{"id":1039,"date":"2023-11-01T15:58:28","date_gmt":"2023-11-01T15:58:28","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/01\/deutschland-und-27-laender-unterzeichnen-bletchley-declaration-fuer-ki-regulierung\/"},"modified":"2023-11-01T15:58:28","modified_gmt":"2023-11-01T15:58:28","slug":"deutschland-und-27-laender-unterzeichnen-bletchley-declaration-fuer-ki-regulierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=1039","title":{"rendered":"Deutschland und 27 L\u00e4nder unterzeichnen Bletchley Declaration f\u00fcr KI-Regulierung"},"content":{"rendered":"<p>Deutschland und 27 weitere L\u00e4nder haben auf dem historischen britischen Anwesen Bletchley Park eine Vereinbarung unterzeichnet, um enger bei der Entwicklung und Regulierung von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) zusammenzuarbeiten. Die Bletchley Declaration behandelt die M\u00f6glichkeiten und Gefahren der KI-Technologie und wurde von Regierungsvertretern, darunter auch der deutsche Digitalminister Volker Wissing (FDP), unterst\u00fctzt. Neben europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wie Deutschland haben auch Staaten wie Brasilien, Kanada, die USA, Kenia, Saudi-Arabien und China die Vereinbarung unterzeichnet.<\/p>\n<p>Vor dem Gipfel gab es Bedenken wegen der Teilnahme Chinas, aufgrund des Einsatzes von KI zur \u00dcberwachung der Bev\u00f6lkerung durch die Regierung. Die Unterzeichner der Erkl\u00e4rung haben sich jedoch dazu verpflichtet, Sicherheitsrisiken zu identifizieren, die von allgemeinem Interesse sind und gesellschaftliche Auswirkungen haben k\u00f6nnen. Das Ziel ist es, ein gemeinsames wissenschaftliches Verst\u00e4ndnis der Risiken zu entwickeln und eine risikobasierte Politik zu etablieren, um die Sicherheit im Umgang mit KI zu gew\u00e4hrleisten. Es wurden jedoch keine weltweit einheitlichen Richtlinien erarbeitet, da die Vorgehensweisen je nach nationalen Gegebenheiten und rechtlichen Rahmenbedingungen variieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt der Vereinbarung ist die Forderung nach mehr Transparenz seitens der Unternehmen, die bahnbrechende KI entwickeln. Es sollen angemessene Kriterien und Werkzeuge f\u00fcr Sicherheitstests entwickelt werden, um neue Chancen f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor und die wissenschaftliche Forschung zu schaffen. Zur F\u00f6rderung dieser Agenda soll ein internationales und inklusives Netzwerk von wissenschaftlicher Forschung zur Sicherheit von KI unterst\u00fctzt werden. Dieses Netzwerk soll bestehende internationale Foren und Initiativen erg\u00e4nzen und die besten verf\u00fcgbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse f\u00fcr politische Entscheidungen und das Wohl der Gesellschaft zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>Der AI Safety Summit, der von der britischen Regierung organisiert wurde, dauert bis zum kommenden Donnerstag an. Neben den teilnehmenden L\u00e4ndern sind auch Vertreter aus der Zivilgesellschaft und der KI-Industrie anwesend. Bletchley Park, das w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs eine wichtige Rolle bei der Entschl\u00fcsselung feindlicher Kommunikation spielte, ist ein symboltr\u00e4chtiger Ort f\u00fcr den Gipfel.<\/p>\n<p>Die Unterzeichnung der Bletchley Declaration folgt auf \u00e4hnliche Initiativen zur Regulierung von KI, wie zum Beispiel die Richtlinien der G7 und eine Executive Order von US-Pr\u00e4sident Joe Biden. Sowohl Regierungen als auch Unternehmen wie OpenAI und Google besch\u00e4ftigen sich zunehmend mit der Regulierung von KI, wobei Unternehmen teilweise selbst Bedingungen erf\u00fcllen wollen, um eine geringere staatliche Regulierung zu erhalten.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: K\u00fcnstliche Intelligenz KI + Zusammenarbeit + Sicherheitsrisiken<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland und 27 weitere L\u00e4nder haben auf dem historischen britischen Anwesen Bletchley Park eine Vereinbarung unterzeichnet, um enger bei der Entwicklung und Regulierung von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) zusammenzuarbeiten. 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