{"id":3032,"date":"2024-01-09T10:21:20","date_gmt":"2024-01-09T10:21:20","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/01\/09\/hilfe-ich-bin-im-schwarzen-bewerbungsloch-bitkom-fordert-einfacheren-bewerbungsprozess\/"},"modified":"2024-01-09T10:21:20","modified_gmt":"2024-01-09T10:21:20","slug":"hilfe-ich-bin-im-schwarzen-bewerbungsloch-bitkom-fordert-einfacheren-bewerbungsprozess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=3032","title":{"rendered":"Hilfe, ich bin im schwarzen Bewerbungsloch &#8211; Bitkom fordert einfacheren Bewerbungsprozess!"},"content":{"rendered":"<p>Ihr habt es sicher schon gemerkt: Bewerbungen sind manchmal ganz sch\u00f6n kompliziert. Da sitzt man da, tippt sich die Finger wund, f\u00fcllt Formulare aus und schickt seine Unterlagen in alle Himmelsrichtungen. Und was passiert dann? Man h\u00f6rt oft gar nichts mehr. Als ob man in einer Art schwarzes Bewerbungsloch gefallen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Nun hat auch der Digitalverband Bitkom erkannt, dass es da ein kleines Problem gibt. Denn obwohl es einen Fachkr\u00e4ftemangel gibt, ist es f\u00fcr potenzielle Bewerber oft unn\u00f6tig schwierig, sich zu bewerben. Da k\u00f6nnen die Unternehmen noch so sehr nach qualifiziertem Personal suchen, wenn der Bewerbungsprozess kompliziert ist, bleiben die Fachkr\u00e4fte lieber zu Hause und schauen sich Netflix an.<\/p>\n<p>Laut einer Bitkom-Umfrage nutzen fast alle Unternehmen (99 Prozent) die Bewerbung per E-Mail. Aber nur 73 Prozent erlauben Bewerbern, eine traditionelle Bewerbungsmappe auf Papier einzureichen. Und noch schlimmer: Nur 43 Prozent stellen ein Online-Tool zur Verf\u00fcgung, das Bewerber durch den Bewerbungsprozess f\u00fchrt. Das ist ja fast so, als w\u00fcrde man jemandem sagen: &#8222;Ja, bewirb dich gerne bei uns, aber bitte mach es so kompliziert wie m\u00f6glich!&#8220;<\/p>\n<p>Aber es gibt auch ein paar Lichtblicke: Immerhin 17 Prozent der Unternehmen verwenden eine One-Klick-Bewerbung in Business-Netzwerken, bei der viele Informationen automatisch aus dem Profil \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. Da fragt man sich doch ernsthaft, warum nicht alle Unternehmen auf den Zug aufspringen. Vielleicht sind sie einfach zu sehr mit dem Ausdrucken von Bewerbungsmappen besch\u00e4ftigt?<\/p>\n<p>Und dann gibt es noch Bewerbungs-Apps auf dem Smartphone, die von immerhin 16 Prozent der Unternehmen genutzt werden. Das ist doch mal ein Fortschritt! Wenn man schon den ganzen Tag auf dem Handy rumdaddelt, kann man sich gleichzeitig auch noch bewerben. Multitasking at its best!<\/p>\n<p>Der Bitkom hat jedenfalls festgestellt, dass viele Unternehmen immer noch an Bewerbungsverfahren festhalten, die schon vor 20 Jahren \u00fcblich waren. Tja, liebe Unternehmen, die Zeiten \u00e4ndern sich. Und wenn ihr wirklich hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte gewinnen wollt, dann fangt mal an, den Bewerbungsprozess zu vereinfachen.<\/p>\n<p>Bernhard Rohleder, der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bitkom, betont, dass der Wettbewerb um Fachkr\u00e4fte schon mit einem unkomplizierten Bewerbungsprozess beginnt. Da hat er absolut recht. Denn wer will sich schon bei einem Unternehmen bewerben, das einem das Leben so schwer macht wie eine Matheklausur nach einer durchzechten Nacht?<\/p>\n<p>Also liebe Unternehmen, macht es den Bewerbern doch einfach mal ein bisschen leichter. Denn wenn der Bewerbungsprozess kompliziert ist, dann werden die Fachkr\u00e4fte lieber woanders ihr Gl\u00fcck suchen. Und wer will schon seine Fachkr\u00e4fte an Netflix verlieren?<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Bitkom + Bernhard Rohleder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihr habt es sicher schon gemerkt: Bewerbungen sind manchmal ganz sch\u00f6n kompliziert. Da sitzt man da, tippt sich die Finger wund, f\u00fcllt Formulare aus und schickt seine Unterlagen in alle Himmelsrichtungen. Und was passiert dann? Man h\u00f6rt oft gar nichts mehr. 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