{"id":2057,"date":"2023-11-24T11:05:17","date_gmt":"2023-11-24T11:05:17","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/24\/europaeische-raumfahrtbehoerde-esa-teilt-mit-ariane-6-rakete-besteht-erfolgreiche-generalprobe\/"},"modified":"2023-11-24T11:05:17","modified_gmt":"2023-11-24T11:05:17","slug":"europaeische-raumfahrtbehoerde-esa-teilt-mit-ariane-6-rakete-besteht-erfolgreiche-generalprobe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=2057","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Raumfahrtbeh\u00f6rde ESA teilt mit: Ariane 6-Rakete besteht erfolgreiche Generalprobe"},"content":{"rendered":"<p>Na, das ist doch mal eine gute Nachricht f\u00fcr die europ\u00e4ische Raumfahrt! Die Ariane 6-Rakete hat erfolgreich ihre Generalprobe bestanden, wie die europ\u00e4ische Raumfahrtbeh\u00f6rde ESA mitteilte. Da kann man schon mal die Champagnerkorken knallen lassen.<\/p>\n<p>Bei diesem Test wurde ein vollst\u00e4ndig betanktes Testmodell der Ariane 6 verwendet. Es wurde ein kompletter Startcountdown durchgef\u00fchrt, gefolgt von einem Triebwerkstest von beeindruckenden sieben Minuten. Das klingt nach einer ziemlich intensiven Probe, wenn ihr mich fragt.<\/p>\n<p>Der Chef der ESA, Josef Aschbacher, erkl\u00e4rte stolz, dass die Teams von ArianeGroup, CNES und ESA nun alle Schritte des Raketenfluges durchlaufen haben, obwohl die Rakete die Erde noch nicht verlassen hat. Das nennt man wohl akribische Vorbereitung.<\/p>\n<p>Der Triebwerkstest simuliert die Z\u00fcndung der Hauptstufe der Ariane 6, \u00e4hnlich wie bei einem normalen Flug ins All, jedoch ohne die Z\u00fcndung der Booster. Die Rakete blieb gem\u00e4\u00df dem Plan auf der Startrampe des europ\u00e4ischen Weltraumbahnhofs in Franz\u00f6sisch-Guayana stehen. Nach sieben Minuten wurde das Haupttriebwerk der Kernstufe abgeschaltet, was bei einem echten Start von der Oberstufe getrennt worden w\u00e4re. Also nichts mit einem Ausflug ins All f\u00fcr die Rakete.<\/p>\n<p>Um die Zuverl\u00e4ssigkeit und Stabilit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten, wurden auch die Tanks der Oberstufe bef\u00fcllt, ohne jedoch eine Z\u00fcndung durchzuf\u00fchren. Das Ganze dauerte insgesamt etwas \u00fcber zwei Stunden. Da haben sich die Raumfahrtingenieure wirklich ins Zeug gelegt, um sicherzustellen, dass alles wie am Schn\u00fcrchen l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Josef Aschbacher betonte, dass Europa nun wieder einen unabh\u00e4ngigen Zugang zum Weltraum habe. Und das ist doch wirklich gro\u00dfartig! Man kann sich ja gar nicht vorstellen, wie viele Stunden an Planung, Vorbereitung und harter Arbeit in diesem Erfolg stecken.<\/p>\n<p>Beim Test hat das Triebwerk Vulcain 2.1 fast 150 Tonnen Treibstoff verbrannt. Das ist ja mal eine ordentliche Menge! Der Treibstoff besteht aus fl\u00fcssigem Sauerstoff und Wasserstoff. Das neue Triebwerk ist eine verbesserte Version des Vulcain 2, das in der Ariane 5 verwendet wurde. Es strebt eine gesteigerte Effizienz und geringere Kosten an. Dazu wurde eine vereinfachte und kosteng\u00fcnstigere Konstruktion entwickelt, die unter anderem einen 3D-Druck-Gasgenerator, eine neu konstruierte D\u00fcse und die Z\u00fcndung der Brennkammer mit einem Bodensystem beinhaltet. Da hat sich wohl jemand gedacht: &#8222;Was k\u00f6nnen wir noch alles verbessern?&#8220; Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.<\/p>\n<p>Es ist wirklich beeindruckend, was die europ\u00e4ische Raumfahrtbeh\u00f6rde ESA hier auf die Beine gestellt hat. Mit der erfolgreichen Generalprobe der Ariane 6-Rakete ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines unabh\u00e4ngigen Zugangs zum Weltraum gemacht worden. Da kann man nur den Hut ziehen und auf weitere spannende Entwicklungen in der europ\u00e4ischen Raumfahrt hoffen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Ariane 6Rakete + Generalprobe + Triebwerk Vulcain 21<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Na, das ist doch mal eine gute Nachricht f\u00fcr die europ\u00e4ische Raumfahrt! Die Ariane 6-Rakete hat erfolgreich ihre Generalprobe bestanden, wie die europ\u00e4ische Raumfahrtbeh\u00f6rde ESA mitteilte. Da kann man schon mal die Champagnerkorken knallen lassen. Bei diesem Test wurde ein vollst\u00e4ndig betanktes Testmodell der Ariane 6 verwendet. 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