{"id":185,"date":"2023-10-11T16:47:46","date_gmt":"2023-10-11T16:47:46","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/10\/11\/eu-kommissar-warnt-facebook-und-twitter-keine-falschen-informationen-mehr-verbreiten\/"},"modified":"2023-10-11T16:47:46","modified_gmt":"2023-10-11T16:47:46","slug":"eu-kommissar-warnt-facebook-und-twitter-keine-falschen-informationen-mehr-verbreiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=185","title":{"rendered":"EU-Kommissar warnt Facebook und Twitter: Keine falschen Informationen mehr verbreiten!"},"content":{"rendered":"<p>EU-Kommissar Thierry Breton hat die Nase voll! Er hat nicht nur Twitter, auch bekannt als &#8222;X&#8220;, sondern auch Meta, das Unternehmen hinter Facebook und Instagram, gewarnt, keine falschen Informationen mehr zu verbreiten. In einem Brief an Mark Zuckerberg betont Breton, dass nach den Terroranschl\u00e4gen der Hamas gegen Israel in der EU bestimmte Plattformen illegale Inhalte und Desinformation verbreitet haben.<\/p>\n<p>Breton ist kein Kind von Traurigkeit und weist Zuckerberg darauf hin, die Vorschriften des Digital Services Act (DSA) einzuhalten. Zwar nennt er keine spezifischen Plattformen, aber es ist offensichtlich, dass er Facebook und Instagram im Visier hat. Zuckerberg wird aufgefordert, sicherzustellen, dass illegale Inhalte und Desinformationen schnell und gr\u00fcndlich von seinen Plattformen entfernt werden. Es wird sogar empfohlen, dass Meta mit den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden und Europol zusammenarbeitet. Na, das wird ja ein Spa\u00df!<\/p>\n<p>Breton ist nicht nur besorgt \u00fcber die Eskalation im Nahost-Konflikt, sondern auch \u00fcber Desinformation im Zusammenhang mit Wahlen. Er betont in seinem Brief an Zuckerberg, dass er den Meta-Chef bereits pers\u00f6nlich zu diesem Thema angesprochen hat. Aber trotz verst\u00e4rkter Anstrengungen von Meta vor den letzten Wahlen in der Slowakei, sind der EU-Kommission Berichte \u00fcber eine gro\u00dfe Anzahl von Deepfakes und manipulierten Inhalten auf Meta-Plattformen zugegangen. Da kann man ja schon mal den Glauben an die Menschheit verlieren.<\/p>\n<p>Nun fordert Breton Meta auf, endlich mal Auskunft dar\u00fcber zu geben, wie sie gegen Deepfakes vorgehen wollen. Schlie\u00dflich stehen Wahlen in Polen, den Niederlanden, Litauen, Belgien, Kroatien, Rum\u00e4nien, \u00d6sterreich und im Europ\u00e4ischen Parlament bevor. Breton macht Zuckerberg klar, dass seinem Unternehmen Strafzahlungen drohen, wenn es nicht die Anforderungen des DSA erf\u00fcllt. Oh, wie schrecklich! Zuckerberg kann bestimmt nicht mehr ruhig schlafen.<\/p>\n<p>Aber Breton l\u00e4sst sich nicht lumpen. Er hat auch Elon Musk, den Chef von &#8222;X&#8220;, angeschrieben und \u00e4hnliche Vorw\u00fcrfe wegen der Verbreitung von Desinformationen w\u00e4hrend des Gaza-Konflikts erhoben. Breton nennt zwar keine konkreten Beispiele, aber es gibt zahlreiche Medienberichte \u00fcber Inhalte auf &#8222;X&#8220;, die angeblich veraltet oder gef\u00e4lscht sind. Das ist ja auch nichts Neues. Im Internet kann man schlie\u00dflich alles glauben.<\/p>\n<p>Der Digital Services Act (DSA) ist seit August dieses Jahres in der EU wirksam und fordert von Unternehmen wie Google Maps, dem Play Store, Apples App Store, Zalando, Wikipedia, &#8222;X&#8220;\/Twitter, Telegram, Facebook und YouTube schnelles Handeln bei potenziellen Rechtsverst\u00f6\u00dfen. Wenn ein Dienstanbieter die Vorschriften nicht einh\u00e4lt, kann ihm eine Geldbu\u00dfe von bis zu 6 Prozent seines weltweiten Jahresumsatzes drohen. Das wird Zuckerberg bestimmt das Geld aus der Tasche ziehen.<\/p>\n<p>Na, ob die Warnungen von Breton Wirkung zeigen werden, bleibt abzuwarten. Aber eins ist sicher: Die EU-Kommission hat die Nase gestrichen voll von falschen Informationen und Desinformationen. Also, liebe Plattformen, haltet euch gef\u00e4lligst an die Regeln, sonst gibt&#8217;s \u00c4rger!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: EUKommissar Thierry Breton + Meta ehemals Facebook + Desinformation<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EU-Kommissar Thierry Breton hat die Nase voll! Er hat nicht nur Twitter, auch bekannt als &#8222;X&#8220;, sondern auch Meta, das Unternehmen hinter Facebook und Instagram, gewarnt, keine falschen Informationen mehr zu verbreiten. 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