{"id":1475,"date":"2023-11-11T17:17:35","date_gmt":"2023-11-11T17:17:35","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/11\/suedwestfalen-it-sit-in-suedwestfalen-kein-loesegeld-fuer-cyberkriminelle\/"},"modified":"2023-11-11T17:17:35","modified_gmt":"2023-11-11T17:17:35","slug":"suedwestfalen-it-sit-in-suedwestfalen-kein-loesegeld-fuer-cyberkriminelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=1475","title":{"rendered":"S\u00fcdwestfalen-IT (SIT) in S\u00fcdwestfalen: Kein L\u00f6segeld f\u00fcr Cyberkriminelle!"},"content":{"rendered":"<p>Der kommunale IT-Dienstleister S\u00fcdwestfalen-IT (SIT) in S\u00fcdwestfalen hat die Nase voll von Cyberkriminellen. Nach einem Ransomware-Angriff Ende Oktober weigert sich das Unternehmen beharrlich, das geforderte L\u00f6segeld zu zahlen. Die Polizei Dortmund hat dies in Absprache mit den \u00fcber 70 betroffenen Kommunen bekannt gegeben. <\/p>\n<p>Die Angreifer, die sich &#8222;Akira&#8220; nennen, haben die Server der SIT verschl\u00fcsselt und eine Nachricht im Darknet hinterlassen. Ja, richtig geh\u00f6rt, im Darknet. Das ist sozusagen das Untergrund-Internet, wo allerlei finstere Gestalten ihr Unwesen treiben. Akira ist zwar erst seit M\u00e4rz aktiv, hat sich aber in dieser kurzen Zeit zu einer der aktivsten kriminellen Vereinigungen im Bereich Internet-Erpressung entwickelt. Ein echter Aufsteiger also, wenn man das so sagen kann.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen des Ransomware-Angriffs waren nat\u00fcrlich ziemlich heftig. Die Systeme mussten heruntergefahren werden, was sich auf insgesamt 74 Kommunen auswirkte. Besonders betroffen waren die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe. Aber die betroffenen Kommunen lassen sich nicht unterkriegen! Sie haben bereits alternative L\u00f6sungen entwickelt, um die Dienstleistungen einzuschr\u00e4nken. Manche greifen sogar vermehrt auf Papierdokumente zur\u00fcck. Ja, richtig geh\u00f6rt, Papier! Das ist dieses seltsame Material, das man fr\u00fcher benutzt hat, um Informationen festzuhalten. Schon verr\u00fcckt, oder?<\/p>\n<p>Bisher ist nur die SIT direkt betroffen, es wurden jedoch keine Daten des IT-Dienstleisters auf den Akira-Seiten im Darknet ver\u00f6ffentlicht. Aber man wei\u00df nicht so genau, ob die Angreifer \u00fcberhaupt Daten abgegriffen haben und wann die Systeme wieder voll funktionsf\u00e4hig sein werden. Eine ziemlich unsichere Situation also.<\/p>\n<p>Die Entscheidung der SIT, nicht auf die Forderungen der Erpresser einzugehen, ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Cyberkriminalit\u00e4t. Immer mehr Unternehmen und Institutionen werden Opfer von Ransomware-Angriffen, bei denen die T\u00e4ter hohe Summen an L\u00f6segeld fordern. Indem die SIT sich weigert, zu zahlen, zeigt sie den T\u00e4tern, dass ihre Machenschaften keinen Erfolg haben werden. Ein bisschen wie bei einem Spiel, wo der Gegner einfach keine Lust hat mitzuspielen. &#8222;Ne, sorry, kein Bock auf L\u00f6segeld zahlen, geht&#8217;s noch?&#8220; <\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, wie der Fall weiterentwickelt und ob die T\u00e4ter gefasst werden k\u00f6nnen. In der Zwischenzeit ist es wichtig, dass Unternehmen und Institutionen ihre IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen verst\u00e4rken, um sich vor solchen Angriffen zu sch\u00fctzen. Nur so kann langfristig eine wirksame Bek\u00e4mpfung der Cyberkriminalit\u00e4t erreicht werden. Also, liebe Leute, haltet eure Systeme sicher und macht den Cyberkriminellen das Leben schwer!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: RansomwareAngriff + S\u00fcdwestfalenIT + Kommunale Dienstleistungen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der kommunale IT-Dienstleister S\u00fcdwestfalen-IT (SIT) in S\u00fcdwestfalen hat die Nase voll von Cyberkriminellen. Nach einem Ransomware-Angriff Ende Oktober weigert sich das Unternehmen beharrlich, das geforderte L\u00f6segeld zu zahlen. Die Polizei Dortmund hat dies in Absprache mit den \u00fcber 70 betroffenen Kommunen bekannt gegeben. 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