{"id":2120,"date":"2023-11-26T16:59:22","date_gmt":"2023-11-26T16:59:22","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/26\/amazon-mit-geldstrafe-nach-toedlichem-arbeitsunfall-belegt\/"},"modified":"2023-11-26T16:59:22","modified_gmt":"2023-11-26T16:59:22","slug":"amazon-mit-geldstrafe-nach-toedlichem-arbeitsunfall-belegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=2120","title":{"rendered":"Amazon mit Geldstrafe nach t\u00f6dlichem Arbeitsunfall belegt"},"content":{"rendered":"<p>Ach du Schreck, Amazon hat mal wieder \u00c4rger am Hals! Dieses Mal hat der Versandgigant eine Geldstrafe von 7.000 Dollar aufgebrummt bekommen, nachdem ein tragischer Arbeitsunfall in Indiana zu einem t\u00f6dlichen Ausgang f\u00fchrte. 7.000 Dollar klingt zwar nach viel Geld, aber wenn man bedenkt, dass Amazon im letzten Quartal einen Gewinn von 9,9 Milliarden Dollar gemacht hat, ist das quasi ein Klacks f\u00fcr die Jungs und M\u00e4dels dort.<\/p>\n<p>Der Ungl\u00fccksfall ereignete sich im Mai in einem Lagerhaus von Amazon. Ein Mitarbeiter wurde dabei get\u00f6tet, als er versuchte, einen Stau in einem \u00dcberkopf-F\u00f6rdersystem zu beseitigen und sein Kopf dabei eingeklemmt wurde. Eine wirklich schreckliche Trag\u00f6die, die uns wieder einmal daran erinnert, wie wichtig Arbeitssicherheit ist.<\/p>\n<p>Nach einer elfw\u00f6chigen Untersuchung stellten die Sicherheitsbeh\u00f6rden fest, dass Amazon nicht genug Ma\u00dfnahmen ergriffen hatte, um den Arbeitsplatz vor lebensbedrohlichen Gefahren zu sch\u00fctzen. Aber hey, eine Geldstrafe von 7.000 Dollar wird wahrscheinlich nicht gerade dazu f\u00fchren, dass Amazon von jetzt an die Sicherheit ganz gro\u00df schreibt. Das ist ja gerade mal das Kleingeld, das Jeff Bezos in seinem Sofapolster findet.<\/p>\n<p>Es ist auch interessant zu sehen, wie begrenzt die Beh\u00f6rden auf Bundes- und Landesebene sind, wenn es darum geht, Unternehmen wie Amazon zur Verantwortung zu ziehen. Da kann man sich schon mal die Frage stellen, wer hier eigentlich das Sagen hat. Die Sicherheitsrichtlinien in Indiana schreiben vor, dass Amazon seine Mitarbeiter ordnungsgem\u00e4\u00df schulen und Gefahrenzonen klar abgrenzen muss. Offenbar hat Amazon hier nicht ganz nach Vorschrift gehandelt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich weist Amazon jegliche Schuld von sich und behauptet, dass die Ausbildung des verungl\u00fcckten Mitarbeiters auf dem neuesten Stand war. Aber das hilft den Angeh\u00f6rigen des Opfers auch nicht weiter. Sie haben nicht nur ihren geliebten Menschen verloren, sondern wurden auch noch daran gehindert, vor Gericht eine Klage wegen fahrl\u00e4ssiger T\u00f6tung einzureichen. Na, das nenne ich mal eine wirklich nette Geste von Indiana!<\/p>\n<p>Und als ob das noch nicht genug w\u00e4re, hat die Bundesbeh\u00f6rde f\u00fcr Arbeitssicherheit Amazon in der Vergangenheit schon mit einer Geldstrafe von 270.000 Dollar belegt, weil es Verletzungen und Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz gab. Aber hey, was sind schon ein paar Hunderttausend Dollar, wenn man Milliarden scheffelt, oder?<\/p>\n<p>Es ist wirklich an der Zeit, dass Unternehmen wie Amazon endlich ihre Verantwortung gegen\u00fcber ihren Mitarbeitern ernst nehmen und sicherstellen, dass Arbeitsunf\u00e4lle vermieden werden. Denn am Ende des Tages sollte der Schutz von Menschenleben immer wichtiger sein als der Profit.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Arbeitsunfall + Sicherheitsm\u00e4ngel + Geldstrafen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ach du Schreck, Amazon hat mal wieder \u00c4rger am Hals! 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