Microsoft hat große Pläne für die zukünftige Update-Struktur von Windows 11 (Version 24H2) und Server 2025. Ein wichtiger Bestandteil dieser Neugestaltung sind die sogenannten kumulativen Checkpoint-Updates. Diese Updates sollen regelmäßig erscheinen, doch bisher gibt es von Microsoft noch keine konkreten Informationen dazu. Es wird jedoch vermutet, dass sie in einem Abstand von einigen Monaten veröffentlicht werden.
Im Gegensatz dazu werden die monatlichen Updates als inkrementelle Delta-Pakete bereitgestellt. Diese enthalten nur die veränderten Inhalte seit dem letzten kumulativen Checkpoint. Das Ziel dieser Neugestaltung ist es, das Netzwerk, den Computer und vor allem die Benutzer nur noch alle paar Monate mit der Installation der umfangreichen kumulativen Pakete zu belasten. Die übrigen Updates sollen als kleinere Pakete zur Verfügung gestellt werden, in der Hoffnung, dass sie deutlich schneller heruntergeladen und installiert werden können.
Microsoft deutet außerdem an, dass die kumulativen Checkpoints in Zukunft möglicherweise zeitgleich mit der Veröffentlichung von Funktions-Updates erfolgen könnten. Dies würde dann der Fall sein, wenn diese Updates nicht als vollständige Inplace-Upgrades erscheinen, sondern als kumulative Updates zusammen mit einem sogenannten Enablement Package. Das heißt, dass diese Updates dann nicht den gesamten Installationsprozess erfordern würden, sondern lediglich die benötigten Komponenten hinzugefügt werden.
Für Administratoren und Benutzer ändert sich durch die neue Updatestruktur in der Regel nichts, mit einer Ausnahme. Heruntergeladene Updates aus dem Update-Katalog bestehen in Zukunft aus mehreren Paketen. Diese beinhalten alle bisherigen Checkpoints für die Windows-Version sowie ein zusätzliches kumulatives Paket, das alle Patches enthält, die seit dem neuesten Checkpoint veröffentlicht wurden. Diese Pakete können in einer sequenziellen Reihenfolge mithilfe der bereits vorhandenen Management-Tools installiert werden.
Microsoft hat in der Vergangenheit bereits mehrmals mit verschiedenen Installations- und Downloadtechniken experimentiert. Nach der Installation von Windows 11 führt Windows Update zunächst eine Überprüfung durch, um festzustellen, welche Komponenten eines kumulativen Updates heruntergeladen werden müssen. Dadurch konnte das Downloadvolumen reduziert werden. Allerdings führt dies zu einer längeren Update-Dauer, da die erforderlichen Komponenten erst ermittelt werden müssen.
Alles in allem scheint Microsoft mit der Neugestaltung der Update-Struktur von Windows 11 und Server 2025 einen Weg gefunden zu haben, um die Belastung für Netzwerke, Computer und Benutzer zu verringern. Durch die Verwendung von kumulativen Checkpoint-Updates und inkrementellen Delta-Paketen können die Updates effizienter und schneller durchgeführt werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Änderungen in der Praxis bewähren werden, aber es ist ein vielversprechender Schritt in die richtige Richtung.
Schlagwörter: Microsoft + 24H2 + Package
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