{"id":3380,"date":"2024-01-22T12:16:37","date_gmt":"2024-01-22T12:16:37","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/01\/22\/zentralstelle-cybercrime-bayern-warnt-vor-neuer-phishing-attacke\/"},"modified":"2024-01-22T12:16:37","modified_gmt":"2024-01-22T12:16:37","slug":"zentralstelle-cybercrime-bayern-warnt-vor-neuer-phishing-attacke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=3380","title":{"rendered":"Zentralstelle Cybercrime Bayern warnt vor neuer Phishing-Attacke"},"content":{"rendered":"<p>Die Zentralstelle Cybercrime Bayern warnt aktuell vor einer neuen Phishing-Attacke, bei der die T\u00e4ter \u00e4u\u00dferst schnell die Konten ihrer Opfer pl\u00fcndern. Das klingt ja schon fast wie ein Actionfilm, oder? Aber nein, wir sind hier in der realen Welt des Internets und leider sind solche Angriffe keine Seltenheit.<\/p>\n<p>Bei dieser betr\u00fcgerischen Methode gelangen die Cyberkriminellen zun\u00e4chst an die Anmeldedaten von Bankkonten. Wie machen die das? Ganz einfach, sie nutzen verschiedene Tricks wie gef\u00e4lschte E-Mails oder gef\u00e4lschte Websites, um an die sensiblen Daten der Opfer zu gelangen. Wenn sie erst einmal Zugriff auf die Konten haben, geht es ans Eingemachte.<\/p>\n<p>Die T\u00e4ter nehmen Kontakt mit den Opfern auf und \u00fcberreden sie unter einem Vorwand dazu, eine sogenannte Push-TAN zu \u00fcbermitteln. Klingt wie ein neues Hipster-Getr\u00e4nk, ist aber eine Autorisierungsmethode, bei der man eine TAN (Transaktionsnummer) per Push-Benachrichtigung auf das Smartphone erh\u00e4lt. Mit dieser TAN k\u00f6nnen dann Transaktionen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Und genau hier kommt der Knackpunkt: Mit den erlangten Informationen richten die T\u00e4ter virtuelle Debitkarten ein und aktivieren damit Zahlungssysteme. Das bedeutet, dass sie das Konto in k\u00fcrzester Zeit leer r\u00e4umen k\u00f6nnen. Und das ist nat\u00fcrlich gar nicht lustig.<\/p>\n<p>Die Zentralstelle Cybercrime Bayern hat bereits eine Vielzahl erfolgreicher Ermittlungsverfahren durchgef\u00fchrt, bei denen Einzelt\u00e4ter oder kleine T\u00e4tergruppen mit begrenzten IT-Kenntnissen innerhalb kurzer Zeit betr\u00e4chtliche Geldsummen ergaunerten. Das ist schon beeindruckend, aber leider auf eine negative Art und Weise.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht ist, dass die Anzeigen zu dieser Betrugsmasche tendenziell r\u00fcckl\u00e4ufig sind. Das k\u00f6nnte daran liegen, dass die betroffenen Kreditinstitute zus\u00e4tzliche technische Sicherheitsvorkehrungen in ihre Prozesse integriert haben. Endlich mal eine gute Nachricht!<\/p>\n<p>In der Vergangenheit gab es bereits drei umfangreiche Verfahren, bei denen Hunderte von Gesch\u00e4digten aus Deutschland betroffen waren. Es kam zu Festnahmen und ersten Verurteilungen. Das ist ein kleiner Trost f\u00fcr die Opfer, auch wenn der entstandene Schaden von 2,5 Millionen Euro nicht zu untersch\u00e4tzen ist.<\/p>\n<p>Betr\u00fcgereien im Internet sind leider immer noch an der Tagesordnung. Erst letzte Woche hat das Landeskriminalamt Niedersachsen vor einer betr\u00fcgerischen WhatsApp-Masche gewarnt. Die T\u00e4ter kontaktieren bereits zuvor gesch\u00e4digte Personen und geben sich als autorisierte Institution aus, die den zuvor erbeuteten Betrag zur\u00fcckzahlen m\u00f6chte. Man kann wohl nie vorsichtig genug sein.<\/p>\n<p>Also, liebe Internetnutzer, passt auf eure Daten auf und fallt nicht auf diese fiesen Tricks rein. Und denkt daran, das Internet ist wie ein wilder Westen. Also besser den virtuellen Colt geladen halten und immer die Augen offen halten.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Bayern + Thomas Goger + Nino Goldbeck<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zentralstelle Cybercrime Bayern warnt aktuell vor einer neuen Phishing-Attacke, bei der die T\u00e4ter \u00e4u\u00dferst schnell die Konten ihrer Opfer pl\u00fcndern. Das klingt ja schon fast wie ein Actionfilm, oder? Aber nein, wir sind hier in der realen Welt des Internets und leider sind solche Angriffe keine Seltenheit. 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