Sicherer Datentransfer gewinnt an Bedeutung

Laut einem aktuellen Bericht von FTAPI nimmt die Wichtigkeit eines sicheren Datentransfers weiter zu. Das Bewusstsein für die Relevanz von Sicherheitslösungen erhöht sich zunehmend. Gemäß der Befragung von 200 IT-Entscheidern aus verschiedenen Branchen zeigt der Report eine Steigerung um 50 Prozent im Einsatz von sicheren Lösungen für den Datentransfer im Vergleich zum Vorjahr.

Im Vorjahr betrug der Einsatz von Lösungen zur sicheren Datenübertragung knapp 35 Prozent. Dennoch besteht in den vertrauten Bereichen noch erhebliches Verbesserungspotenzial. Besonders bedenklich ist die Schatten-IT, die ein bedeutendes Risiko darstellt, das nicht vernachlässigt werden sollte. Um den Plan zur Verbesserung der Datensicherheit in Unternehmen erfolgreich umzusetzen, sind leicht bedienbare Lösungen unverzichtbar.

Eine überwältigende Mehrheit der Unternehmen (86 Prozent) nutzt bereits Lösungen für den sicheren Transfer von Daten. 43 Prozent der Unternehmen, die noch keine sicheren Lösungen verwenden, geben an, physische Datenträger, hohe Kosten (43 Prozent) und mangelndes Know-how (39 Prozent) als Hauptgründe dafür an. Die Hauptgründe für die Implementierung sicherer Datentransferlösungen sind Datenschutzrisiken und gesetzliche Vorgaben wie die DSGVO und NIS-2.

Nahezu die Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) empfindet die Implementierung von verschlüsselten Datentransferlösungen als anspruchsvoll, was die Nutzung erschwert und die Entstehung von Schatten-IT begünstigt. Im vergangenen Jahr berichteten 37 Prozent der Unternehmen von einer Zunahme der Bedrohungslage durch Cyberangriffe.

Das Fehlen sicherer Lösungen für den Datentransfer stellt für Unternehmen erhebliche Risiken dar. Unsichere oder unverschlüsselte Datenübertragungen bergen das Risiko, dass Cyberkriminelle diese abfangen können, was zu Datenlecks und dem Verlust vertraulicher Informationen führen kann. Dadurch können nicht nur rechtliche Folgen entstehen, sondern auch das Vertrauen der Kunden langfristig beeinträchtigt werden. Wenn gegen die DSGVO oder NIS-2 verstoßen wird, können hohe Geldstrafen verhängt werden.

Laut Ari Albertini, CEO bei FTAPI, können Cyberangriffe erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Dies kann den Verlust des Kundenvertrauens, direkte finanzielle Verluste, Betriebsunterbrechungen oder die Kosten für die Wiederherstellung der IT-Infrastruktur umfassen. Wenn benutzerfreundliche sichere Lösungen fehlen, neigen Mitarbeiter oft dazu, auf kostenlose und oft unsichere Alternativen zurückzugreifen, was die IT-Sicherheit zusätzlich gefährdet und die Kontrolle der IT-Abteilung untergräbt.

Der Bericht von FTAPI verdeutlicht die steigende Bedeutung eines sicheren Datentransfers in Unternehmen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, ist der Einsatz von leicht bedienbaren Lösungen unverzichtbar. Unternehmen müssen daher in die Implementierung sicherer Datentransferlösungen investieren, um ihre vertraulichen Daten zu schützen und den rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden. Nur so können sie langfristig das Vertrauen ihrer Kunden erhalten und wirtschaftliche Schäden durch Cyberangriffe vermeiden.

Schlagwörter: FTAPI + DSGVO + NIS-2

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  • 26. Juli 2024