Windows-PC-Ausfall legt Flüge, Krankenhäuser und Rundfunk lahm – CrowdStrike-CEO vor Homeland Security Committee

Die Washington Post hat kürzlich über die Anhörung des CrowdStrike-CEOs George Kurtz durch das House Homeland Security Committee berichtet. Der Grund für diese Anhörung war ein schwerwiegender Ausfall von Windows-PCs, der am Freitag Flüge, Krankenhausverfahren und Rundfunkübertragungen zum Stillstand brachte. Das klingt nach einem wirklich ärgerlichen Vorfall – vor allem, wenn man bedenkt, dass Delta immer noch mit Flugausfällen und Blue Screens of Death zu kämpfen hatte, drei Tage nach dem ersten Zusammenbruch.

CrowdStrike ist ein bekanntes Unternehmen im Bereich der Cybersicherheit und wird oft für seine Expertise gelobt. Es überrascht daher nicht, dass der CEO George Kurtz vor das House Homeland Security Committee gerufen wurde, um weitere Informationen über den Vorfall zu liefern. Die Vorsitzenden des Homeland Security Committee, Mark Green (R-TN), und des Unterausschusses für Cybersicherheit und Infrastrukturschutz, Andrew Garbarino (R-NY), verlangten in einem Brief an die Washington Post detaillierte Auskunft darüber, wie es zu dem Vorfall kam und welche Maßnahmen CrowdStrike ergreift. Die Politiker möchten offensichtlich sicherstellen, dass ein solcher Vorfall in Zukunft vermieden wird und die Amerikaner nicht erneut unter einem technischen Ausfall leiden müssen.

Die Washington Post berichtet, dass CrowdStrike bis zum Ende des Tages am Mittwoch eine Anhörung mit dem Unterausschuss planen soll. Es scheint also, dass CrowdStrike noch viel Arbeit vor sich hat, um die Situation zu bereinigen. Die Politiker sind besorgt über die langfristigen Auswirkungen dieses Vorfalls auf die Amerikaner – und das ist verständlich. Wenn man bedenkt, wie sehr wir heutzutage von Technologie abhängig sind, kann ein technischer Ausfall große Konsequenzen haben.

In einem Social-Media-Beitrag versicherte Kurtz der Öffentlichkeit, dass es sich bei dem Ausfall nicht um einen Sicherheits- oder Cyber-Vorfall handelte. Stattdessen verwies er auf ein Problem mit einem Falcon-Inhaltsupdate für Windows-Hosts, das Auswirkungen auf die Sicherheitssoftware des Unternehmens hatte. Es ist gut zu wissen, dass es sich nicht um einen Angriff gehandelt hat, aber dennoch ist es besorgniserregend, dass ein fehlerhaftes Update solch massive Auswirkungen haben kann.

Bisher gibt es keine öffentliche Reaktion von Vertretern von Green, Garbarino und CrowdStrike auf Anfragen für Kommentare. Es bleibt abzuwarten, wie die Anhörung verlaufen wird und welche Schritte CrowdStrike ergreifen wird, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Hoffen wir, dass dieser Vorfall als Lehre dient und dass die Cybersicherheit weiterhin verbessert wird, um solche Ausfälle in Zukunft zu vermeiden.

Schlagwörter: CrowdStrike + George Kurtz + Homeland Security Chair Mark Green

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  • 22. Juli 2024