{"id":3085,"date":"2024-01-10T14:22:11","date_gmt":"2024-01-10T14:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/01\/10\/stabile-wachstumsaussichten-fuer-die-deutsche-itk-branche\/"},"modified":"2024-01-10T14:22:11","modified_gmt":"2024-01-10T14:22:11","slug":"stabile-wachstumsaussichten-fuer-die-deutsche-itk-branche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=3085","title":{"rendered":"Stabile Wachstumsaussichten f\u00fcr die deutsche ITK-Branche"},"content":{"rendered":"<p>Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation, die durch geopolitische Krisen und Haushaltsk\u00fcrzungen gepr\u00e4gt ist, bleiben die Unternehmen in der heimischen ITK-Branche stabil. Laut einer Vorhersage des Bitkom-Verbands werden die Ums\u00e4tze der Unternehmen bis 2024 um 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro ansteigen. Es handelt sich um ein Wachstum, das drei- bis viermal st\u00e4rker ist als das der gesamten Wirtschaft und das den Umsatz des Vorjahres mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>Entgegen dem allgemeinen Markttrend zeigt das Gesch\u00e4ftsklima in der Digitalwirtschaft eine positive Entwicklung. Im Dezember sank der ifo-Index f\u00fcr die Gesamtwirtschaft von minus 9,4 Punkten auf minus 11,2 Punkte, w\u00e4hrend der von Bitkom und dem ifo Institut erstellte Digitalindex um knapp vier Prozentpunkte auf 9,8 Punkte anstieg.<\/p>\n<p>Die optimistische Stimmung in der Branche wird auch durch die Investitionspl\u00e4ne der ITK-Unternehmen reflektiert. F\u00fcr das Jahr 2024 planen 22 Prozent der Unternehmen, ihre Investitionen zu steigern, w\u00e4hrend 61 Prozent ihre Ausgaben auf dem aktuellen Niveau halten m\u00f6chten. Lediglich 17 Prozent gaben an, dass sie gezwungen sind, ihre Investitionen zu verringern.<\/p>\n<p>Die Informationstechnik bleibt weiterhin der entscheidende Motor f\u00fcr das Wachstum. Nach einer kleinen Wachstumsschw\u00e4che im vergangenen Jahr (2,2 Prozent auf 142,9 Milliarden Euro) prognostiziert der Bitkom-Verband f\u00fcr das kommende Jahr ein Wachstum von 6,1 Prozent auf 151,5 Milliarden Euro. Insbesondere der Softwarebereich wird \u00fcberdurchschnittlich stark wachsen. Es wird erwartet, dass der Umsatz um 9,4 Prozent auf 45,5 Milliarden Euro ansteigt. Besonders hervorragend wird das Wachstum innerhalb dieses Segments in den Bereichen Plattformen f\u00fcr die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Programmen sein, mit einem beeindruckenden Anstieg von 12,3 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Von diesem Betrag sollen bereits 1,4 Milliarden Euro aus dem Verkauf von KI-Plattformen stammen. F\u00fcr den Bereich Software f\u00fcr die Systeminfrastruktur wird ein solides Wachstum von voraussichtlich 8,1 Prozent auf zehn Milliarden Euro erwartet. Der Anteil an Sicherheitssoftware wird sich auf einen Betrag von 3,9 Milliarden Euro belaufen. Im Jahr 2024 werden die Unternehmen voraussichtlich insgesamt 23,2 Milliarden Euro durch Anwendungsprogramme, einschlie\u00dflich Kollaborationstools, erwirtschaften &#8211; ein Anstieg von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<p>In Bezug auf die Entwicklung des Marktes f\u00fcr IT-Hardware ist der Bitkom ebenfalls optimistisch gestimmt. Nachdem der Markt im letzten Jahr um 5,4 Prozent auf 52 Milliarden Euro gesunken ist, wird er nun voraussichtlich wieder stark wachsen. F\u00fcr das Jahr 2024 wird eine Prognose von einem Anstieg um 4,6 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro gemacht. Der Bereich Infrastructure-as-a-Service, der das Gesch\u00e4ft mit gemieteten Servern, Netzwerken und Speicherkapazit\u00e4ten umfasst, ist der Hauptfaktor f\u00fcr das Wachstum. Es wird erwartet, dass hier ein Anstieg um 24,5 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro verzeichnet wird. Die Ums\u00e4tze mit Workstations werden voraussichtlich um 17,8 Prozent auf eine Milliarde Euro ansteigen, w\u00e4hrend die Ums\u00e4tze mit Wearables um 15,7 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro steigen sollen. Auch der PC-Markt soll sich laut Prognose bis 2024 erholen und einen Anstieg um 4,2 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro verzeichnen. Nach einer l\u00e4ngeren Phase des Wachstums werden die Ums\u00e4tze mit Hardware-Sicherheitstechnik um 1,5 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zur\u00fcckgehen. Die Entwicklung l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass das Hardware-Gesch\u00e4ft allm\u00e4hlich wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie erreicht. Der starke R\u00fcckgang im vergangenen Jahr war teilweise auch auf die hohe Nachfrage zu Beginn der Pandemie zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Es wird erwartet, dass die Ums\u00e4tze mit IT-Dienstleistungen leicht r\u00fcckl\u00e4ufig sein werden. Nachdem im Jahr 2023 ein Wachstum von 5,1 Prozent verzeichnet wurde, wird f\u00fcr das kommende Jahr ein Anstieg von 4,8 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro erwartet. Services, die mit der Cloud verbunden sind, werden \u00fcberdurchschnittlich stark wachsen und einen Beitrag von insgesamt 17,7 Milliarden Euro zum IT-Dienstleistungsmarkt leisten, was einem Wachstum von 17 Prozent entspricht.<\/p>\n<p>Bitkom prognostiziert eine geringf\u00fcgige Verbesserung von einem Prozent auf 72,8 Milliarden Euro f\u00fcr den Telekommunikationssektor.<\/p>\n<p>Im Vergleich zur globalen Perspektive ist das Wachstum des deutschen ITK-Marktes mit 4,4 Prozent eher unterdurchschnittlich. Es wird erwartet, dass weltweit im Jahr 2024 ein Wachstum von 5,6 Prozent auf einen Gesamtwert von 4,91 Billionen Euro prognostiziert wird. Mit einem Marktanteil von vier Prozent am Gesamtvolumen beh\u00e4lt Deutschland weiterhin den f\u00fcnften Platz, hinter den USA, China, Japan und Gro\u00dfbritannien. Selbst in der EU (ohne Deutschland) ist eine h\u00f6here Dynamik mit einem Wachstum von 5,9 Prozent zu erkennen.<\/p>\n<p>Daher dr\u00e4ngt der Bitkom die Bundesregierung dazu, in Bezug auf die Digitalisierung endlich mehr Tempo zu machen. Die Politik solle die Rahmenbedingungen weiter verbessern und Investitionen in die digitale Infrastruktur f\u00f6rdern, um das Wachstum der ITK-Branche langfristig zu sichern und Deutschland im internationalen Wettbewerb zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Deutschland + Bitkom + ifo Institut<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation, die durch geopolitische Krisen und Haushaltsk\u00fcrzungen gepr\u00e4gt ist, bleiben die Unternehmen in der heimischen ITK-Branche stabil. Laut einer Vorhersage des Bitkom-Verbands werden die Ums\u00e4tze der Unternehmen bis 2024 um 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro ansteigen. Es handelt sich um ein Wachstum, das drei- bis&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":3084,"comment_status":"","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3085","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3085"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3085\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}