{"id":1421,"date":"2023-11-10T09:56:17","date_gmt":"2023-11-10T09:56:17","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/10\/kaspersky-entdeckt-600-mio-malware-downloads-im-google-play-store-aber-keine-sorge-er-ist-nach-wie-vor-sicher\/"},"modified":"2023-11-10T09:56:17","modified_gmt":"2023-11-10T09:56:17","slug":"kaspersky-entdeckt-600-mio-malware-downloads-im-google-play-store-aber-keine-sorge-er-ist-nach-wie-vor-sicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=1421","title":{"rendered":"Kaspersky entdeckt 600 Mio. Malware-Downloads im Google Play Store &#8211; aber keine Sorge, er ist nach wie vor sicher!"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr 2023 hat Kaspersky, das Superheldenunternehmen f\u00fcr Antivirus-Software, wieder einmal \u00fcber 600 Millionen Malware-Downloads im Google Play Store entdeckt. Das klingt nach einer erschreckend hohen Zahl, aber keine Sorge, der Google Play Store ist immer noch die sicherste Quelle f\u00fcr Apps. Die IT-Forscher von Kaspersky haben in einem Blog-Beitrag einige der wichtigsten F\u00e4lle von Malware im Google Play Store aufgelistet, die sie in diesem Jahr entdeckt haben. <\/p>\n<p>Nun, es gibt \u00fcber drei Millionen verschiedene Apps im Google Play Store, von denen die meisten regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert werden. Selbst die gr\u00f6\u00dften Unternehmen der Welt w\u00fcrden vor un\u00fcberwindbaren Herausforderungen stehen, wenn sie jeden einzelnen Vorfall gr\u00fcndlich untersuchen m\u00fcssten. Das w\u00fcrde einfach zu viele Ressourcen erfordern. <\/p>\n<p>Laut den IT-Forschern von Doctor Web hat die umfangreichste Welle von Malware dieses Jahr SpinOK verursacht. Im Mai wurden 101 Apps im offiziellen Google-App-Store entdeckt, die eine Spyware-Komponente enthielten. Diese Apps wurden bereits \u00fcber 421 Millionen Mal heruntergeladen. Kurz darauf wurden von anderen Virenforschern 92 weitere Apps mit derselben Malware entdeckt, die zus\u00e4tzlich \u00fcber 30 Millionen Downloads verzeichneten. Insgesamt wurden also \u00fcber 451 Millionen Apps heruntergeladen, die von einer sch\u00e4dlichen Bibliothek infiziert waren. <\/p>\n<p>Im April hat sich eine Adware namens Goldoson in S\u00fcdkorea verbreitet und etwa 60 Apps im Google Play Store infiziert. Diese Apps wurden insgesamt rund 100 Millionen Mal heruntergeladen. \u00c4hnlich wie bei SpinOK wurde die Malware durch eine von den App-Entwicklern gutgl\u00e4ubig eingebundene Bibliothek eingeschleust. Goldoson hat heimlich Werbung im Hintergrund angezeigt und Nutzerdaten wie installierte Apps, geografische Positionen und Adressen von per Bluetooth und WLAN verbundenen Ger\u00e4ten gesammelt. <\/p>\n<p>Besonders betroffen von der n\u00e4chsten gro\u00dfen Welle infizierter Apps waren Nachahmungen des beliebten Spiels Minecraft. McAfee hat 38 Spiele-Apps identifiziert, die das gleiche Spielprinzip hatten und heimlich Werbung enthielten. Diese Apps haben Pakete an Server gesendet, um Werbeeinnahmen zu generieren, auch bekannt als Klickbetrug. Die betr\u00fcgerischen Spiele-Klone wurden auf \u00fcber 35 Millionen Ger\u00e4ten installiert. <\/p>\n<p>Kaspersky hat noch weitere Apps aufgelistet, wie zum Beispiel verd\u00e4chtige Gesundheitstracker mit \u00fcber 20 Millionen Installationen aus dem Google Play Store. Diese Apps haben Nutzer mit Belohnungen f\u00fcr sportliche Aktivit\u00e4ten, Werbung und der Installation anderer Apps gek\u00f6dert. Die Nutzer sollten Punkte sammeln, die angeblich in echtes Geld umgewandelt werden konnten. Allerdings waren die erforderlichen Punktzahlen f\u00fcr solche Belohnungen so hoch, dass sie praktisch unerreichbar waren. <\/p>\n<p>Wenn man sich die Liste ansieht, f\u00e4llt auf, dass die Anzahl der infizierten Apps im Vergleich zur Gesamtzahl von \u00fcber drei Millionen relativ gering ist. Allerdings haben diese betroffenen Apps hohe Installationszahlen. <\/p>\n<p>Kaspersky gibt auch einige Tipps, wie man m\u00f6glicherweise b\u00f6sartige Apps erkennen kann. Man sollte vor dem Herunterladen einer App \u00fcberpr\u00fcfen, ob der Name des App-Entwicklers korrekt ist. Das App-Rating sollte nicht zu stark ber\u00fccksichtigt werden, da es manipuliert werden kann. Stattdessen ist es besser, die Bewertungen zu lesen. Besonders negative Bewertungen k\u00f6nnen deutliche Hinweise geben. Eine Diskrepanz zwischen einer gro\u00dfen Anzahl von Bewertungen und nur wenigen Bewertungstexten kann auch ein Hinweis auf b\u00f6sartige Apps sein. <\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck bietet Google Play Protect einen Schutzmechanismus, der auch nachtr\u00e4glich infizierte Apps entfernen kann. Seit Kurzem unterst\u00fctzt Google auch einen Echtzeit-Scanner mit einer Art Sandbox, um Apps mit sch\u00e4dlichen Funktionen besser zu erkennen. Das Unternehmen setzt alles daran, die Sicherheit zu erh\u00f6hen und das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen. Bestimmte Apps k\u00f6nnen nun auch ein neues Banner erhalten, das signalisiert, dass sie von externen IT-Sicherheitsunternehmen \u00fcberpr\u00fcft wurden und somit vertrauensw\u00fcrdiger sind.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: MalwareDownloads + Google Play Store + Sicherheit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2023 hat Kaspersky, das Superheldenunternehmen f\u00fcr Antivirus-Software, wieder einmal \u00fcber 600 Millionen Malware-Downloads im Google Play Store entdeckt. Das klingt nach einer erschreckend hohen Zahl, aber keine Sorge, der Google Play Store ist immer noch die sicherste Quelle f\u00fcr Apps. Die IT-Forscher von Kaspersky haben in einem Blog-Beitrag&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1420,"comment_status":"","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1421","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1421"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1421\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}