{"id":2225,"date":"2023-11-28T15:33:52","date_gmt":"2023-11-28T15:33:52","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/28\/sammelband-zu-wissenschaft-und-medien-in-digitalen-zeiten-veroeffentlicht\/"},"modified":"2023-11-28T15:33:52","modified_gmt":"2023-11-28T15:33:52","slug":"sammelband-zu-wissenschaft-und-medien-in-digitalen-zeiten-veroeffentlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=2225","title":{"rendered":"Sammelband zu Wissenschaft und Medien in digitalen Zeiten ver\u00f6ffentlicht"},"content":{"rendered":"<p>Ein k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichter Sammelband mit dem Titel &#8222;The Science-Media Interface: On the Relation Between Internal and External Science Communication&#8220; widmet sich der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Medien. Das Buch wurde von Forschenden der ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des BMBF-Projekts MeWiKo ver\u00f6ffentlicht und untersucht die vielschichtigen Beziehungen zwischen diesen beiden Bereichen.<\/p>\n<p>In der Publikation wird betont, dass die traditionellen Grenzen zwischen interner und externer Wissenschaftskommunikation, insbesondere in digitalen Umgebungen, durchl\u00e4ssig sind. Dies hat Auswirkungen auf die Wissenschaft selbst und die Medienlandschaft. Angesichts der zunehmend komplexen Herausforderungen in unserer Welt gewinnt die Kommunikation wissenschaftlicher Fakten immer mehr an Relevanz.<\/p>\n<p>Der Sammelband wirft eine Vielzahl von Fragen auf, darunter: Wie werden wissenschaftliche Forschungsergebnisse in die \u00f6ffentliche Kommunikation integriert, insbesondere durch den Journalismus? Welche Auswirkungen haben diese \u00f6ffentliche Kommunikation und journalistische Darstellungen von Forschungsergebnissen auf den wissenschaftlichen Diskurs? Wie beeinflusst die Medienberichterstattung die internen Prozesse in der Wissenschaft? Und wie steht es um die gegenseitigen Beziehungen zwischen Wissenschaft und Medien?<\/p>\n<p>Der Sammelband, der von den Forschenden des BMBF-Projekts MeWiKo herausgegeben wurde, umfasst Beitr\u00e4ge renommierter Fachleute aus den Bereichen Szientometrie, quantitativer Wissenschaftsforschung, Kommunikationswissenschaft und Journalismusforschung. Er kommt zu dem zentralen Ergebnis, dass die herk\u00f6mmlichen Grenzen zwischen interner und externer Wissenschaftskommunikation durchl\u00e4ssig sind und insbesondere in digitalen Umgebungen zunehmend verschwimmen.<\/p>\n<p>Die zentralen Personen und Institutionen an dieser Schnittstelle sind die Wissenschaftler:innen selbst, Fachleute in der Wissenschaftskommunikation und im Wissenschaftsjournalismus sowie Plattformen und Organisationen, die wissenschaftliche Forschung f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung in den Massenmedien aufbereiten. Jeder dieser Beteiligten verfolgt eine individuelle Vorgehensweise bei der Auswahl, Darstellung und Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.<\/p>\n<p>Die \u00dcbertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in andere gesellschaftliche Bereiche durch Popularisierung ist ein bedeutsamer Prozess, der traditionell stark von den Medien gepr\u00e4gt wird. Allerdings kann dies zu Vereinfachungen und einer Entfernung vom Kontext f\u00fchren, was die Rolle des Journalismus bei der Vermittlung von Wissenschaft herausfordert.<\/p>\n<p>Verschiedene Trends beeinflussen die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Medien. Dazu geh\u00f6rt der Druck auf Forschende, ihre wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen zu erh\u00f6hen, bekannt als &#8222;publish or perish&#8220;. Ebenso besteht der Druck, Forschungsergebnisse als Preprints zu ver\u00f6ffentlichen, noch bevor der akademische Begutachtungsprozess abgeschlossen ist. Gleichzeitig engagieren sich immer mehr Forschende und Institutionen in der externen Wissenschaftskommunikation, um ihre Sichtbarkeit zu steigern und F\u00f6rdermittel zu akquirieren.<\/p>\n<p>Dr. Steffen Lemke, einer der Herausgeber des Sammelbandes und Wissenschaftler an der ZBW, betont, dass sich die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die Digitalisierung medialer Kommunikationstechnologien, die Offenlegung wissenschaftlicher Arbeitsprozesse durch Open Science und die Covid-19-Pandemie ver\u00e4ndert haben. Der Sammelband &#8222;The Science-Media Interface&#8220; leistet einen wichtigen Beitrag, um das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Auswirkungen auf den Wissenschaftsjournalismus, die Forschungsarbeit und deren Bewertung zu vertiefen.<\/p>\n<p>Der frei zug\u00e4ngliche Sammelband richtet sich an Forschende und Studierende in den Fachbereichen Wissenschaftskommunikation, Wissenschaftsjournalismus, Bibliometrie, Informationswissenschaft, Journalismus und Kommunikationswissenschaft. Zudem richtet sich die Ver\u00f6ffentlichung an Akteure in der Wissenschaftspolitik und andere relevante Interessengruppen.<\/p>\n<p>Der Sammelband &#8222;The Science-Media Interface: On the Relation Between Internal and External Science Communication&#8220; wurde von den Herausgeberinnen und Herausgebern Broer, I., Lemke, S., Mazarakis, A., Peters, I. und Zinke-Wehlmann im Jahr 2023 ver\u00f6ffentlicht. Die ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist die weltweit gr\u00f6\u00dfte Informationsinfrastruktur f\u00fcr die Disziplin der Wirtschaftswissenschaften und bietet Zugang zu einer Vielzahl von wirtschaftswissenschaftlichen Online-Dokumenten. Die ZBW ist eine wissenschaftliche Informationsinfrastruktur, die auf Forschung basiert und global vernetzt ist.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Wissenschaftskommunikation + Medienberichterstattung + Digitale Transformation<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichter Sammelband mit dem Titel &#8222;The Science-Media Interface: On the Relation Between Internal and External Science Communication&#8220; widmet sich der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Medien. 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