{"id":1798,"date":"2023-11-18T14:22:52","date_gmt":"2023-11-18T14:22:52","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/18\/wichtige-werbekunden-verlassen-twitter-nachfolger-x-aufgrund-von-antisemitismus-und-nazi-skandalen\/"},"modified":"2023-11-18T14:22:52","modified_gmt":"2023-11-18T14:22:52","slug":"wichtige-werbekunden-verlassen-twitter-nachfolger-x-aufgrund-von-antisemitismus-und-nazi-skandalen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=1798","title":{"rendered":"Wichtige Werbekunden verlassen Twitter-Nachfolger X aufgrund von Antisemitismus- und Nazi-Skandalen"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr bedeutende Werbekunden haben den Twitter-Nachfolger von Elon Musk, X, aufgrund eines doppelten Skandals bez\u00fcglich Antisemitismus und Nazi-Inhalten verlassen. Unternehmen wie Apple, Disney, Paramount und der Warner-Konzern haben am Freitag ihre Werbung auf X gestoppt. Auch das Filmstudio Lionsgate best\u00e4tigte, dass Anzeigen vor\u00fcbergehend ausgesetzt wurden. Zuvor hatte bereits IBM seine Werbekampagne unterbrochen. Laut einem Bericht der New York Times plante IBM, in diesem Quartal eine Million Dollar auf X auszugeben. Die Entscheidung wurde durch die Entdeckung von Anzeigen auf X ausgel\u00f6st, die neben Nazi-Beitr\u00e4gen und antisemitischen \u00c4u\u00dferungen platziert waren. Die Organisation Media Matters for America enth\u00fcllte, dass Werbung von Unternehmen wie IBM, Apple und Oracle auf X neben Beitr\u00e4gen mit positiven Aussagen \u00fcber Adolf Hitler und die Ideologie der Nationalsozialisten erschien. Die Europ\u00e4ische Kommission verk\u00fcndete ebenfalls, vorerst keine Anzeigen mehr auf X schalten zu wollen. Elon Musk warnte Media Matters vor rechtlichen Konsequenzen und beschuldigte die Organisation, bewusst einen falschen Eindruck zu vermitteln. Am Freitag pr\u00e4sentierte Media Matters weitere Beispiele von Werbung bekannter Unternehmen, ohne dass die Organisation zun\u00e4chst auf die Drohung einer Klage reagierte. Musk selbst l\u00f6ste eine Kontroverse aus, indem er Unterst\u00fctzung f\u00fcr einen antisemitischen Beitrag zum Ausdruck brachte, was ihm scharfe Kritik aus dem Wei\u00dfen Haus einbrachte. In dem Beitrag auf X wurde unter anderem behauptet, dass von j\u00fcdischer Seite aus Hass gegen Wei\u00dfe verbreitet werde. Am Mittwoch \u00e4u\u00dferte sich Musk zu dem Beitrag und betonte, dass darin die authentische Wahrheit enthalten sei. In sp\u00e4teren Aussagen relativierte er seine Position jedoch. Am Freitag wandte er sich an seine Anh\u00e4nger bei X und bezeichnete viele der bedeutendsten Werbekunden als paradoxerweise die gr\u00f6\u00dften Einschr\u00e4nker der freien Meinungs\u00e4u\u00dferung. Gleichzeitig warb er f\u00fcr das exklusive Premium-Abonnement ohne Werbung, das in Deutschland monatlich etwa 19 Euro kostet. Musk bezeichnete Media Matters als eine absolute \u00dcbelkeit. Die finanzielle Situation von X ist bereits herausfordernd. Musk hat mehrmals zugegeben, dass die Werbeeinnahmen nur noch etwa die H\u00e4lfte von dem sind, was sie zu Zeiten von Twitter waren. Obwohl er versucht, zus\u00e4tzliche Einnahmen durch Abonnement-Angebote zu generieren, ist es bisher bei weitem nicht m\u00f6glich, den Verlust der Werbeeinnahmen auszugleichen. Experten sind der Ansicht, dass X vor gro\u00dfen finanziellen Herausforderungen steht.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Werbekundenabwanderung + NaziInhalte + Kontroverse \u00c4u\u00dferungen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr bedeutende Werbekunden haben den Twitter-Nachfolger von Elon Musk, X, aufgrund eines doppelten Skandals bez\u00fcglich Antisemitismus und Nazi-Inhalten verlassen. 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