{"id":1110,"date":"2023-11-02T18:03:40","date_gmt":"2023-11-02T18:03:40","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/02\/niederlaendische-behoerden-pruefen-apples-app-store-gebuehren-aerger-um-hohe-kosten\/"},"modified":"2023-11-02T18:03:40","modified_gmt":"2023-11-02T18:03:40","slug":"niederlaendische-behoerden-pruefen-apples-app-store-gebuehren-aerger-um-hohe-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=1110","title":{"rendered":"Niederl\u00e4ndische Beh\u00f6rden pr\u00fcfen Apples App Store-Geb\u00fchren: \u00c4rger um hohe Kosten"},"content":{"rendered":"<p>Apple k\u00f6nnte in Europa vor neuen Problemen im App Store stehen. Die niederl\u00e4ndischen Regulierungsbeh\u00f6rden pr\u00fcfen derzeit, ob die hohen Geb\u00fchren, die Apple f\u00fcr In-App-K\u00e4ufe erhebt, gegen das Wettbewerbsrecht versto\u00dfen. Das kann f\u00fcr Apple ungem\u00fctlich werden, denn die niederl\u00e4ndische Wettbewerbsaufsichtsbeh\u00f6rde hat bereits entschieden, dass Apple seine Marktmacht durch die hohen Geb\u00fchren ausnutzt.<\/p>\n<p>Konkret geht es um Dating-Apps in den Niederlanden. Die Regulierungsbeh\u00f6rden haben Apple bereits untersagt, den App-Anbietern vorzuschreiben, die Bezahlschnittstelle von Apple zu verwenden. Das bedeutet, dass die Apps nun eigene Zahlungsdienste in ihre Apps integrieren d\u00fcrfen. Damit k\u00f6nnen sie die hohen Geb\u00fchren von Apple umgehen.<\/p>\n<p>Allerdings hat die niederl\u00e4ndische Beh\u00f6rde auch eine weitere Vorschrift im App Store kritisiert, ohne jedoch zu verraten, um welche es sich handelt. Nun ist bekannt geworden, dass es um die Provision von Apple f\u00fcr In-App-K\u00e4ufe geht. Die Dating-Apps m\u00f6chten lieber einen eigenen Zahlungsdienst anbieten anstatt die In-App-Kaufschnittstelle von Apple zu verwenden. Aber selbst wenn sie das tun, m\u00fcssen sie immer noch eine Provision an Apple zahlen, wenn auch nur in H\u00f6he von 27 Prozent anstelle der \u00fcblichen 30 Prozent. Apple behauptet, dass diese reduzierte Rate die Kosten f\u00fcr die Zahlungsabwicklung nicht ber\u00fccksichtigt und besteht darauf, Anspruch auf eine Provision f\u00fcr praktisch alle digitalen In-App-K\u00e4ufe zu haben.<\/p>\n<p>Die niederl\u00e4ndische Regulierungsbeh\u00f6rde sieht das anders und sagt, dass Apple den App-Anbietern mit dieser zus\u00e4tzlichen und unerkl\u00e4rlich hohen Geb\u00fchr schadet. Im Oktober hat die Beh\u00f6rde Apple aufgefordert, seine Regeln f\u00fcr den App Store zu \u00fcberarbeiten. Andere europ\u00e4ische Regulierungsbeh\u00f6rden beobachten den Fall genau und k\u00f6nnten daraus wichtige Schl\u00fcsse ziehen.<\/p>\n<p>Ab Fr\u00fchjahr 2024 wird Apple zudem durch den Digital Markets Act gezwungen sein, seine Plattform weitreichend zu \u00f6ffnen. Das bedeutet unter anderem, dass alternative App-Stores zugelassen werden m\u00fcssen und Apple nicht mehr vorschreiben darf, die In-App-Kaufschnittstelle zu verwenden.<\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt und ob Apple seine Geb\u00fchrenpolitik im App Store \u00fcberdenken muss. Bis dahin k\u00f6nnen wir nur hoffen, dass die Dating-Apps in den Niederlanden ihren Nutzern weiterhin die M\u00f6glichkeit bieten k\u00f6nnen, die Liebe ihres Lebens zu finden, ohne dabei zu tief in die Tasche greifen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Wettbewerbswidrigkeit + InAppK\u00e4ufe + Regulierungsbeh\u00f6rden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apple k\u00f6nnte in Europa vor neuen Problemen im App Store stehen. Die niederl\u00e4ndischen Regulierungsbeh\u00f6rden pr\u00fcfen derzeit, ob die hohen Geb\u00fchren, die Apple f\u00fcr In-App-K\u00e4ufe erhebt, gegen das Wettbewerbsrecht versto\u00dfen. 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