{"id":3639,"date":"2024-01-29T22:05:31","date_gmt":"2024-01-29T22:05:31","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/01\/29\/cyberkriminelle-nutzen-ki-im-dark-web-bedrohung-durch-schaedliche-anfragen-waechst\/"},"modified":"2024-01-29T22:05:31","modified_gmt":"2024-01-29T22:05:31","slug":"cyberkriminelle-nutzen-ki-im-dark-web-bedrohung-durch-schaedliche-anfragen-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=3639","title":{"rendered":"Cyberkriminelle nutzen KI im Dark Web: Bedrohung durch sch\u00e4dliche Anfragen w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"<p>Cyberkriminelle setzen zunehmend auf k\u00fcnstliche Intelligenz, um sch\u00e4dliche Anfragen zu generieren und Informationen zu erlangen. Laut einem Bericht von Kaspersky mit dem Titel &#8222;Schattige Innovation: Wie Cyberkriminelle im Dark Web mit KI experimentieren&#8220; haben sich im letzten Jahr 249 solcher Anfragen angeh\u00e4uft, die im Dark Web zum Verkauf angeboten wurden. Das Interesse der Betr\u00fcger an KI nimmt stetig zu.<\/p>\n<p>Obwohl gro\u00dfe Sprachmodelle wie ChatGPT nicht in der Lage sind, vollst\u00e4ndige Angriffsketten zu erstellen oder polymorphe Malware f\u00fcr Ransomware-Infektionen oder andere Cyberangriffe zu generieren, wurden \u00fcber 3.000 Beitr\u00e4ge in Telegram-Kan\u00e4len und Dark-Web-Foren entdeckt, in denen diskutiert wird, wie ChatGPT und andere generative Sprachmodelle f\u00fcr illegale Aktivit\u00e4ten genutzt werden k\u00f6nnen. Selbst Aufgaben, die fr\u00fcher Fachwissen erforderten, k\u00f6nnen nun mit nur einer Eingabeaufforderung gel\u00f6st werden, was die Einstiegsh\u00fcrde f\u00fcr kriminelle Aktivit\u00e4ten erheblich senkt.<\/p>\n<p>Neben den Cyberkriminellen, die sch\u00e4dliche Eingabeaufforderungen erstellen, gibt es auch solche, die diese an andere weiterverkaufen, die nicht \u00fcber ausreichende Kenntnisse verf\u00fcgen, um ihre eigenen Anfragen zu erstellen. Zudem berichtet Kaspersky von einem zunehmenden Handel mit gestohlenen Anmeldedaten von ChatGPT und gehackten Premium-Konten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend viele seri\u00f6se Entwickler KI nutzen, um die Leistung oder Effizienz ihrer Software zu steigern, ziehen auch die Hersteller von Malware nach. Kaspersky zeigt in seinem Bericht einen Screenshot eines Beitrags, der f\u00fcr eine Software zur Malware-Bedienung wirbt. Diese nutzt KI nicht nur zur Analyse und Verarbeitung von Informationen, sondern auch zum Schutz krimineller Aktivit\u00e4ten, indem sie automatisch die Deckungsdom\u00e4ne wechselt, sobald eine kompromittiert wurde. Allerdings konnte Kaspersky diese Behauptungen bisher nicht best\u00e4tigen, und es besteht die M\u00f6glichkeit, dass die beworbene Software selbst betr\u00fcgerisch ist.<\/p>\n<p>Obwohl bisher noch keine polymorphe Malware entdeckt wurde, die von KI geschrieben wurde und von Antiviren-Tools unentdeckt bleibt, besteht die M\u00f6glichkeit, dass solche Malware in Zukunft auftauchen k\u00f6nnte. Claudia Plattner, Pr\u00e4sidentin des Bundesamts f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), \u00e4u\u00dferte sich besorgt \u00fcber die Professionalit\u00e4t, mit der Cyberkriminelle vorgehen. Das BSI steht vor einer beispiellosen Sicherheitsherausforderung. Laut dem BSI-Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland f\u00fchren gro\u00dfe KI-Sprachmodelle insgesamt zu einer systemischen Ver\u00e4nderung der Bedrohungslandschaft.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Kaspersky + ChatGPT + KI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cyberkriminelle setzen zunehmend auf k\u00fcnstliche Intelligenz, um sch\u00e4dliche Anfragen zu generieren und Informationen zu erlangen. 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