{"id":1901,"date":"2023-11-21T16:06:55","date_gmt":"2023-11-21T16:06:55","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/21\/outlook-desaster-datenschutzbehoerden-schlagen-alarm\/"},"modified":"2023-11-21T16:06:55","modified_gmt":"2023-11-21T16:06:55","slug":"outlook-desaster-datenschutzbehoerden-schlagen-alarm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=1901","title":{"rendered":"Outlook-Desaster: Datenschutzbeh\u00f6rden schlagen Alarm &#8211;"},"content":{"rendered":"<p>Ach du lieber Himmel, Microsoft! Was hast du dir denn da wieder einfallen lassen? Da will man doch nur seine E-Mails in Ruhe checken und dann das! Die neue Outlook-Version f\u00fcr Windows hat heimlich Zugangsdaten erfasst und in der Microsoft Cloud gespeichert. Na, vielen Dank auch!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat das sofort die Datenschutzbeauftragten auf den Plan gerufen. Ulrich Kelber, der Datenschutzbeauftragte des Bundes, war nat\u00fcrlich direkt alarmiert. Und nicht nur er, nein, auch Lutz Hasse, der Datenschutzbeauftragte des Landes Th\u00fcringen, hat sich zu Wort gemeldet. Er empfiehlt sogar, die Finger von der neuen Outlook-Version zu lassen. Ganz ehrlich, wenn der Datenschutzbeauftragte eines ganzen Bundeslandes so etwas sagt, dann sollte man das wohl besser ernst nehmen.<\/p>\n<p>Hasse hat sogar extra eine Mitteilung verfasst, in der er klipp und klar sagt: Entweder man benutzt das neue Outlook so, wie es von Microsoft vorgesehen ist, inklusive Daten\u00fcbernahme in die Microsoft Cloud, oder man l\u00e4sst es lieber komplett sein. Keine halben Sachen, Leute! Er r\u00e4t den Nutzern dringend, sich gut zu \u00fcberlegen, ob sie wirklich wollen, dass ihre Privatsph\u00e4re von der App Neues Outlook so krass durchl\u00f6chert wird. Da kann man schon mal ins Gr\u00fcbeln kommen, oder?<\/p>\n<p>Aber halt, da kommt noch jemand um die Ecke: Stefan Brink, ehemaliger Landesbeauftragter f\u00fcr den Datenschutz und die Informationsfreiheit von Baden-W\u00fcrttemberg, hat auch noch seinen Senf dazugegeben. Er nennt das Vorgehen von Microsoft &#8222;undurchsichtig&#8220; und betont, dass es f\u00fcr die Nutzer oft nicht klar ist, was passiert, wenn sie der App den Zugriff auf ihre E-Mails erlauben. Na toll, da gibt man einmal sein Vertrauen und dann sowas! Brink weist auch darauf hin, dass Microsoft damit m\u00f6glicherweise gegen Datenschutzgesetze wie die DSGVO verst\u00f6\u00dft. Da k\u00f6nnen die Datenschutzbeh\u00f6rden ja mal wieder richtig aktiv werden, was?<\/p>\n<p>Und dann ist da noch die Sache mit der Cloud. Nicht jeder m\u00f6chte seine E-Mails da drin herumfliegen lassen, vor allem nicht, wenn es um sensible Daten geht. Das ergibt ja auch Sinn, oder? Stefan Brink erkl\u00e4rt das ganz verst\u00e4ndlich: Wenn die E-Mails erst in einem Cloud-Konto landen, erh\u00f6ht sich automatisch das Sicherheitsrisiko. Doppelter Speicherort, doppeltes Risiko. Da kann man ihm nur zustimmen.<\/p>\n<p>Jetzt sind also die Datenschutzbeh\u00f6rden gefragt. Lutz Hasse hat schon mal seine Argumente pr\u00e4sentiert und Ulrich Kelber, der Bundesbeauftragte f\u00fcr den Datenschutz und die Informationsfreiheit, hat sogar die irischen Datenschutzbeh\u00f6rden zur Hilfe gerufen. Hoffentlich bringen die bald eine datenschutzrechtliche Bewertung auf den Tisch. Wir sind gespannt, wie das hier weitergeht.<\/p>\n<p>Aber hey, immerhin hat Microsoft in der Vergangenheit schon \u00e4hnliche Fehler bei den mobilen Outlook-Apps behoben. Das macht doch Hoffnung, oder? Also, liebe Microsoft-Leute, haut rein und regelt das! Wir warten gespannt auf eine L\u00f6sung, die unsere Privatsph\u00e4re sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Outlook + Datenschutz + Microsoft Cloud<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ach du lieber Himmel, Microsoft! Was hast du dir denn da wieder einfallen lassen? Da will man doch nur seine E-Mails in Ruhe checken und dann das! Die neue Outlook-Version f\u00fcr Windows hat heimlich Zugangsdaten erfasst und in der Microsoft Cloud gespeichert. Na, vielen Dank auch! Nat\u00fcrlich hat das sofort&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1900,"comment_status":"","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1901","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1901","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1901"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1901\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1900"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1901"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1901"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1901"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}