{"id":3709,"date":"2024-01-31T17:32:49","date_gmt":"2024-01-31T17:32:49","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/01\/31\/zustimmung-des-europaeischen-parlaments-zum-ai-act-deutet-sich-an\/"},"modified":"2024-01-31T17:32:49","modified_gmt":"2024-01-31T17:32:49","slug":"zustimmung-des-europaeischen-parlaments-zum-ai-act-deutet-sich-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=3709","title":{"rendered":"Zustimmung des Europ\u00e4ischen Parlaments zum AI Act deutet sich an"},"content":{"rendered":"<p>Trotz Bedenken und kritischer Stimmen zeichnet sich im Europ\u00e4ischen Parlament eine Zustimmung zum AI Act ab. Kai Zenner, B\u00fcroleiter und digitalpolitischer Berater des Europaabgeordneten Axel Voss, erkl\u00e4rt, dass die franz\u00f6sische Regierung zwar kritisch gegen\u00fcber dem AI Act steht, sich jedoch letztendlich eine Zustimmung der Mitgliedsstaaten abzeichnet. Obwohl es Kritik an einigen unklaren und fehlerhaften Passagen des Gesetzestextes gibt, betrachtet Zenner den AI Act als positiven Schritt, um Pers\u00f6nlichkeitsrechte und Grundrechte zu st\u00e4rken. Allerdings sorgt er sich, dass die Rechtsunsicherheit, die durch das KI-Gesetz entstehen k\u00f6nnte, \u00e4hnliche Auswirkungen auf Innovationen haben k\u00f6nnte wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Jahr 2018. Zenner kritisiert au\u00dferdem die mangelnde Transparenz und den chaotischen Verhandlungsprozess sowie das Fehlen von Evaluierungen und Expertenaustausch in Br\u00fcssel.<\/p>\n<p>OpenAI steht wegen Versto\u00dfes gegen Datenschutzbestimmungen unter Druck<\/p>\n<p>OpenAI wird von der italienischen Datenschutzbeh\u00f6rde Garante beschuldigt, mit ChatGPT gegen europ\u00e4ische Datenschutzbestimmungen zu versto\u00dfen, und das Unternehmen wurde aufgefordert, innerhalb von 30 Tagen eine Stellungnahme abzugeben. Die Anschuldigungen sind das Ergebnis einer Untersuchung, die eingeleitet wurde, als Italien aus Datenschutzgr\u00fcnden den Zugang zu ChatGPT blockierte. Obwohl OpenAI Ma\u00dfnahmen zur Behebung dieser Bedenken angek\u00fcndigt hatte, l\u00e4sst die j\u00fcngste Entscheidung vermuten, dass die Beh\u00f6rde immer noch nicht zufrieden ist. Neben Italien untersuchen auch Datenschutzbeh\u00f6rden in Frankreich, Irland und Deutschland die Verwendung von ChatGPT-Daten durch OpenAI. Obwohl OpenAI angek\u00fcndigt hat, zuk\u00fcnftig verbesserte Filter f\u00fcr private Daten zu verwenden und keine privaten Daten f\u00fcr das Training ihrer KI-Modelle zu nutzen, bleibt unklar, welche Datens\u00e4tze tats\u00e4chlich f\u00fcr das Training verwendet werden. Im Falle einer Datenschutzverletzung seitens OpenAI k\u00f6nnten Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes verh\u00e4ngt werden. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte es erforderlich sein, die Kernfunktionen von ChatGPT anzupassen. Ein Benutzer von ChatGPT hat in seinem Chat-Verlauf private Unterhaltungen anderer Nutzer entdeckt, darunter Login-Daten und pers\u00f6nliche Informationen. Gem\u00e4\u00df einem Bericht von Ars Technica entdeckte der Nutzer Chase Whiteside die fremden Gespr\u00e4che, nachdem er ChatGPT f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Anfrage genutzt hatte. Es gibt keine offensichtliche Verbindung zwischen den betroffenen Nutzern, und der Ursprung der Gespr\u00e4che bleibt unklar. Die von Whiteside bereitgestellten Bildschirmfotos zeigen unter anderem Benutzernamen und Passw\u00f6rter, die mit einem Supportsystem f\u00fcr Mitarbeiter eines Portals f\u00fcr verschreibungspflichtige Medikamente in Apotheken in Verbindung stehen. OpenAI ist dabei, den Vorfall zu untersuchen. Es gab bereits in der Vergangenheit \u00e4hnliche Vorf\u00e4lle, bei denen ChatGPT aufgrund eines Fehlers vor\u00fcbergehend offline genommen wurde.