{"id":2385,"date":"2023-12-01T11:28:53","date_gmt":"2023-12-01T11:28:53","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/12\/01\/ransomware-gruppe-rhysida-bedroht-king-edward-vii-s-hospital-daten-in-gefahr\/"},"modified":"2023-12-01T11:28:53","modified_gmt":"2023-12-01T11:28:53","slug":"ransomware-gruppe-rhysida-bedroht-king-edward-vii-s-hospital-daten-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=2385","title":{"rendered":"Ransomware-Gruppe Rhysida bedroht King Edward VII s Hospital: Daten in Gefahr!"},"content":{"rendered":"<p>Die Ransomware-Gruppe Rhysida macht wieder Schlagzeilen und behauptet nun, sensible Daten des renommierten King Edward VII s Hospital in London zu besitzen. Sie haben sogar eine Enth\u00fcllungsseite eingerichtet, auf der sie eine Sammlung von Bildern ver\u00f6ffentlicht haben, die medizinische Befunde, Anmeldeformulare, R\u00f6ntgenbilder, Rezepte und andere Dokumente zeigen. Das ist nat\u00fcrlich \u00e4u\u00dferst besorgniserregend, vor allem weil sich angeblich auch Informationen \u00fcber Mitglieder der k\u00f6niglichen Familie darunter befinden.<\/p>\n<p>Experten betrachten Rhysida als Anbieter von Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Modellen. Das bedeutet, dass sie ihre Ransomware-Infrastruktur an andere Kriminelle vermieten, die dann Angriffe durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Das ist sozusagen die &#8222;Sharing Economy&#8220; des Cyber-Verbrechens. Rhysida minimiert ihr eigenes Risiko und profitiert gleichzeitig von den Angriffen, indem sie einen Teil des L\u00f6segelds erh\u00e4lt. Ein wahrhaft innovatives Gesch\u00e4ftsmodell, wenn man bedenkt, dass sie damit eine Vielzahl von Organisationen ins Visier nehmen.<\/p>\n<p>Das King Edward VII s Hospital ist nicht die einzige betroffene Institution. Rhysida hat auch Bildungseinrichtungen, Unternehmen aus der Fertigungsbranche, IT-Unternehmen und Regierungsbeh\u00f6rden ins Visier genommen. Offensichtlich haben sie ein Faible f\u00fcr sensible Daten und nutzen diese als Druckmittel, um L\u00f6segeld zu erpressen. Man k\u00f6nnte fast meinen, dass sie eine Art digitale Geiselnahme betreiben.<\/p>\n<p>Diese Behauptungen von Rhysida sollten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Es ist dringend erforderlich, dass sowohl die betroffenen Organisationen als auch staatliche Beh\u00f6rden angemessene Ma\u00dfnahmen ergreifen, um solche Angriffe zu verhindern und die T\u00e4ter zur Rechenschaft zu ziehen. Hier ist eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit gefragt, um ein angemessenes Sicherheitsniveau zu gew\u00e4hrleisten und solche Angriffe in Zukunft zu verhindern.<\/p>\n<p>Man kann nur hoffen, dass die Beh\u00f6rden den T\u00e4tern von Rhysida auf die Schliche kommen und die gestohlenen Daten sicherstellen k\u00f6nnen, um weiteren Missbrauch zu verhindern. Gleichzeitig sollten Unternehmen und Organisationen ihre Sicherheitsma\u00dfnahmen \u00fcberpr\u00fcfen und gegebenenfalls verbessern, um sich besser gegen solche Angriffe zu sch\u00fctzen. Denn eines ist sicher: Die Cyber-Kriminellen schlafen nicht und sind st\u00e4ndig auf der Suche nach neuen Opfern. Also haltet eure Daten sicher und eure Firewalls hoch!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: RansomwareGruppe Rhysida + King Edward VII s Hospital + RansomwareasaService RaaSModell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ransomware-Gruppe Rhysida macht wieder Schlagzeilen und behauptet nun, sensible Daten des renommierten King Edward VII s Hospital in London zu besitzen. Sie haben sogar eine Enth\u00fcllungsseite eingerichtet, auf der sie eine Sammlung von Bildern ver\u00f6ffentlicht haben, die medizinische Befunde, Anmeldeformulare, R\u00f6ntgenbilder, Rezepte und andere Dokumente zeigen. 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