{"id":1748,"date":"2023-11-17T10:09:47","date_gmt":"2023-11-17T10:09:47","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/17\/google-kuendigt-manifest-v3-an-adblocker-entwickler-koennen-aufatmen\/"},"modified":"2023-11-17T10:09:47","modified_gmt":"2023-11-17T10:09:47","slug":"google-kuendigt-manifest-v3-an-adblocker-entwickler-koennen-aufatmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=1748","title":{"rendered":"Google k\u00fcndigt Manifest V3 an &#8211; Adblocker-Entwickler k\u00f6nnen aufatmen!"},"content":{"rendered":"<p>Google hat angek\u00fcndigt, dass das umstrittene Manifest V3 voraussichtlich Mitte des n\u00e4chsten Jahres verbindlich werden wird. Das bisherige Manifest, V2 genannt, wird nach und nach eingestellt. Besonders umstritten war die Erweiterungs-API, die Adblocker in ihrer bisherigen Form erheblich eingeschr\u00e4nkt h\u00e4tte. Doch Google hat nun einige \u00c4nderungen vorgenommen, um die Bedenken der Entwickler zu ber\u00fccksichtigen. <\/p>\n<p>Laut Google wird der Filter-Support verbessert, indem gro\u00dfz\u00fcgigere Grenzwerte f\u00fcr statische und dynamische Regelsets festgelegt werden. Das bedeutet, dass Adblocker-Entwickler nun mehr Freiheiten haben, um ihre Dienste anzubieten. Das Manifest legt im Wesentlichen die Regeln und Schnittstellen fest, die von den Browser-Entwicklern verwendet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Nachdem die Einf\u00fchrung des Manifests V3 vor\u00fcbergehend gestoppt wurde, um Feedback von Entwicklern einzuholen, hat Google nun einen Blogbeitrag ver\u00f6ffentlicht, der den neuen Zeitplan f\u00fcr die Umstellung beschreibt. Einige der geplanten Ma\u00dfnahmen wurden bereits umgesetzt. So wurden beispielsweise APIs eingef\u00fchrt, um den Umgang mit offscreen-Dokumenten, User Scripts, Side Panels und Reading Lists zu regeln.<\/p>\n<p>Die \u00c4nderungen an der declarativeNetRequest API k\u00f6nnten den Adblocker-Anbietern zumindest teilweise entgegenkommen, da die Regeln etwas weniger restriktiv werden. Mit dem Manifest V3 haben Entwickler nun die M\u00f6glichkeit, bis zu 100 statische Regels\u00e4tze anzulegen, von denen gleichzeitig 50 aktiv sein k\u00f6nnen. In der vorherigen Version waren nur 50 Regels\u00e4tze erlaubt, von denen gleichzeitig 10 aktiv sein konnten.<\/p>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung von Chrome 120, der bereits als Beta-Version f\u00fcr Entwickler verf\u00fcgbar ist, werden diese \u00c4nderungen wirksam. In Chrome 121 sollen bis zu 30.000 dynamische Regels\u00e4tze erlaubt sein, im Vergleich zu den bisherigen 5.000. Allerdings betont Google, dass diese Regelmenge nur f\u00fcr weniger riskante Regeln gelten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Seit Chrome 118 wird au\u00dferdem nicht mehr zwischen Gro\u00df- und Kleinschreibung unterschieden, wenn nach einer URL gefiltert wird. Das reduziert die Anzahl der ben\u00f6tigten Regels\u00e4tze erheblich.<\/p>\n<p>Trotz dieser Anpassungen bleibt es jedoch bei der Tatsache, dass mit Manifest V3 Einschr\u00e4nkungen der Regeln einhergehen. Google betrachtet die Aktualisierung jedoch als einen Prozess zur Verbesserung der Sicherheit und des Datenschutzes der Nutzer.<\/p>\n<p>Im Juni 2024 wird Google damit beginnen, Manifest-V2-Erweiterungen schrittweise zu deaktivieren, zun\u00e4chst in der Canary- und Beta-Version von Chrome 127. Dadurch werden die Erweiterungen auch aus dem Chrome Web Store entfernt. Google plant, den Nutzern, deren Erweiterungen wegfallen, dabei zu helfen, geeignete Alternativen zu finden.<\/p>\n<p>Laut dem Blogbeitrag geht Google davon aus, dass eine \u00dcbergangsphase von mindestens einem Monat stattfinden wird, bevor die \u00c4nderungen in die stabile Version des Browsers \u00fcbernommen werden. Unternehmen haben gegebenenfalls ein weiteres Jahr Zeit, um ihre Erweiterungen anzupassen.<\/p>\n<p>Google stellt Entwicklern umfangreiche Anleitungen zur Verf\u00fcgung, wie sie ihre Erweiterungen auf das Manifest V3 migrieren k\u00f6nnen. Diese sind in einem Support-Beitrag zu finden.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Manifest V3 + ErweiterungsAPI + Adblocker<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google hat angek\u00fcndigt, dass das umstrittene Manifest V3 voraussichtlich Mitte des n\u00e4chsten Jahres verbindlich werden wird. Das bisherige Manifest, V2 genannt, wird nach und nach eingestellt. 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