ASUS hört endlich zu: Neue Beschwerde-Email-Adresse und weitere Verbesserungen!

ASUS hat kürzlich eine neue E-Mail-Adresse mit dem klangvollen Namen executivecare@asus.com eingerichtet. Klingt fast wie ein VIP-Service, oder? Aber keine Sorge, du musst nicht den roten Teppich ausrollen, um diese Adresse zu nutzen. Sie wurde speziell für die Überprüfung von früheren RMAs entwickelt, bei denen Kunden der Meinung sind, dass sie ungerecht behandelt wurden. Also quasi der Beschwerdekanal für alle, die sich ungerecht behandelt fühlen. „ASUS, wir müssen reden!“ – so in etwa kann man sich das vorstellen.

ASUS hat versprochen, dass sie sich um diese Beschwerden kümmern und Verbesserungen vornehmen werden. Ab heute, dem 14. Juni, kannst du also deine Beschwerde an die neue E-Mail-Adresse schicken. Eine schicke Vorlage wurde extra für dich vorbereitet. Und es kommt noch besser: ASUS hat uns versichert, dass sie uns diesen Monat weitere Änderungen per E-Mail mitteilen werden. Da bin ich ja gespannt, ob sie uns ein Schreiben mit goldener Tinte und Duftnoten schicken. Aber hey, zumindest scheinen sie wirklich daran interessiert zu sein, die Probleme anzugehen.

Eine der guten Nachrichten ist, dass ASUS versprochen hat, Kunden, die unnötige Reparaturen bezahlt haben, zu erstatten. Und damit meine ich nicht den Kaffeefleck auf der Tastatur, den du selbst verursacht hast. Nein, ASUS bezieht sich hier auf Reparaturen, die sie als nicht zusammenhängend oder falsch eingestuft haben. Da bleibt einem ja fast die Spucke weg, wenn man bedenkt, wie viele Kunden da draußen Geld für etwas bezahlt haben, das eigentlich kostenlos sein sollte. Gut, dass ASUS hier endlich eingreift.

Aber das ist noch nicht alles! ASUS wird auch die Versandkosten erstatten, wenn eine Garantiereparatur Teil des RMA-Prozesses war. Das ist doch mal ein Grund zum Jubeln, oder? Wenn du also eine Reparatur außerhalb der Garantie und eine innerhalb der Garantie hast, übernimmt ASUS die Kosten für den Versand. Das nenne ich mal Service!

ASUS hat auch angekündigt, dass sie die Arbeits- und Steuerkosten erstatten werden, die mit diesen Streitigkeiten verbunden sind. Klingt fast so, als ob sie den Geldbeutel weit öffnen wollen, um ihre Kunden zufrieden zu stellen. Ob das wohl auch für die Steuerkosten gilt, die ich bei meiner letzten Pizza-Bestellung bezahlt habe? Hm, vermutlich nicht.

Um die Probleme anzugehen, hat ASUS ein spezielles Team gebildet, das sich rückwirkend um all die negativen Kundenumfragen kümmert. Endlich mal jemand, der die Beschwerden ernst nimmt! Außerdem haben sie den Reparaturzentren die Möglichkeit entzogen, Schäden zu beanspruchen, die von den Kunden verursacht wurden. Jetzt müssen solche Ansprüche über das ASUS-Team bearbeitet werden. Das senkt definitiv den finanziellen Anreiz, Geräte absichtlich zu beschädigen. Immerhin ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Und als wäre das noch nicht genug, plant ASUS auch den Bau eines neuen Support-Centers in den USA. Dort hast du dann die Wahl, ob du dein Mainboard reparieren lassen möchtest oder ob du ein generalüberholtes Board im Austausch bekommst. Endlich musst du nicht mehr mit einem generalüberholten Gerät rumlaufen, wenn du eigentlich nur eine Reparatur wolltest. Das ist doch mal eine gute Nachricht!

Und zu guter Letzt: ASUS wird nächste Woche endlich eine offizielle Erklärung zu dem Defekt des microSD-Kartenlesers beim ROG Ally veröffentlichen. Das hat ja auch lange genug gedauert. Da hat ASUS wohl eine neue Definition von „nächste Woche“, aber besser spät als nie, oder?

Im September 2024 wird ASUS dann noch eine überarbeitete Reparaturberichtsvorlage veröffentlichen, die hoffentlich transparenter ist. Und auch die Sprache für den Advance RMA wird angepasst, um den Fokus auf physische Schäden zu verringern. Denn mal ehrlich, wer hat schon Lust, sich mit kryptischen Formulierungen und Fachchinesisch rumzuschlagen? Da kann man ja gleich versuchen, ein Handbuch für IKEA-Möbel zu verstehen.

Alles in allem scheint ASUS endlich auf die Kunden zu hören und Verbesserungen einzuführen. Da kann man nur hoffen, dass sie ihr Versprechen halten und die Probleme wirklich angehen. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja in Zukunft noch mehr positive Überraschungen von ASUS. Ich halte die Daumen gedrückt!

Schlagwörter: ASUS + CID + RMA

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  • 14. Juni 2024