{"id":2227,"date":"2023-11-28T16:28:10","date_gmt":"2023-11-28T16:28:10","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/28\/deutschland-steckt-32-mio-e-in-ki-entwicklung-und-plant-ki-tuev\/"},"modified":"2023-11-28T16:28:10","modified_gmt":"2023-11-28T16:28:10","slug":"deutschland-steckt-32-mio-e-in-ki-entwicklung-und-plant-ki-tuev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=2227","title":{"rendered":"Deutschland steckt 32 Mio. \u20ac in KI-Entwicklung und plant KI-T\u00dcV"},"content":{"rendered":"<p>Deutschland hat beschlossen, 32 Millionen Euro in die Entwicklung von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) zu investieren. Mit diesem Geld soll die Grundlage f\u00fcr eine verst\u00e4rkte Entwicklung von KI &#8222;made in Germany&#8220; geschaffen werden. Die Mission KI, eine Initiative zur F\u00f6rderung von KI in Deutschland, wurde vom Minister f\u00fcr Digitales, Volker Wissing, vorgestellt. Eine zentrale Komponente dieser Initiative ist die Einf\u00fchrung einer Art T\u00dcV f\u00fcr KI-Systeme und -Modelle, um sicherzustellen, dass sie bestimmte Qualit\u00e4tsstandards erf\u00fcllen. Gleichzeitig soll eine geringe Regulierung angestrebt werden.<\/p>\n<p>Die Mission KI besteht aus drei Hauptkomponenten. Erstens geht es um die Schaffung von vernetzten Datenr\u00e4umen. Das bedeutet, dass Forscher, Unternehmen und Investoren leichter auf relevante Daten zugreifen k\u00f6nnen, um KI-Modelle zu entwickeln und zu verbessern. Denn wie wir alle wissen, ist eine gute Datengrundlage der Schl\u00fcssel zur Entwicklung effektiver KI-Systeme.<\/p>\n<p>Zweitens sollen Forscher, Unternehmen und Investoren zusammengebracht werden, um den Austausch von Wissen und Ressourcen zu f\u00f6rdern. Denn KI ist ein hochkomplexes Feld, das viele unterschiedliche Fachkenntnisse erfordert. Indem man Experten aus verschiedenen Bereichen zusammenbringt, kann man die Entwicklung von KI in Deutschland vorantreiben.<\/p>\n<p>Die dritte Komponente der Mission KI besteht darin, transparente Qualit\u00e4ts- und Pr\u00fcfstandards zu etablieren. Das bedeutet, dass KI-Systeme und -Modelle bestimmte Kriterien erf\u00fcllen m\u00fcssen, um als sicher und vertrauensw\u00fcrdig eingestuft zu werden. Dies ist besonders wichtig, da KI-Systeme immer mehr in unserem Alltag zum Einsatz kommen, sei es in der Medizin, im Verkehrswesen oder in der Industrie.<\/p>\n<p>Um die Herausforderungen im Umgang mit KI zu verdeutlichen, wurde k\u00fcrzlich ein Deepfake-Video ver\u00f6ffentlicht, das den Bundeskanzler mit Hilfe von KI missbraucht. Das Aktionsk\u00fcnstlerkollektiv Zentrum f\u00fcr politische Sch\u00f6nheit hat dieses Video ver\u00f6ffentlicht und damit eine Debatte \u00fcber die Auswirkungen von realistisch wirkenden, KI-generierten Inhalten angesto\u00dfen. Die Regierung warnt vor den potenziellen Risiken dieser Technologie und betont, dass feindselige Akteure KI zur Verbreitung von Falschnachrichten nutzen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Auch Google ist mit Schwierigkeiten bei der Erkennung von KI-generierten Inhalten konfrontiert. Ein SEO-Experte hat ein Experiment durchgef\u00fchrt, bei dem er innerhalb weniger Stunden 1.800 KI-generierte Artikel ver\u00f6ffentlicht hat. Dabei hat er festgestellt, dass Google noch keine effektive L\u00f6sung f\u00fcr KI-Spam hat. Dieses Experiment hat heftige Kritik in der SEO-Community ausgel\u00f6st, da es die Schwachstellen von Google aufzeigt.<\/p>\n<p>In der Entwicklung von Sprachmodellanwendungen gibt es eine neue Open-Source-Alternative zu OpenAIs GPTs. Das LangChain-Framework bietet Entwicklern die M\u00f6glichkeit, ma\u00dfgeschneiderte Chatbots f\u00fcr spezifische Aufgaben zu erstellen. Sie k\u00f6nnen dabei verschiedene Komponenten ausw\u00e4hlen und ihre eigenen Sprachmodelle entwickeln. OpenGPTs erm\u00f6glicht auch das Teilen der erstellten GPTs \u00fcber eine \u00f6ffentliche URL.<\/p>\n<p>Die steigende Nachfrage nach k\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fchrt zu ver\u00e4nderten Anforderungen an die Datenverarbeitung. Laut einer Marktanalyse kann dies zu einem R\u00fcckgang der Absatzzahlen von Servern f\u00fchren, obwohl die Ums\u00e4tze steigen. Die Verarbeitung hyperheterogener Daten erfordert speziell konfigurierte Server, die teurer sind, aber besser auf die Anforderungen abgestimmt sind.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus f\u00fchrt der Einsatz leistungsstarker Server zu einer erh\u00f6hten Nachfrage nach Strom- und K\u00fchlungsinfrastrukturen f\u00fcr Rechenzentren. Die Ausgaben f\u00fcr Rechenzentren werden voraussichtlich bis 2027 j\u00e4hrlich um 10 Prozent steigen.<\/p>\n<p>Die Investition in k\u00fcnstliche Intelligenz und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen zeigen, dass Deutschland sich verst\u00e4rkt in diesem Bereich engagiert und seine Position als f\u00fchrender Standort f\u00fcr KI weiter ausbauen m\u00f6chte. Die Mission KI und andere Initiativen sollen sicherstellen, dass die Entwicklung und Nutzung von KI in Deutschland verantwortungsvoll und nachhaltig erfolgt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die KI-Landschaft in Deutschland in den kommenden Jahren entwickeln wird, aber eins ist sicher: KI wird immer mehr Einfluss auf unser t\u00e4gliches Leben haben.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Mission KI + AI made in Germany + Deepfake<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland hat beschlossen, 32 Millionen Euro in die Entwicklung von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) zu investieren. 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