Robo-Schildkröten-Revolution: Roboter lernen von Schildkröten und werden energieeffizient!

Endlich mal gute Neuigkeiten aus der Welt der Robotik! Da haben sich ein paar schlauen Köpfe in Südkorea gedacht: „Hey, lass uns doch mal Schildkröten als Vorbild für energieeffiziente Roboter nehmen!“ Und siehe da, es hat funktioniert!

Das Forscherteam des Daegu Gyeongbuk Institute of Science & Technology (DGIST) hat herausgefunden, dass Schildkröten aufgrund ihres hohen Gewichts eine besonders energieeffiziente Fortbewegung haben. Im Vergleich zu Robotern mit Rädern sind Roboter mit Beinen zwar nicht so effizient, aber dafür besser geeignet für unwegsames Gelände. Also haben sich die südkoreanischen Wissenschaftler gefragt, wie man einen vierbeinigen Roboter konstruieren kann, der sich besonders energieeffizient fortbewegt.

In ihrer Veröffentlichung mit dem klingenden Titel „A Study on the Effect of Belly-Dragging Locomotion on a Robot that Mimics a Heavy Reptile“ beschreiben die Forscher, dass Schildkröten die effektivste Methode der Fortbewegung entwickelt haben. Sie ziehen ihren Panzer über den Boden und bewegen dabei gleichzeitig die diagonal angeordneten Beine. Das klingt jetzt nicht unbedingt nach einer eleganten Bewegung, aber hey, wenn es funktioniert, warum nicht?

Um ihre Erkenntnisse zu überprüfen, haben die Forscher einen physischen Roboter in Form einer Schildkröte hergestellt. Mit Hilfe von 3D-Druckverfahren entstand ein kleiner Roboter mit vier Beinen und einem Panzer. Und natürlich durften zwölf Servomotoren nicht fehlen, um die Beine zu steuern. Wenn schon, denn schon!

Mit diesem Roboter konnten die Forscher verschiedene Fortbewegungsmethoden testen. Sie haben den Bauchpanzer über den Boden schleifen lassen, den Panzer angehoben und auch eine Methode ohne Panzer ausprobiert. Außerdem haben sie noch mit den Bewegungen der Beine experimentiert. Das hört sich fast an wie ein kleines Roboter-Tanzprojekt, oder?

Und was waren die Ergebnisse? Trommelwirbel, bitte! Die effizienteste Fortbewegungsmethode war tatsächlich die Nutzung des Bauchpanzers. Wer hätte das gedacht? Das Forschungsteam empfiehlt also, dass Roboter, die sich besonders energieeffizient fortbewegen sollen, entsprechend den Forschungsergebnissen konstruiert werden sollten.

Das klingt alles sehr vielversprechend! In Zukunft könnten wir also Roboter haben, die sich sowohl auf ebenem als auch unwegsamem Gelände effektiv fortbewegen können, und das Ganze dank einer Schildkröte. Könnte man fast schon als Robo-Schildkröten-Revolution bezeichnen. Na dann, auf in die Zukunft!

Schlagwörter: Daegu Gyeongbuk + DGIST + OpenCM

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  • 25. Juni 2024