{"id":354,"date":"2023-10-16T15:57:33","date_gmt":"2023-10-16T15:57:33","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/10\/16\/silica-projekt-microsoft-elire-revolutionieren-datenspeicherung-auf-glasplatten\/"},"modified":"2023-10-16T15:57:33","modified_gmt":"2023-10-16T15:57:33","slug":"silica-projekt-microsoft-elire-revolutionieren-datenspeicherung-auf-glasplatten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=354","title":{"rendered":"Silica-Projekt: Microsoft &amp; Elire revolutionieren Datenspeicherung auf Glasplatten"},"content":{"rendered":"<p>Daten auf Glas zu speichern klingt vielleicht nach einer verr\u00fcckten Idee aus einem verr\u00fcckten Science-Fiction-Film, aber tats\u00e4chlich ist diese Technologie schon im 19. Jahrhundert entwickelt worden. Damals hat man angefangen, Fotos auf Glasscheiben zu archivieren. Ja, genau, auf Glas! Jetzt, Jahrzehnte sp\u00e4ter, hat Microsoft in Zusammenarbeit mit der Unternehmensgruppe Elire beschlossen, diese Methode namens Silica wiederzubeleben.<\/p>\n<p>Bisher waren magnetische Speichersysteme die Stars der Datenarchivierung. Aber sie haben so ihre Probleme. Zum einen m\u00fcssen sie regelm\u00e4\u00dfig kopiert werden, was die Energiekosten in die H\u00f6he treibt. Zum anderen brauchen sie viel Platz, da sie umfangreiche Infrastrukturen ben\u00f6tigen. Kurz gesagt, sie sind nicht gerade die idealen Kandidaten f\u00fcr die langfristige Datenspeicherung.<\/p>\n<p>Das ist der Punkt, an dem Glas ins Spiel kommt. Durch die Verwendung von Glasplatten, die auf Siliziumdioxid basieren, soll eine langfristige Archivierung erm\u00f6glicht werden. Das Ganze soll auch noch umweltfreundlicher sein. Klingt doch super, oder?<\/p>\n<p>Die Glasspeichertechnologie hat noch weitere Vorteile. Sie spart Platz und ist kosteng\u00fcnstig. Und obwohl der Laserschreibprozess anfangs nicht gerade effizient war, haben die Forscher es geschafft, mittlerweile mehrere Terabyte auf einer einzigen Glasplatte zu speichern. Das ist eine ganze Menge Platz f\u00fcr Katzenbilder und Memes!<\/p>\n<p>Der Prozess der Datenarchivierung auf Glas umfasst vier Schritte. Zuerst werden die Daten mit einem schnellen Laser in Femtosekunden geschrieben. Dann werden sie mit einem computergesteuerten Mikroskop gelesen und entschl\u00fcsselt. Dabei kommt Microsofts Azure-KI zum Einsatz, damit auch ja nichts schiefgeht. Sobald das erledigt ist, wird der Datentr\u00e4ger in eine Bibliothek integriert. Und das Beste daran? Die Speichereinheiten brauchen keinen Strom! Das ist so passiv, wie man es nur sein kann. Die Roboter, die die Daten abrufen, werden nur aktiv, wenn sie gebraucht werden. Die meiste Zeit chillen sie einfach im Labor und lassen sich aufladen. Ich w\u00fcnschte, ich k\u00f6nnte das auch machen!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch ein kleines Manko. Die Daten k\u00f6nnen nur einmal auf die Glasplatte geschrieben werden. Das hei\u00dft, sie sind f\u00fcr immer da drin gefangen. Also denkt lieber zweimal nach, bevor ihr eure peinlichen Partyfotos auf Glas bannt.<\/p>\n<p>Die Glasspeicherung steckt noch in den Kinderschuhen. Experten sch\u00e4tzen, dass noch ein paar weitere Entwicklungsphasen n\u00f6tig sind, bevor wir alle unsere Daten auf Glas speichern k\u00f6nnen. Aber hey, die Vorteile liegen auf der Hand: Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und niedrige Kosten. Wenn das nicht genug Gr\u00fcnde sind, um sich auf die Zukunft der Datenspeicherung zu freuen, dann wei\u00df ich auch nicht weiter. Lasst uns darauf ansto\u00dfen &#8211; mit einem Glas Sekt nat\u00fcrlich!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Silica + Glasplatten + Microsoft AzureKI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Daten auf Glas zu speichern klingt vielleicht nach einer verr\u00fcckten Idee aus einem verr\u00fcckten Science-Fiction-Film, aber tats\u00e4chlich ist diese Technologie schon im 19. Jahrhundert entwickelt worden. Damals hat man angefangen, Fotos auf Glasscheiben zu archivieren. Ja, genau, auf Glas! 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