{"id":3424,"date":"2024-01-23T09:01:04","date_gmt":"2024-01-23T09:01:04","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/01\/23\/riot-games-entlaesst-11-prozent-der-belegschaft-eine-traurige-aber-unvermeidliche-notwendigkeit\/"},"modified":"2024-01-23T09:01:04","modified_gmt":"2024-01-23T09:01:04","slug":"riot-games-entlaesst-11-prozent-der-belegschaft-eine-traurige-aber-unvermeidliche-notwendigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=3424","title":{"rendered":"Riot Games entl\u00e4sst 11 Prozent der Belegschaft &#8211; eine traurige, aber unvermeidliche Notwendigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Riot Games, das Studio hinter dem beliebten Spiel League of Legends, hat k\u00fcrzlich bekannt gegeben, dass es 11 Prozent seiner Belegschaft entlassen wird. Das sind weltweit etwa 530 Mitarbeiter, vor allem solche, die au\u00dferhalb der Kern-Studios t\u00e4tig waren. Das ist nat\u00fcrlich eine traurige Nachricht f\u00fcr die Betroffenen, aber Riot betont, dass es keine Ma\u00dfnahme ist, um die Aktion\u00e4re zu beruhigen oder die Gesch\u00e4ftsergebnisse zu verbessern. Es sei vielmehr eine unvermeidliche Notwendigkeit.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat Riot Games seine Mitarbeiterzahl mehr als verdoppelt. Das Studio war lange Zeit vor allem f\u00fcr League of Legends bekannt, aber seit 2019 erweitert es seine Aktivit\u00e4ten auch auf andere Genres. In dem Blogbeitrag versichert Riot den Fans jedoch, dass die Hauptspiele von den Entlassungen weitgehend unbeeinflusst bleiben. League of Legends, Valorant, Teamfight Tactics, Wild Rift und auch das Kartenspiel Legends of Runeterra sollen weiterhin mit vollem Einsatz unterst\u00fctzt werden. Bei Legends of Runeterra sieht es allerdings etwas anders aus, da es seit seinem Marktstart mehr Kosten verursacht als Einnahmen generiert.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wird das Programm Riot Forge eingestellt. Dabei vergab Riot Lizenzen f\u00fcr seine bekannten Marken und Charaktere an unabh\u00e4ngige Spielefirmen, die daraufhin kleinere Einzelspieler-Titel entwickelten. Ein noch in Entwicklung befindliches Spiel namens Bandle Tale: A League of Legends Story wird noch ver\u00f6ffentlicht, danach sind jedoch keine weiteren Spiele geplant.<\/p>\n<p>Es ist interessant zu sehen, dass viele Studios in der Gaming-Branche w\u00e4hrend der Coronapandemie verst\u00e4rkt neue Mitarbeiter eingestellt haben, um ihr Wachstum zu maximieren. Riot Games hingegen scheint der Ansicht zu sein, dass ihre Belegschaft zu gro\u00df geworden ist und entl\u00e4sst daher einen Teil der Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr kam es auch bei Unternehmen wie EA, Epic Games und Unity, sowie in Deutschland bei Innogames zu Personalk\u00fcrzungen.<\/p>\n<p>Neben den Entlassungen hat auch die Muttergesellschaft von Riot, Tencent, weitere Ma\u00dfnahmen ergriffen. Im Dezember wurden bereits Einschr\u00e4nkungen beim Online-Gaming in China angek\u00fcndigt. Jetzt gibt es neue Regeln, die vorschreiben, dass Anbieter von Online-Spielen Ausgabenlimits festlegen sollen. Au\u00dferdem plant Riot, bestimmte Anreizmechanismen zu verbieten, wie zum Beispiel Belohnungen f\u00fcr t\u00e4gliche Anmeldungen. Der chinesische Gaming-Markt gilt als der gr\u00f6\u00dfte weltweit und League of Legends erfreut sich dort gro\u00dfer Beliebtheit.<\/p>\n<p>Alles in allem sind das turbulente Zeiten f\u00fcr Riot Games und die Gaming-Branche im Allgemeinen. Wir hoffen, dass die betroffenen Mitarbeiter schnell neue Chancen finden und dass Riot Games weiterhin gro\u00dfartige Spiele entwickelt, die uns alle begeistern.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Riot + Riot Forge + A League of<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Riot Games, das Studio hinter dem beliebten Spiel League of Legends, hat k\u00fcrzlich bekannt gegeben, dass es 11 Prozent seiner Belegschaft entlassen wird. Das sind weltweit etwa 530 Mitarbeiter, vor allem solche, die au\u00dferhalb der Kern-Studios t\u00e4tig waren. 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