{"id":2285,"date":"2023-11-29T15:42:19","date_gmt":"2023-11-29T15:42:19","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/11\/29\/bea-wird-ab-2024-vollstaendig-auf-linux-systemen-nutzbar-sein\/"},"modified":"2023-11-29T15:42:19","modified_gmt":"2023-11-29T15:42:19","slug":"bea-wird-ab-2024-vollstaendig-auf-linux-systemen-nutzbar-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=2285","title":{"rendered":"beA wird ab 2024 vollst\u00e4ndig auf Linux-Systemen nutzbar sein"},"content":{"rendered":"<p>Ab dem zweiten Quartal 2024 wird das besondere elektronische Anwaltspostfach beA auch vollst\u00e4ndig auf Linux-Systemen verwendet werden k\u00f6nnen, obwohl es eigentlich plattform\u00fcbergreifend entwickelt und nutzbar ist. Nach einem Bericht der Legal Tribune Online ist es jedoch erforderlich, eine propriet\u00e4re Software zu verwenden, die nur unter Windows und macOS l\u00e4uft, um neue beA-Signaturkarten und Zertifikate auszustellen. Als Reaktion auf Beschwerden von Anw\u00e4lten, die das beA gerne vollst\u00e4ndig unter Linux nutzen m\u00f6chten, haben die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) und die Bundesnotarkammer (BNotK), die f\u00fcr das beA verantwortlich sind, nun Ma\u00dfnahmen ergriffen. Geplant ist, dass im zweiten Quartal 2024 eine Single-Sign-on-L\u00f6sung implementiert wird, die es den Nutzern erm\u00f6glicht, sich im Kundenportal anzumelden und dort neue Zertifikate auszustellen.<\/p>\n<p>Das besondere elektronische Anwaltspostfach beA ist eine wichtige Kommunikationsplattform f\u00fcr Anw\u00e4lte in Deutschland. Es erm\u00f6glicht den sicheren Austausch von Dokumenten und Informationen zwischen Anw\u00e4lten, Gerichten und Beh\u00f6rden. Das beA wurde urspr\u00fcnglich plattform\u00fcbergreifend entwickelt, um den Einsatz auf verschiedenen Betriebssystemen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Allerdings stellte sich heraus, dass f\u00fcr die Ausstellung neuer beA-Signaturkarten und Zertifikate eine propriet\u00e4re Software verwendet werden musste, die nur unter Windows und macOS lief. Dies f\u00fchrte zu Unzufriedenheit bei Anw\u00e4lten, die Linux als Betriebssystem nutzen und das beA gerne vollst\u00e4ndig auf ihrer bevorzugten Plattform einsetzen wollten.<\/p>\n<p>Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) und die Bundesnotarkammer (BNotK) haben nun auf die Beschwerden reagiert und angek\u00fcndigt, dass ab dem zweiten Quartal 2024 eine Single-Sign-on-L\u00f6sung implementiert wird. Diese L\u00f6sung erm\u00f6glicht es den Nutzern, sich im Kundenportal anzumelden und dort neue Zertifikate auszustellen, unabh\u00e4ngig vom verwendeten Betriebssystem.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahme ist ein wichtiger Schritt, um die Nutzung des beA auf Linux-Systemen zu erleichtern und den Anw\u00e4lten mehr Flexibilit\u00e4t bei der Wahl ihres Betriebssystems zu geben. Insbesondere f\u00fcr Anw\u00e4lte, die bereits Linux verwenden oder aus Sicherheitsgr\u00fcnden darauf angewiesen sind, ist diese Entwicklung von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n<p>Die Implementierung der Single-Sign-on-L\u00f6sung wird jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, da sie sorgf\u00e4ltig geplant und getestet werden muss, um die Sicherheit und Integrit\u00e4t des beA zu gew\u00e4hrleisten. Daher m\u00fcssen sich die Anw\u00e4lte noch gedulden, bis sie das beA vollst\u00e4ndig auf ihren Linux-Systemen nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Entscheidung der BRAK und BNotK, Ma\u00dfnahmen zur Unterst\u00fctzung der Linux-Nutzung beim beA zu ergreifen, ein positiver Schritt. Sie zeigt, dass die Bed\u00fcrfnisse der Anw\u00e4lte ernst genommen werden und dass darauf geachtet wird, dass das beA auf m\u00f6glichst vielen Plattformen zug\u00e4nglich ist. Die Implementierung der Single-Sign-on-L\u00f6sung wird hoffentlich dazu beitragen, die Nutzung des beA f\u00fcr alle Anw\u00e4lte noch einfacher und bequemer zu machen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: beA + LinuxKompatibilit\u00e4t + SingleSignonL\u00f6sung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab dem zweiten Quartal 2024 wird das besondere elektronische Anwaltspostfach beA auch vollst\u00e4ndig auf Linux-Systemen verwendet werden k\u00f6nnen, obwohl es eigentlich plattform\u00fcbergreifend entwickelt und nutzbar ist. 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