Meta, das Unternehmen, das hinter der beliebten VR-Plattform Oculus Quest steckt, hat angekündigt, dass Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren nun in der virtuellen Realität mit anderen Benutzern interagieren können. Das ist eine ziemlich große Neuigkeit, denn bisher durften Kinder in diesem Alter weder chatten, telefonieren noch andere zum Spielen einladen. Aber hey, das ist alles Schnee von gestern!
Meta hat letztes Jahr das Mindestalter für die Nutzung seiner Headsets von 13 auf 10 Jahre gesenkt. Damit können jetzt auch die jüngeren Sprösslinge in die faszinierende Welt der VR eintauchen. Natürlich müssen die Kinder die Zustimmung ihrer Eltern einholen, um ein Meta-Konto für das Headset zu erstellen. Die Eltern behalten die Kontrolle und können entscheiden, mit wem ihr Kind interagieren darf. Keine Sorge, Oma und Opa können also nicht einfach so ins virtuelle Wohnzimmer spazieren und die Kinder mit Kuchen und Geld beschenken.
Um sicherzustellen, dass die Kinder nur auf altersgerechte Inhalte zugreifen, wird Meta standardmäßig keine Werbung für diese Konten einblenden und nur Spiele und Apps empfehlen, die dem Alter angemessen sind. Das klingt vernünftig, schließlich wollen wir nicht, dass die zarten Gemüter der Kleinen mit Dingen konfrontiert werden, die sie noch nicht verkraften können. Keine Sorge, keine VR-Version von „Saw“ für die Kids!
Die Ankündigung von Meta kommt zu einer Zeit, in der die Bundesregierung in Deutschland verstärkt die Kindersicherheit auf Social-Media-Plattformen überprüft. Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok und Co. werden genauer unter die Lupe genommen. Da Kinder und Jugendliche diese Plattformen immer häufiger nutzen, ist es wichtig, dass sie geschützt sind und nur auf für sie geeignete Inhalte zugreifen können. Schließlich wollen wir nicht, dass die Kids zu früh mit Katzenbildern und lustigen Memes bombardiert werden.
Mark Zuckerberg, CEO von Meta, hat bereits im Februar bei einer Senatsanhörung versprochen, mehr für die Sicherheit von Kindern im Online-Bereich zu tun. Seitdem hat das Unternehmen viel Geld in Lobbyarbeit gesteckt, während die Regierung Gesetzesentwürfe zur Verbesserung der Kindersicherheit im Internet prüft. Nun ist es an der Zeit, dass andere Unternehmen dem Beispiel von Meta folgen und ebenfalls Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit von Kindern im Online-Bereich zu verbessern. Eine sichere Umgebung für Kinder ist schließlich etwas, das wir alle unterstützen sollten.
Es bleibt abzuwarten, wie gut die neuen Kontrollmechanismen von Meta funktionieren und ob sie den Anforderungen der Eltern gerecht werden. Aber es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Die virtuelle Realität bietet unglaubliche Möglichkeiten, und es ist wichtig, dass Kinder diese in einer sicheren Umgebung erkunden können. Also, auf geht’s Kinder, ab ins VR-Abenteuer! Aber vergesst nicht, ab und zu auch mal das echte Leben zu genießen. Es gibt da draußen auch noch so ein paar Dinge wie Sonne, Freunde und Eiscreme, die man nicht in VR erleben kann.
Schlagwörter: Meta + Quest + Facebook
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