf Arbeitsrecht spezialisierten Kanzleien Kanadas, hat die Vorwürfe untersucht und in einem Beitrag auf Plattform X veröffentlicht. Aber halt, der Beitrag ist in juristischem Englisch verfasst. Na toll, da muss man ja schon fast einen Anwalt engagieren, um das zu verstehen.

Aber zurück zu den Ergebnissen: Laut der Untersuchung hat es weder Mobbing noch sexuelle Belästigung gegeben. Und wenn doch, hat LMG angemessen darauf reagiert. Ein Punkt geht also schon mal an LMG. Allerdings räumt die Untersuchung ein, dass es beim Onboarding neuer Mitarbeiter Probleme gegeben haben soll. Aber hey, immerhin wurden die betroffenen Personen angeblich respektvoll und großzügig behandelt. Vielleicht gab es ja nur ein paar Missverständnisse beim Kaffeeholen, wer weiß.

Die Anwälte kommen außerdem zu dem Schluss, dass LMG nicht des Machtmissbrauchs beschuldigt werden kann. Die in Frage gestellte Atmosphäre ständigen Drucks wird von den Anwälten als erforderlich für legitime geschäftliche Interessen dargestellt. Na, das klingt ja nach einem ganz normalen Arbeitstag. Dauerstress und Druck sind schließlich die besten Freunde eines jeden Arbeitnehmers, oder?

Aber jetzt wird es interessant: LMG hat genügend Beweismaterial gesammelt, um eine Verleumdungsklage anzustreben. Klingt nach einer ziemlichen Drohung, oder? Man möchte allerdings auf eine Klage verzichten, um die Angelegenheit endlich abzuschließen. Verstehe ich das richtig? Man droht mit einer Klage, will aber eigentlich keine Klage? Das kommt mir vor wie eine Szene aus einer schlechten Soap Opera.

Die Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse hat natürlich zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Einige sehen die Freisprüche als Bestätigung für die Unschuld von LMG, während andere Zweifel an der Objektivität der Untersuchung haben. Besonders interessant ist die Frage nach der Unabhängigkeit der Kanzlei, die die Untersuchung durchgeführt hat. Schließlich wurde sie von LMG als Mandantin bezahlt. Da kommt man schon ins Grübeln, ob die Untersuchung wirklich neutral war.

Und dann haben wir da noch die potenzielle Bedrohung gegenüber der ehemaligen Mitarbeiterin, die die Vorwürfe öffentlich gemacht hat. Einige sehen das als taktische Maßnahme, um weitere Diskussionen und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Klingt nach einem echten Krimi, oder? Da bekommt der Ausdruck „Büro-Drama“ eine ganz neue Bedeutung.

Wie es weitergeht, bleibt abzuwarten. Vielleicht werden weitere Schritte seitens der ehemaligen Mitarbeiterin oder anderer Betroffener unternommen. Es bleibt zu hoffen, dass die Untersuchung und die daraus resultierenden Maßnahmen dazu beitragen, das Betriebsklima bei LMG zu verbessern und ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Denn eins ist klar: Ein respektvolles Arbeitsumfeld sollte in jedem Unternehmen oberste Priorität haben. Und das sollte man nicht erst dann erkennen, wenn eine Untersuchung durchgeführt wird.

Schlagwörter: LMG + Linus + X

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  • 23. Mai 2024