{"id":2179,"date":"2023-11-27T16:29:50","date_gmt":"2023-11-27T16:29:50","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/27\/bsi-grossbritannien-und-usa-veroeffentlichen-richtlinien-fuer-sichere-ki-systeme\/"},"modified":"2023-11-27T16:29:50","modified_gmt":"2023-11-27T16:29:50","slug":"bsi-grossbritannien-und-usa-veroeffentlichen-richtlinien-fuer-sichere-ki-systeme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=2179","title":{"rendered":"BSI, Gro\u00dfbritannien und USA ver\u00f6ffentlichen Richtlinien f\u00fcr sichere KI-Systeme"},"content":{"rendered":"<p>Sicherheit ist wichtig, das wissen wir alle. Besonders, wenn es um die Entwicklung von KI-Systemen geht. Denn wer will schon, dass sein autonomes Transportmittel pl\u00f6tzlich Amok l\u00e4uft oder die medizinische Diagnose von KI-Systemen so zuverl\u00e4ssig ist wie der Wetterbericht? Genau aus diesem Grund hat das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Zusammenarbeit mit Beh\u00f6rden aus Gro\u00dfbritannien und den USA Richtlinien f\u00fcr die sichere Entwicklung von KI-Systemen ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Diese Richtlinien sollen nicht nur Anbieter, Betreiber und Entwickler von KI-Systemen ansprechen, sondern auch Datenwissenschaftler, Manager und Entscheidungstr\u00e4ger. Denn alle haben ihren Beitrag zu leisten, um sicherzustellen, dass diese Systeme sensiblen Daten aus dem Weg gehen und zuverl\u00e4ssig funktionieren. <\/p>\n<p>Die Richtlinien behandeln vier Sicherheitsthemen, n\u00e4mlich das Design, die Entwicklung, die sichere Bereitstellung sowie den Betrieb und die Wartung von KI-Systemen. Sie orientieren sich dabei an den Vorgaben des UK National Cybersecurity Centre und dem Secure Software Development Framework des NIST. Dabei geht es um Dinge wie das Verst\u00e4ndnis von Risiken, die Modellierung von Bedrohungen, eine sichere Lieferkette und die Dokumentation.<\/p>\n<p>Das Ziel dieser Richtlinien ist es, Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit KI zu identifizieren und m\u00f6gliche Gegenma\u00dfnahmen vorzuschlagen. Dabei werden bew\u00e4hrte Sicherheitsprinzipien wie &#8222;security-by-design&#8220; und &#8222;security-by-default&#8220; verwendet. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Richtlinien f\u00fcr jede Organisation gleicherma\u00dfen anwendbar sind. Die Angriffsmethoden k\u00f6nnen je nach Gegner unterschiedlich sein. Besonders wichtig ist es, potenzielle KI-Cybersicherheitsrisiken im Blick zu behalten, da eine Kompromittierung des Systems zu einem Verlust sensibler oder vertraulicher Informationen f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Richtlinien machen auch deutlich, dass die traditionelle Situation, in der es nur einen Anbieter und einen Nutzer gibt, immer seltener wird. Immer \u00f6fter integrieren Anbieter Software, Daten, Modelle oder Remote-Dienste von Dritten. Das macht es f\u00fcr Endverbraucher schwierig, die Verantwortlichkeiten zu verstehen. Oft fehlt es ihnen auch an dem Fachwissen, um die Risiken angemessen einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Das BSI betont daher, dass die Betreiber der Systeme transparent sein und potenzielle Risiken kommunizieren sollten, wie es in den Richtlinien empfohlen wird. Die Richtlinien werden von 23 internationalen Cybersicherheitsbeh\u00f6rden aus 18 L\u00e4ndern unterst\u00fctzt, darunter die National Security Agency (NSA) und das Federal Bureau of Investigations (FBI). Das BSI betont, dass Fragen zur Sicherheit von KI-Systemen nur in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern gel\u00f6st werden k\u00f6nnen und dass dringender Handlungsbedarf besteht.<\/p>\n<p>Also, liebe Entwickler und Betreiber von KI-Systemen, haltet euch an die Richtlinien! Denn Sicherheit geht vor und niemand will, dass die KI-Welt zu einem wilden Westen wird.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik BSI + K\u00fcnstliche Intelligenz KI + Sicherheitsrichtlinien<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sicherheit ist wichtig, das wissen wir alle. Besonders, wenn es um die Entwicklung von KI-Systemen geht. Denn wer will schon, dass sein autonomes Transportmittel pl\u00f6tzlich Amok l\u00e4uft oder die medizinische Diagnose von KI-Systemen so zuverl\u00e4ssig ist wie der Wetterbericht? 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