{"id":1081,"date":"2023-11-02T10:01:19","date_gmt":"2023-11-02T10:01:19","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/02\/google-unterstuetzt-risc-v-fuer-android-mehr-flexibilitaet-vielfalt-fuer-geraete\/"},"modified":"2023-11-02T10:01:19","modified_gmt":"2023-11-02T10:01:19","slug":"google-unterstuetzt-risc-v-fuer-android-mehr-flexibilitaet-vielfalt-fuer-geraete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=1081","title":{"rendered":"Google unterst\u00fctzt RISC-V f\u00fcr Android: Mehr Flexibilit\u00e4t &#038; Vielfalt f\u00fcr Ger\u00e4te"},"content":{"rendered":"<p>Google hat angek\u00fcndigt, dass es Android umfassend f\u00fcr den Befehlssatz RISC-V unterst\u00fctzen wird. Das bedeutet, dass Android-Ger\u00e4te in Zukunft mit der offenen RISC-V CPU-Technologie ausgestattet sein k\u00f6nnen. Zusammen mit Qualcomm sollen diese Ger\u00e4te entwickelt werden.<\/p>\n<p>Derzeit gibt es bereits Patches, mit denen Entwickler Android f\u00fcr RISC-V-CPUs programmieren k\u00f6nnen. Allerdings sind diese Patches noch nicht optimiert und es m\u00fcssen noch einige Erweiterungen vorgenommen werden. Insbesondere das Backend der Android Runtime (ART), das f\u00fcr die Ausf\u00fchrung von Apps verwendet wird, sowie Android selbst und externe Abh\u00e4ngigkeiten wie Compiler m\u00fcssen noch angepasst werden, um optimierten Code zu generieren.<\/p>\n<p>Trotzdem m\u00f6chte Google seine Partner bereits jetzt in die Entwicklung einbinden und ihnen einen ausgereiften Support bieten. Das Unternehmen plant, noch in diesem Jahr die Entwicklung der Bin\u00e4rschnittstelle des NDK abzuschlie\u00dfen und erste Testbuilds bereitzustellen. Dadurch wird es m\u00f6glich sein, RISC-V-Android-Apps auf x86- und ARM-Hostmaschinen zu emulieren. Die Emulatoren sollen Anfang 2024 allgemein verf\u00fcgbar sein, um Apps f\u00fcr alle Ger\u00e4tekategorien mit allen Android-Funktionen testen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bis es so weit ist, k\u00f6nnen Entwickler bereits jetzt Android f\u00fcr RISC-V mithilfe der Virtualisierungsl\u00f6sung Cuttlefish nutzen. Die speziell f\u00fcr Android entwickelten Befehlssatzprofile RVA22 mit Vektor- und Vektor-Krypto-Erweiterungen sollen in Zukunft verwendet werden.<\/p>\n<p>Google arbeitet aktiv an der Entwicklung von verschiedenen Werkzeugen zur Unterst\u00fctzung von RISC-V und dem gesamten Software-\u00d6kosystem. Dabei spielt das Rise-Projekt eine wichtige Rolle. Dieses Projekt hat zum Ziel, die Entwicklung von RISC-V voranzutreiben und das gesamte Software-\u00d6kosystem zu unterst\u00fctzen. Google m\u00f6chte sicherstellen, dass Android auch auf RISC-V-basierten Ger\u00e4ten optimal funktioniert und eine breite Unterst\u00fctzung findet.<\/p>\n<p>Es ist erfreulich zu sehen, dass Google und Qualcomm gemeinsam an der Unterst\u00fctzung von RISC-V f\u00fcr Android arbeiten. RISC-V ist ein offener Befehlssatz, der es Entwicklern erm\u00f6glicht, ihre eigenen Chips zu entwerfen und sie mit der Android-Plattform zu verwenden. Dies bedeutet mehr Flexibilit\u00e4t und Vielfalt f\u00fcr die Ger\u00e4te, die mit Android betrieben werden.<\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich RISC-V in der Android-Welt verbreiten wird und welche Auswirkungen dies auf den Markt haben wird. Aber es ist sicherlich ein spannender Schritt in Richtung einer offeneren und vielf\u00e4ltigeren Hardwarelandschaft f\u00fcr Android.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: RISCV + AndroidSupport + Optimierter Code<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google hat angek\u00fcndigt, dass es Android umfassend f\u00fcr den Befehlssatz RISC-V unterst\u00fctzen wird. Das bedeutet, dass Android-Ger\u00e4te in Zukunft mit der offenen RISC-V CPU-Technologie ausgestattet sein k\u00f6nnen. Zusammen mit Qualcomm sollen diese Ger\u00e4te entwickelt werden. Derzeit gibt es bereits Patches, mit denen Entwickler Android f\u00fcr RISC-V-CPUs programmieren k\u00f6nnen. 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