Künstliche Intelligenz (KI) ist auf dem Vormarsch und das hat Folgen – nicht nur für die Terminatoren, die Arnold Schwarzenegger jagen, sondern für Millionen von Arbeitnehmern in Deutschland. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil warnt vor einem notwendigen Jobwechsel und spricht von einer beruflichen Neuorientierung.
Aber was genau bedeutet das? Nun, laut Heil könnten anspruchsvolle Tätigkeiten im Handel, bei Banken und Versicherungen durch Automatisierung ersetzt werden. Das ist natürlich keine gute Nachricht für diejenigen, die gerade erst ihren Abschluss in BWL gemacht haben und von einem glamourösen Job in der Finanzbranche träumen.
Aber Moment mal, bevor wir in Panik ausbrechen: Heil betont, dass die Arbeit an sich nicht verschwindet, sondern sich nur verändert. Das ist beruhigend, oder? Oder vielleicht auch nicht, denn eine Umfrage von Bitkom Research zeigt, dass 41 Prozent der Deutschen sich häufig von digitalen Technologien überfordert fühlen.
Und es wird noch schlimmer: Laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young haben knapp ein Viertel der Befragten Angst, dass sie von Maschinen ersetzt werden könnten. Da kann man schon verstehen, warum Heil sich das Ganze mal genauer anschauen wollte.
Also hat er sich auf eine Sommerreise begeben und dabei den Einsatz von Hochtechnologie im Obstanbau in Baden sowie die Entwicklung von Ernte- und anderen Robotern am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen besichtigt. Bei dieser Gelegenheit hat er auch gleich demonstriert, wie Roboter die knappen Erntehelfer ersetzen können. Denn hey, wer braucht schon Menschen, wenn man Beeren auch effizienter mit einem Roboter ernten kann?
Trotzdem können wir uns beruhigen, denn die Arbeit wird wahrscheinlich nicht knapp werden. Sie wird nur anders sein. Menschliche Arbeit bleibt unverzichtbar in Bereichen wie Gesundheit, Bildung und Pflege. Aber auch dort kommt KI zum Einsatz, zum Beispiel zur Entlastung von Pflegekräften durch Spracherkennungssysteme zur Dokumentation.
Die Auswirkungen der KI auf den Arbeitsmarkt sind also nicht zu unterschätzen. Eine berufliche Neuorientierung wird für viele Beschäftigte unumgänglich sein, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Es gilt, Chancen zu erkennen und sich auf die Veränderungen vorzubereiten, um auch in Zeiten der künstlichen Intelligenz erfolgreich und zukunftsfähig zu bleiben.
Also, liebe Leser, wenn ihr jetzt schon Angst um euren Job habt, dann solltet ihr vielleicht überlegen, wie ihr eure Fähigkeiten an die neuen Anforderungen anpassen könnt. Und wer weiß, vielleicht könnt ihr euch ja sogar einen Job als „Terminator-Bekämpfungs-Experte“ sichern. Man muss schließlich immer positiv denken!
Schlagwörter: Hubertus Heil Millionen + Deutschland + Tübingen
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