<\/p>\n<p>Amazon stellt neues KI-Tool f\u00fcr virtuelle Anprobe vor<\/p>\n<p>Amazon hat ein neues KI-Tool namens Diffuse to Choose (DTC) enth\u00fcllt, das es den Kunden erm\u00f6glicht, Kleidung und M\u00f6bel virtuell auf ihren K\u00f6rper oder in ihre eigenen R\u00e4umlichkeiten einzupassen. Damit soll eine verbesserte Darstellung von Passform und Raumwirkung erm\u00f6glicht werden, um ein individuelles Einkaufserlebnis zu schaffen. DTC ist ein Inpainting-Modell, das auf der stabilen Diffusionstechnik basiert und eine detaillierte und koh\u00e4rente Verbindung der Produkte mit den Kundenbildern gew\u00e4hrleistet. Dies beinhaltet realistische Beleuchtung und Schatten. In naher Zukunft plant Amazon, den Code und eine Demonstration von DTC (Direct-to-Consumer) zu ver\u00f6ffentlichen. Dienstleistungen wie DTC k\u00f6nnten eine neue \u00c4ra des E-Commerce einl\u00e4uten und dazu beitragen, die R\u00fcckgabequoten zu verringern, indem Produkte bereits vor dem Kauf besser dargestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Microsoft verzeichnet Umsatzsteigerung im zweiten Quartal 2024<\/p>\n<p>Im zweiten Quartal des Gesch\u00e4ftsjahres 2024 verzeichnete Microsoft einen Anstieg des Umsatzes um 17,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 62,02 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern erh\u00f6hte sich um 33 Prozent auf 27 Milliarden Dollar, w\u00e4hrend der Nettogewinn bei 21,9 Milliarden Dollar lag. Das Cloud-Gesch\u00e4ft verzeichnete den gr\u00f6\u00dften Umsatzanteil von 25,9 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Azure und andere Cloud-Dienste verzeichneten innerhalb dieses Bereichs ein Wachstum von 30 Prozent, wobei 6 Prozentpunkte auf die Unterst\u00fctzung von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Im Segment Produktivit\u00e4t und Business stieg der Umsatz mit kommerziellen Office-Produkten und Cloud-Diensten um 13 Prozent, w\u00e4hrend der Umsatz im Bereich PC um 19 Prozent zunahm. Haupts\u00e4chlich aufgrund der \u00dcbernahme von Activision Blizzard konnte Microsoft einen Anstieg des Umsatzes im Bereich Spiele verzeichnen. Microsoft prognostiziert f\u00fcr das aktuelle Quartal einen Umsatz im Bereich von 60 bis 61 Milliarden US-Dollar.<\/p>\n<p>OpenAI verbietet AI-Girlfriend-Bots im GPT-Store<\/p>\n<p>OpenAI hat seinen GPT-Store online verf\u00fcgbar gemacht, der eine Vielzahl von Chatbots f\u00fcr verschiedene Aufgaben bereitstellt. Jedoch gab es ein Verbot f\u00fcr sogenannte AI-Freundin-Bots. In den \u00fcberarbeiteten Nutzungsbedingungen ist es GPTs untersagt, die der F\u00f6rderung romantischer Beziehungen oder der Durchf\u00fchrung regulierter Aktivit\u00e4ten gewidmet sind. Allerdings ist diese Regelung recht vage und l\u00e4sst Raum f\u00fcr Interpretationen. Einige KI-Girlfriend-Bots k\u00f6nnen unrealistische Erwartungen an Kennenlerngespr\u00e4che erzeugen, w\u00e4hrend andere m\u00f6glicherweise unsicher mit den Daten und Emotionen der Nutzer umgehen. Ein Vorfall, der dies verdeutlicht, ist der Replika-Chatbot von Luka, bei dem eine Nutzerin mit einer \u00e4u\u00dferst expliziten sexuellen Fantasie konfrontiert wurde, nachdem sie einen bestimmten Ansto\u00df gegeben hatte. Laut der Sexualberaterin Theresa Lachner untersuchen Forscher immer mehr die parasozialen Beziehungen, die Menschen mit ihren Bots aufbauen, und w\u00e4gen dabei Risiken wie Datenschutz und Manipulation gegen potenzielle Vorteile wie Therapieunterst\u00fctzung und Zugang zur Bildung ab. Da OpenAI die bereitgestellten GPTs nur oberfl\u00e4chlich filtert, scheint das Verbot von AI-Girlfriend-Bots als angemessene Vorsichtsma\u00dfnahme.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: OpenAI ChatGPT-Daten + DTC + Kai Zenner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz Bedenken und kritischer Stimmen zeichnet sich im Europ\u00e4ischen Parlament eine Zustimmung zum AI Act ab. Kai Zenner, B\u00fcroleiter und digitalpolitischer Berater des Europaabgeordneten Axel Voss, erkl\u00e4rt, dass die franz\u00f6sische Regierung zwar kritisch gegen\u00fcber dem AI Act steht, sich jedoch letztendlich eine Zustimmung der Mitgliedsstaaten abzeichnet. 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