Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat im Rahmen des Verbundprojekts BRAWA Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes bei historischen Gebäuden entwickelt. Ziel des Projekts war es, Schwelbrände schneller zu erkennen und somit die Sicherheit von historischen Bauwerken zu erhöhen. Aufgrund der Verwendung von Naturmaterialien wie Holz, Stroh oder Gras sind historische Gebäude besonders anfällig für Brände. Die Folgen von Bränden in solchen Gebäuden können verheerend sein. Das Projektteam der BAM hat ein fortschrittliches Sensorsystem entwickelt, um Schwelbrände frühzeitig zu erkennen. Durch Laborexperimente und Experimente unter realistischen Bedingungen konnte das Team Daten sammeln und ein Sensorsystem entwickeln, das bereits in der Anfangsphase eines Brandes Alarm auslöst. Dies ermöglicht eine frühzeitige Reaktion und Eindämmung des Brandes. Die Brandschutzexpertin Anja Hofmann-Böllinghaus betont die Bedeutung der gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Modelle für den Brandschutz von historischen Gebäuden. Das Verbundprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und trägt dazu bei, das kulturelle Erbe zu schützen und historische Gebäude vor den Folgen von Bränden zu bewahren.
Schlagwörter: BAM + Weimar + BRAWA
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