{"id":1915,"date":"2023-11-21T17:53:51","date_gmt":"2023-11-21T17:53:51","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/21\/nasa-technologie-satelliten-identifizieren-neue-klimagas-quellen\/"},"modified":"2023-11-21T17:53:51","modified_gmt":"2023-11-21T17:53:51","slug":"nasa-technologie-satelliten-identifizieren-neue-klimagas-quellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=1915","title":{"rendered":"NASA-Technologie: Satelliten identifizieren neue Klimagas-Quellen"},"content":{"rendered":"<p>Die NASA hat eine neue Methode entwickelt, um Quellen von Klimagasen wie CO\u2082 und Methan zu identifizieren und zu \u00fcberwachen. Mittels Satellitentechnologie k\u00f6nnen bisher unbekannte Quellen aufgesp\u00fcrt und kartiert werden. Das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA hat ein spezielles Sensormodul namens EMIT auf der Internationalen Raumstation ISS installiert, um diese Aufgabe zu \u00fcbernehmen. EMIT zeichnet sich durch eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und eine breite Abdeckung des sichtbaren bis kurzwelligen Infrarotspektrums aus. Von der ISS aus kann das Instrument mehr als 300.000 Erdspektren pro Sekunde messen und dabei eine r\u00e4umliche Aufl\u00f6sung von 60 Metern erreichen.<\/p>\n<p>Laut den Forschern des JPL wurden bereits \u00fcber 80 Milliarden Spektren gemessen, die spezifische molekulare Signale von Methan und Kohlendioxid enthalten. EMIT hat bereits Hunderte von Methan- und CO\u2082-Quellen in erwarteten Emissionsgebieten sowie in bisher unerforschten Regionen kartiert. Ein webbasiertes Mapping-Tool unterst\u00fctzt bei der Einsichtnahme dieser Informationen, die kontinuierlich mit aktuellen Daten aktualisiert werden.<\/p>\n<p>Besonders besorgniserregend sind Methan-Punktquellen, wie undichte Stellen in Rohrleitungen und unsachgem\u00e4\u00df verschlossene \u00d6l- und Erdgasquellen. Diese Quellen machen in bestimmten Regionen der USA zwischen 13 und 67 Prozent der Gesamtemissionen aus.<\/p>\n<p>Die Forscher des JPL hoffen, dass die Ergebnisse von EMIT dazu beitragen k\u00f6nnen, das weltweite Treibhausgasbudget pr\u00e4ziser zu berechnen und bisher unbekannte Quellen von Klimagasen zu erkennen und zu unterbinden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist jedoch ein erh\u00f6hter Bedarf an zus\u00e4tzlichen Daten erforderlich.<\/p>\n<p>EMIT ist jedoch nur der Anfang. Es gibt bereits bestehende und geplante Missionen, die Methan und CO\u2082 mit unterschiedlichen r\u00e4umlichen Aufl\u00f6sungen und zeitlichen Wiederholungsfrequenzen messen k\u00f6nnen. Durch die gemeinsame Nutzung dieser Instrumente kann dazu beigetragen werden, die Unsicherheiten hinsichtlich der menschengemachten Emissionen zu reduzieren. Die europ\u00e4ische Weltraumbeh\u00f6rde ESA beispielsweise erfasst mithilfe des Instruments Tropomi die Signatur von Methan im kurzwelligen Infrarotspektrum und erstellt daraus eine Karte.<\/p>\n<p>Die Nutzung von Satellitentechnologie zur Erfassung von Klimagas-Quellen ist ein wichtiger Schritt, um den Klimawandel besser zu verstehen und Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung der Emissionen zu ergreifen. Die NASA und andere Raumfahrtbeh\u00f6rden setzen ihre Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet fort, um eine noch genauere \u00dcberwachung und Analyse der Klimagas-Quellen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: NASA + EMIT + Methanquellen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NASA hat eine neue Methode entwickelt, um Quellen von Klimagasen wie CO\u2082 und Methan zu identifizieren und zu \u00fcberwachen. Mittels Satellitentechnologie k\u00f6nnen bisher unbekannte Quellen aufgesp\u00fcrt und kartiert werden. 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