{"id":3448,"date":"2024-01-23T23:00:05","date_gmt":"2024-01-23T23:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/01\/23\/mother-of-all-breaches-gigantische-datenbank-mit-26-milliarden-datensaetzen-entdeckt-dein-passwort-ist-dabei-wetten\/"},"modified":"2024-01-23T23:00:05","modified_gmt":"2024-01-23T23:00:05","slug":"mother-of-all-breaches-gigantische-datenbank-mit-26-milliarden-datensaetzen-entdeckt-dein-passwort-ist-dabei-wetten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=3448","title":{"rendered":"Mother of all Breaches: Gigantische Datenbank mit 26 Milliarden Datens\u00e4tzen entdeckt &#8211; Dein Passwort ist dabei, wetten?"},"content":{"rendered":"<p>Ihr habt es sicher schon geh\u00f6rt: Sicherheitsforscher haben eine ungesch\u00fctzte Datenbank entdeckt, die angeblich die bisher gr\u00f6\u00dfte Sammlung von geleakten Datens\u00e4tzen enth\u00e4lt. Und nein, es handelt sich nicht um die geheime Schatzkammer von Indiana Jones, sondern um die sogenannte &#8222;Mother of all Breaches&#8220;.<\/p>\n<p>In dieser Datenbank sind ganze 26 Milliarden Datens\u00e4tze zu finden. Das ist mehr als genug, um selbst den erfahrensten Datenbankadministrator ins Schwitzen zu bringen. Unter anderem wurden 1,5 Milliarden Datens\u00e4tze des chinesischen Messaging-Dienstes Tencent QQ entdeckt. Da hat sich wohl jemand gedacht: &#8222;Was in China passiert, bleibt nicht in China!&#8220;<\/p>\n<p>Aber das ist noch nicht alles, meine lieben Datenj\u00e4ger. Auch Login-Daten und Nutzerinformationen von Plattformen wie Myspace, Twitter, Deezer, LinkedIn, AdultFriendFinder, Badoo, Dropboy, Telegram und vielen anderen sind in dieser Datenbank zu finden. Das ist wie ein Buffet f\u00fcr Cyberkriminelle &#8211; da kann man sich gar nicht entscheiden, wo man anfangen soll.<\/p>\n<p>Die Sicherheitsforscher Bob Diachenko von SecurityDiscovery und Cybernews haben zwar keine genauen Angaben \u00fcber die Herkunft der Daten gemacht, aber bei der Durchsuchung von IPv6-Adressen sind sie auf diese ungesicherte Datenbank gesto\u00dfen. Es wird wohl schwierig sein, den Besitzer der Datenbank zu identifizieren. Vielleicht ist es ein einsamer Hacker, der einfach nur seine Sammlung der &#8222;besten Datenleaks&#8220; zusammenstellen wollte. Oder vielleicht ist es ein geheimer B\u00f6sewicht, der plant, die Welt mit gestohlenen Passw\u00f6rtern zu erobern. Wer wei\u00df?<\/p>\n<p>Troy Hunt, der Gr\u00fcnder des Passwort-Pr\u00fcfdienstes Have I Been Pwned (HIBP), hat sich die Datenbank auch mal angesehen. Er kam zu dem Schluss, dass es sich um ein pers\u00f6nliches Archiv handelt, das von jemandem erstellt wurde, der bereits viele der gleichen Daten in HIBP gefunden hatte. Da hat wohl jemand eine Leidenschaft f\u00fcr Datenleaks entwickelt. Statt Briefmarken zu sammeln, sammelt er gestohlene Passw\u00f6rter. Jeder hat eben sein Hobby.<\/p>\n<p>Wenn ihr vermutet, von einem Passwortleck betroffen zu sein, empfehle ich euch, das Passwort zu \u00e4ndern und vielleicht die Zwei- oder Mehr-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren. Denn Sicherheit geht vor! Und vergesst nicht, regelm\u00e4\u00dfig eure pers\u00f6nlichen Daten und Zugangsdaten zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu aktualisieren. Schlie\u00dflich wollen wir nicht, dass jemand anderes in unserem Namen peinliche Nachrichten auf Twitter postet oder auf AdultFriendFinder nach neuen Freunden sucht.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Cybernews + Troy Hunt + Bob Diachenko<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihr habt es sicher schon geh\u00f6rt: Sicherheitsforscher haben eine ungesch\u00fctzte Datenbank entdeckt, die angeblich die bisher gr\u00f6\u00dfte Sammlung von geleakten Datens\u00e4tzen enth\u00e4lt. Und nein, es handelt sich nicht um die geheime Schatzkammer von Indiana Jones, sondern um die sogenannte &#8222;Mother of all Breaches&#8220;. 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