{"id":3506,"date":"2024-01-24T20:58:50","date_gmt":"2024-01-24T20:58:50","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/01\/24\/ring-beendet-oeffentliche-anfragen-nach-tuerklingelvideos-weniger-transparenz-mehr-privatsphaere\/"},"modified":"2024-01-24T20:58:50","modified_gmt":"2024-01-24T20:58:50","slug":"ring-beendet-oeffentliche-anfragen-nach-tuerklingelvideos-weniger-transparenz-mehr-privatsphaere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=3506","title":{"rendered":"Ring beendet \u00f6ffentliche Anfragen nach T\u00fcrklingelvideos \u2013 weniger Transparenz, mehr Privatsph\u00e4re?"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00f6rtliche Polizei hat entschieden, dass Ring nicht mehr \u00f6ffentlich um Aufnahmen von T\u00fcrklingeln bitten darf. Das Unternehmen, das zur Amazon-Gruppe geh\u00f6rt, wird sein Tool &#8222;Request for Assistance&#8220; in dieser Woche einstellen und die meisten Videoanfragen der Polizei erfordern einen Durchsuchungsbefehl. Klingt nach einem vern\u00fcnftigen Schritt, oder? Nun, es k\u00f6nnte tats\u00e4chlich zu weniger Transparenz f\u00fchren, wenn es um die Anforderung von Clips geht. Die Polizei kann immer noch Clips von Ring anfordern, wenn sie sie als &#8222;Notf\u00e4lle&#8220; betrachtet. Das bedeutet, dass sie im Notfall immer noch Aufnahmen ohne Durchsuchungsbefehl erhalten kann. Na toll, da f\u00fchlt man sich ja gleich sicherer!<\/p>\n<p>Aber das ist noch nicht alles. Google wird auch ohne Durchsuchungsbefehl Aufnahmen von Nest-Ger\u00e4ten an die Polizei weitergeben. Da fragt man sich doch, wo die Privatsph\u00e4re bleibt. Ring war schon immer umstritten, weil es mit Strafverfolgungsbeh\u00f6rden zusammengearbeitet hat, um Sicherheitsaufnahmen von Benutzern zu bekommen. Aber jetzt haben sie ihre Richtlinie ge\u00e4ndert und verlangen von der Polizei, Clips \u00f6ffentlich von Benutzern in einem bestimmten Gebiet anzufordern. Das ist doch mal ein Fortschritt, oder?<\/p>\n<p>Nicht so schnell, sagt Matthew Guariglia von der Electronic Frontier Foundation. Er hofft, dass Ring nun endlich aufh\u00f6rt, Plattformen f\u00fcr zwanglose Polizeianfragen nach Aufnahmen zu bieten. Denn sowohl die Beh\u00f6rden als auch Ring haben Schwierigkeiten zu bestimmen, was als Notfall gilt und somit die Freigabe von Aufnahmen ohne Durchsuchungsbefehl oder Zustimmung des Benutzers rechtfertigt. Da f\u00fchlt man sich ja gleich noch besser aufgehoben.<\/p>\n<p>Aber es gibt auch gute Nachrichten: Ring f\u00fchrt neue Funktionen in seiner Nachbarn-App ein. Unter anderem gibt es jetzt eine Kategorie namens &#8222;Ring Moments&#8220;, in der Benutzer \u00fcber Verbrechen und Sicherheit hinaus mehr Inhalte teilen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem wird ein &#8222;Best of Ring&#8220;-Feed eingef\u00fchrt, der wie eine erweiterte Version von TikTok wirkt. Man kann also eine sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlte Sammlung von Ring-Videos durchscrollen. Na, wenn das mal nicht unterhaltsam ist!<\/p>\n<p>Es ist jedoch immer noch unklar, wie Amazon diese Videos ausw\u00e4hlt. Benutzer haben zwar die M\u00f6glichkeit, sich abzumelden, aber es erinnert mich ein bisschen an die Ring Nation TV-Show, die von Menschenrechtsgruppen gefordert wurde, dass Amazon sie einstellt. Na, mal sehen, wie das weitergeht.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Ring + Amazon + Yassi Yarger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00f6rtliche Polizei hat entschieden, dass Ring nicht mehr \u00f6ffentlich um Aufnahmen von T\u00fcrklingeln bitten darf. Das Unternehmen, das zur Amazon-Gruppe geh\u00f6rt, wird sein Tool &#8222;Request for Assistance&#8220; in dieser Woche einstellen und die meisten Videoanfragen der Polizei erfordern einen Durchsuchungsbefehl. Klingt nach einem vern\u00fcnftigen Schritt, oder? 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