Cyberkriminelle bringen Chaos ins Kinderkrankenhaus Chicago – als ob die Pandemie nicht reicht!

Großes Datenleck im Ann & Robert H. Lurie Children’s Hospital of Chicago – na toll, als ob wir nicht schon genug mit der Pandemie zu tun hätten! Aber hey, die Cyberkriminellen haben sich gedacht, warum nicht noch ein bisschen mehr Chaos in die Welt bringen und sich Zugang zu sensiblen Daten von Patienten und Mitarbeitern verschaffen. Wie nett von ihnen!

Namen, Adressen, Geburtsdaten, Sozialversicherungsnummern und medizinische Daten – das volle Programm. Die Klinik hat natürlich sofort reagiert und die betroffenen Patienten und ihre Eltern über das Datenleck informiert. Immerhin blieben die Daten aus dem zentralen System der elektronischen Patientenakte verschont. Aber das Ganze hat trotzdem zu Beeinträchtigungen bei anderen elektronischen Diensten wie E-Mail, Telefon und der elektronischen Patientenakte geführt. Ich stell mir gerade vor, wie die Ärzte mit Stift und Papier herumhantieren – echt retro!

Das Krankenhaus hat nun eine kostenfreie Hotline eingerichtet, um Fragen zu dem Vorfall zu beantworten. Außerdem bekommen die Betroffenen für zwei Jahre kostenlosen Zugriff auf ein System, das vor Identitätsdiebstahl schützen soll. Na, immerhin etwas Gutes!

Und wisst ihr, was die Cyberkriminellen gefordert haben? 60 Bitcoin als Lösegeld! Das sind mal eben schlappe 3,5 Millionen Euro. Aber das Krankenhaus hat sich geweigert, das Lösegeld zu zahlen. Kein Wunder, ist ja auch nicht gerade empfehlenswert. Aber hey, die Cyberkriminellen haben es ja zumindest versucht!

Und als ob das nicht genug wäre, haben auch noch das Universitätsklinikum in Zagreb und das Krankenhaus Agatharied ihre eigenen Cyberangriffe abbekommen. Da scheint es ja gerade richtig in Mode zu sein! Das IT-System des Zagreber Krankenhauses musste vorübergehend heruntergefahren werden, was zu langsameren Abläufen und manuell verfassten medizinischen Berichten geführt hat. Immerhin sind keine Patientendaten abgeflossen. Die pro-russische Gruppierung NoName057 behauptet, für den Angriff verantwortlich zu sein. Ob da wohl noch mehr dahintersteckt?

Im Krankenhaus Agatharied ist die Kommunikation beeinträchtigt und die meisten IT-Systeme wurden von der Verbindung zum Netzwerk getrennt. Die Mitarbeiter müssen jetzt auf alte Kassettendiktiergeräte zurückgreifen – wie romantisch! Und als wäre das nicht genug, müssen auch noch 150 Terabyte an Daten wiederhergestellt werden. Da haben die IT-Experten aber richtig Spaß!

Was lernen wir aus diesen Vorfällen? Das Gesundheitswesen braucht eine sichere IT-Infrastruktur und muss ständig gegen Cyberkriminalität kämpfen. Krankenhäuser müssen ihre Sicherheitsvorkehrungen kontinuierlich verbessern, um solche Angriffe zu verhindern und die sensiblen Daten ihrer Patienten zu schützen. Sonst haben wir bald noch mehr Chaos als ohnehin schon – und das wollen wir doch alle nicht, oder?

Schlagwörter: Merkur + Ann + Robert H. Lurie Children

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  • 1. Juli 2024