{"id":4508,"date":"2024-02-08T00:27:14","date_gmt":"2024-02-08T00:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/02\/08\/daenemark-zwingt-google-zur-pause-chromebooks-koennen-nicht-mehr-online-gehen-schueler-greifen-zu-stift-und-papier\/"},"modified":"2024-02-08T00:27:14","modified_gmt":"2024-02-08T00:27:14","slug":"daenemark-zwingt-google-zur-pause-chromebooks-koennen-nicht-mehr-online-gehen-schueler-greifen-zu-stift-und-papier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=4508","title":{"rendered":"D\u00e4nemark zwingt Google zur Pause: Chromebooks k\u00f6nnen nicht mehr online gehen. Sch\u00fcler greifen zu Stift und Papier!"},"content":{"rendered":"<p>Oh, Google und Datenschutz \u2013 das ist ja fast wie eine unendliche Liebesgeschichte. Und D\u00e4nemark hat sich jetzt dazu entschlossen, ein wenig in diese Beziehung einzugreifen. Datatilsynet, der Datenschutzregulator in D\u00e4nemark, hat n\u00e4mlich festgelegt, dass St\u00e4dte zus\u00e4tzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen m\u00fcssen, wenn sie Google-Dienste nutzen wollen, die potenziell die Daten von Kindern offenlegen k\u00f6nnten. <\/p>\n<p>Das klingt ja schon mal nach einer vern\u00fcnftigen Idee, schlie\u00dflich geht es hier um den Schutz unserer lieben Kleinen. Die Beh\u00f6rde hat n\u00e4mlich herausgefunden, dass Google Sch\u00fclerdaten von Chromebooks und Google Workspace for Education f\u00fcr eigene Zwecke verwendet \u2013 und das verst\u00f6\u00dft gegen das europ\u00e4ische Datenschutzrecht. Ups, Google, da hast du wohl ein bisschen geschludert!<\/p>\n<p>Jetzt sind die Kommunen in D\u00e4nemark also in der Pflicht und m\u00fcssen bis zum 1. M\u00e4rz darlegen, wie sie die Anordnung umsetzen wollen, um die Daten\u00fcbertragung an Google zu stoppen. Und ab dem 1. August geht das dann auch nicht mehr. Das k\u00f6nnte m\u00f6glicherweise das Ende der Nutzung von Chromebooks bedeuten. Und das w\u00e4re nat\u00fcrlich schade, denn die Sch\u00fcler lieben ihre Chromebooks. Aber hey, vielleicht gibt es ja noch eine L\u00f6sung \u2013 wir werden sehen!<\/p>\n<p>Der Regulator hat entschieden, dass die Kommunen Google keine Daten mehr \u00fcbermitteln d\u00fcrfen, es sei denn, es gibt \u00c4nderungen der Gesetze oder Google stellt eine Methode zur Verf\u00fcgung, um die Sch\u00fclerdaten zu filtern. Tja, das ist nat\u00fcrlich ein Problem f\u00fcr Google, denn die nutzen die Sch\u00fclerdaten gerne f\u00fcr Dinge wie Leistungsanalyse oder Feature-Entwicklung. Und da wird es dann schwierig, wenn man keine gezielte Werbung machen will. Die Aufsichtsbeh\u00f6rden haben da so ihre Bedenken, verst\u00e4ndlicherweise.<\/p>\n<p>Aber mal ehrlich, liebe St\u00e4dte in D\u00e4nemark, habt ihr nicht ein bisschen geschlafen, als ihr Google Workspace for Education genehmigt habt? Da h\u00e4tte man doch eigentlich schon vorher mal die Risiken pr\u00fcfen k\u00f6nnen. Im Jahr 2022 wurden 53 Kommunen dazu gezwungen, ihre Bewertungen zu \u00fcberarbeiten, um das Verbot der Datenweitergabe f\u00fcr die Stadt Helsingr aufzuheben. Da hat wohl jemand den Datenschutz-Unterricht verpasst, oder?<\/p>\n<p>Jetzt m\u00fcssen die St\u00e4dte also in die Puschen kommen und sich \u00fcberlegen, wie sie die Anforderungen umsetzen k\u00f6nnen. Ob das wirklich das Ende der Chromebooks bedeutet? Wer wei\u00df, vielleicht kommt Google ja noch mit einer genialen L\u00f6sung um die Ecke. Oder die Sch\u00fcler m\u00fcssen sich halt wieder mit Stift und Papier begn\u00fcgen. So schlimm ist das ja auch nicht \u2013 man kann damit sogar Notizen machen!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Google Workspace + Chromebooks + Datatilsynet<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oh, Google und Datenschutz \u2013 das ist ja fast wie eine unendliche Liebesgeschichte. 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