{"id":3358,"date":"2024-01-21T15:37:29","date_gmt":"2024-01-21T15:37:29","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/01\/21\/openai-sperrt-entwicklerzugang-zu-chatgpt-keine-politischen-chatbots-erlaubt\/"},"modified":"2024-01-21T15:37:29","modified_gmt":"2024-01-21T15:37:29","slug":"openai-sperrt-entwicklerzugang-zu-chatgpt-keine-politischen-chatbots-erlaubt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=3358","title":{"rendered":"OpenAI sperrt Entwicklerzugang zu ChatGPT: Keine politischen Chatbots erlaubt"},"content":{"rendered":"<p>OpenAI hat am Freitag den Entwicklerzugang zu ChatGPT gesperrt. Warum? Nun, es stellt sich heraus, dass dieser Zugang verwendet wurde, um eine KI zu nutzen, die Gespr\u00e4che mit dem US-Demokraten Dean Phillips simuliert. Klingt interessant, oder? Aber halt, da ist ein Haken! Die KI wurde im Auftrag einer Wahlkampforganisation namens We Deserve Better entwickelt, die den guten alten Dean offiziell unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Das Startup Delphi war f\u00fcr die Entwicklung dieser KI namens Dean.Bot verantwortlich. Mit ihr konnte man in Echtzeit Gespr\u00e4che f\u00fchren, was bei vielen Interessierten auf reges Interesse stie\u00df. Aber bevor die Gespr\u00e4che starten konnten, wurden die Teilnehmer darauf hingewiesen, dass sie mit einer KI und nicht mit dem echten Dean Phillips sprechen w\u00fcrden. Sie mussten also ihre Einwilligung geben. Sicher ist sicher, oder?<\/p>\n<p>Nun, OpenAI ist mit dieser Situation \u00fcberhaupt nicht zufrieden. Eine Firmensprecherin namens Lindsey Held erkl\u00e4rte, dass die KI gegen die k\u00fcrzlich aufgestellten Grunds\u00e4tze von OpenAI f\u00fcr den US-Wahlkampf verst\u00f6\u00dft. Diese Grunds\u00e4tze verbieten die Nutzung von ChatGPT f\u00fcr politische Kampagnen und Lobbying. Au\u00dferdem ist es Chatbots nicht erlaubt, sich als echte Menschen oder Institutionen auszugeben. Tja, da hat die Wahlkampforganisation wohl ein bisschen zu weit gedacht.<\/p>\n<p>Die Wahlkampforganisation We Deserve Better wurde \u00fcbrigens von den Unternehmern Matt Krisiloff und Jed Somers aus dem Silicon Valley gegr\u00fcndet. Als erste Anzeichen darauf hindeuteten, dass die Phillips-KI gegen die OpenAI-Bestimmungen verst\u00f6\u00dft, forderte Krisiloff Delphi auf, die KI auf Open-Source-Techniken umzustellen. Aber da war es wohl schon zu sp\u00e4t. OpenAI entschied sich daf\u00fcr, den Entwicklerzugang von Delphi zu sperren und den Bot komplett offline zu nehmen. Damit wird die Sperre kurz vor den US-Vorwahlen in New Hampshire am Dienstag wirksam.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es Bef\u00fcrworter von Wahlkampf-Bots, die auf KI basieren. Sie betonen, dass diese Tools das Potenzial haben, potenzielle W\u00e4hler besser zu informieren. Aber nat\u00fcrlich gibt es auch Kritiker, die Bedenken haben. Sie bef\u00fcrchten, dass solche Tools, selbst mit klaren Hinweisen, potenziell gef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnten. Man stelle sich nur mal vor, Massentelefonate, bei denen die angerufenen W\u00e4hler den Eindruck haben k\u00f6nnten, tats\u00e4chlich mit den authentischen Kandidaten der Parteien zu sprechen. Das k\u00f6nnte f\u00fcr so manche Verwirrung sorgen.<\/p>\n<p>Nun, OpenAI hat entschieden, dass politische Chatbots nicht ihr Ding sind. Die Grunds\u00e4tze sind da, um eingehalten zu werden. Mal sehen, wie sich die KI-Entwicklung in der Politik weiterentwickelt. Wer wei\u00df, vielleicht werden wir in Zukunft von KI-Politikern regiert. Oder nicht. Wir werden sehen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: OpenAI + KI + Krisiloff Delphi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OpenAI hat am Freitag den Entwicklerzugang zu ChatGPT gesperrt. Warum? 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