{"id":2373,"date":"2023-12-01T06:55:13","date_gmt":"2023-12-01T06:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/12\/01\/elon-musks-offensive-comments-drive-advertisers-away-from-x-twitter\/"},"modified":"2023-12-01T06:55:13","modified_gmt":"2023-12-01T06:55:13","slug":"elon-musks-offensive-comments-drive-advertisers-away-from-x-twitter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=2373","title":{"rendered":"Elon Musk&#8217;s Offensive Comments Drive Advertisers Away from X\/Twitter"},"content":{"rendered":"<p>Elon Musk, der US-Milliard\u00e4r und CEO von X, ehemals Twitter, hat in den letzten Tagen beleidigende Kommentare gegen\u00fcber Werbekunden gemacht, die keine Anzeigen mehr auf der Plattform schalten. Als Reaktion darauf gehen diese Werbekunden davon aus, dass sie sich endg\u00fcltig von X verabschieden werden. Mindestens sechs Marketingagenturen haben jedoch der New York Times versichert, dass sie und ihre Kunden X treu bleiben werden.<\/p>\n<p>Die vor\u00fcbergehenden Werbepausen auf der Plattform werden voraussichtlich dauerhaft sein, da ein Branchenvertreter erkl\u00e4rt, dass die Werbekunden nicht zur\u00fcckkehren werden. Einige Agenturen gehen sogar so weit, ihren Kunden zu empfehlen, die kontroverse Plattform vollst\u00e4ndig zu verlassen und keine Beitr\u00e4ge mehr zu ver\u00f6ffentlichen. Einige Teile der Branche haben diesem Rat bereits Folge geleistet.<\/p>\n<p>Der Konflikt zwischen Musk und der Werbeindustrie, die sein soziales Netzwerk haupts\u00e4chlich durch den Kauf von Anzeigen finanziert, eskaliert weiter. Nachdem Musk antisemitische Beitr\u00e4ge beworben hatte, haben sich mehrere bekannte Unternehmen und teilweise ganze Branchen von X\/Twitter zur\u00fcckgezogen. Zudem wurden zahlreiche Beispiele f\u00fcr Anzeigen renommierter Unternehmen auf X\/Twitter entdeckt, die direkt neben rechtsextremen, antisemitischen und Hitler-verherrlichenden Inhalten platziert wurden.<\/p>\n<p>Nachdem Musk sich von der Plattform zur\u00fcckgezogen hatte, \u00e4u\u00dferte er diese Woche deutliche Kritik und signalisierte wenig Bereitschaft, Zugest\u00e4ndnisse zu machen. Stattdessen \u00e4u\u00dferte er trotzig: &#8222;Schaltet keine Werbung!&#8220; und &#8222;Go fuck yourself!&#8220;. Nun wurde bekannt, dass Linda Yaccarino, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von X\/Twitter, \u00f6ffentlich und intern ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr Musk bekundet hat. Bloomberg zitierte sie mit den Worten, dass in einem Memo an die Mitarbeiter erkl\u00e4rt wurde: &#8222;Unsere Prinzipien haben keinen Preis und werden niemals geopfert. Wir werden uns nicht von Kritikern ablenken lassen, die unsere Mission nicht verstehen.&#8220; Sie betonte, dass Musks Interview am Mittwoch ehrlich und tiefgr\u00fcndig gewesen sei. Es ist offensichtlich, dass beide in dem, was Musk immer wieder als Verteidigung der freien Meinungs\u00e4u\u00dferung bezeichnet, einer Meinung sind.<\/p>\n<p>Es bleibt jedoch unklar, wie X\/Twitter ohne das Geld der Werbekunden finanziert werden soll. Musk hat bereits angedeutet, dass er einen finanziellen Zusammenbruch nicht verhindern w\u00fcrde. Die Aussagen der beiden F\u00fchrungskr\u00e4fte von X\/Twitter finden in der Werbeindustrie keinerlei Resonanz, so zitiert die New York Times einen weiteren Insider. Es ist unwahrscheinlich, dass Werbekunden bereit w\u00e4ren, die Ziele von Musk und Yaccarino finanziell zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Einige Beratungsfirmen raten ihren Kunden sogar dazu, sich vollst\u00e4ndig von X\/Twitter zur\u00fcckzuziehen. Der Leiter einer solchen Firma, der Kunden mit einem Gesamtbudget von 50 Milliarden US-Dollar betreut, ist der Meinung, dass man einem Kunden guten Gewissens nicht raten k\u00f6nne, weiterhin Teil davon zu sein. Ein anderer Hinweis lautet, dass die Angelegenheit nach den beleidigenden \u00c4u\u00dferungen von Musk pers\u00f6nlich geworden ist: Unternehmen bestehen aus Menschen, die gut behandelt, respektiert und w\u00fcrdevoll angesprochen werden m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Elon Musk + Werbeindustrie + XTwitter<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elon Musk, der US-Milliard\u00e4r und CEO von X, ehemals Twitter, hat in den letzten Tagen beleidigende Kommentare gegen\u00fcber Werbekunden gemacht, die keine Anzeigen mehr auf der Plattform schalten. Als Reaktion darauf gehen diese Werbekunden davon aus, dass sie sich endg\u00fcltig von X verabschieden werden. 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