{"id":10813,"date":"2024-10-24T04:00:05","date_gmt":"2024-10-24T04:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/10\/24\/nvidia-ueberwindet-designfehler-bei-ki-chips-massenfertigung-von-blackwell-gestartet\/"},"modified":"2024-10-24T04:00:05","modified_gmt":"2024-10-24T04:00:05","slug":"nvidia-ueberwindet-designfehler-bei-ki-chips-massenfertigung-von-blackwell-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=10813","title":{"rendered":"Nvidia \u00fcberwindet Designfehler bei KI-Chips: Massenfertigung von Blackwell gestartet"},"content":{"rendered":"<p>Der urspr\u00fcnglich durch einen Designfehler verz\u00f6gerte Startschuss f\u00fcr die Massenproduktion von Nvidias neuen KI-Beschleunigern der Serie Blackwell ist nun erfolgt. Das teilte Nvidia-CEO Jensen Huang am Mittwoch in Kopenhagen mit. <\/p>\n<p>Monatelange Verz\u00f6gerungen hatten die Auslieferung der im M\u00e4rz angek\u00fcndigten Chips behindert, sodass bisher nur Kleinserien produziert werden konnten. Nun wird die Produktion hochgefahren, und die Blackwell-GPUs (B100 und B200) sollen ab dem vierten Quartal massenhaft ausgeliefert werden. <\/p>\n<p>Im August wurde \u00fcber den Designfehler berichtet, der potenziell zu einem monatelangen Verzug bei der Verf\u00fcgbarkeit der neuen KI-Chips f\u00fchren k\u00f6nnte. Bei der Pr\u00e4sentation des letzten Gesch\u00e4ftsberichts, in dem Nvidia einen Umsatz von 30 Milliarden US-Dollar erzielte, r\u00e4umte das Unternehmen die Probleme mit der Blackwell-Generation ein. <\/p>\n<p>Bereits damals wurde bekannt, dass die Produktionsausbeute durch Anpassungen an der Blackwell-GPU-Maske verbessert werden musste. Diese Verbesserung gelang nun mithilfe des langj\u00e4hrigen Nvidia-Partners und Chip-Herstellers TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company), wie Reuters berichtet. <\/p>\n<p>In seiner Erkl\u00e4rung im Rahmen einer Veranstaltung in Kopenhagen betonte Huang: \u201eWir hatten einen Designfehler bei Blackwell. Es funktionierte zwar, aber der Fehler f\u00fchrte zu einer geringeren Ausbeute. Es war zu 100 Prozent Nvidias Schuld.\u201c Ger\u00fcchte \u00fcber Spannungen zwischen Nvidia und TSMC aufgrund niedriger Chipausbeuten bezeichnete er als \u201eFake News\u201c. <\/p>\n<p>Huang ging detaillierter auf die Komplexit\u00e4t des Problems ein: \u201eDamit ein Blackwell-Computer funktionierte, mussten sieben verschiedene Chiptypen von Grund auf neu entwickelt und gleichzeitig in die Produktion gebracht werden.\u201c Er lobte die Unterst\u00fctzung von TSMC bei der \u00dcberwindung dieser Herausforderungen bei der Chipausbeute und betonte, dass diese nun gel\u00f6st seien. <\/p>\n<p>Bekannte Kunden wie Microsoft und OpenAI haben bereits erste Systeme mit Nvidias Blackwell-Chips erhalten, was den Erfolg der Produktionsanpassungen unterstreicht. <\/p>\n<p>Die jetzt erfolgreich bew\u00e4ltigten Probleme markieren einen wichtigen Schritt f\u00fcr Nvidia in der rasant wachsenden Welt der K\u00fcnstlichen Intelligenz. Die Verf\u00fcgbarkeit massenhaft produzierter Blackwell-Chips wird dem Vormarsch von AI-Anwendungen und -Innovationen entscheidend Auftrieb verleihen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Nvidia-CEO Jensen Huang + Nvidias + TSMC<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der urspr\u00fcnglich durch einen Designfehler verz\u00f6gerte Startschuss f\u00fcr die Massenproduktion von Nvidias neuen KI-Beschleunigern der Serie Blackwell ist nun erfolgt. Das teilte Nvidia-CEO Jensen Huang am Mittwoch in Kopenhagen mit. Monatelange Verz\u00f6gerungen hatten die Auslieferung der im M\u00e4rz angek\u00fcndigten Chips behindert, sodass bisher nur Kleinserien produziert werden konnten. 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