{"id":4526,"date":"2024-02-08T10:50:26","date_gmt":"2024-02-08T10:50:26","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/02\/08\/neues-mrt-verfahren-koennte-ms-frueherkennung-revolutionieren\/"},"modified":"2024-02-08T10:50:26","modified_gmt":"2024-02-08T10:50:26","slug":"neues-mrt-verfahren-koennte-ms-frueherkennung-revolutionieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=4526","title":{"rendered":"Neues MRT-Verfahren k\u00f6nnte MS-Fr\u00fcherkennung revolutionieren"},"content":{"rendered":"<p>Forscher der ETH Z\u00fcrich haben ein neues Verfahren der Magnetresonanztomographie (MRT) entwickelt, das m\u00f6glicherweise eine fr\u00fchere Erkennung und bessere \u00dcberwachung von Multiple Sklerose (MS) erm\u00f6glicht. Das ist nat\u00fcrlich eine gro\u00dfartige Nachricht f\u00fcr diejenigen, die von dieser neurologischen Erkrankung betroffen sind. <\/p>\n<p>Bei MS greift das Immunsystem die Myelinscheiden im Zentralnervensystem an und zerst\u00f6rt sie. Dadurch werden die Nervenfasern nicht mehr effizient isoliert und es k\u00f6nnen Beeintr\u00e4chtigungen des Sehverm\u00f6gens, der Sprache und der Koordination auftreten. Bisher war es schwierig, diese Schutzh\u00fcllen pr\u00e4zise darzustellen, was die Diagnose und \u00dcberwachung der Krankheit erschwerte.<\/p>\n<p>Die Forscher Markus Weiger und Emily Baadsvik haben nun ein neues MRT-Verfahren entwickelt, das eine genauere Darstellung der Myelinscheiden erm\u00f6glicht. Das besondere daran ist, dass es den Myelingehalt direkt misst und numerische Werte den MRT-Aufnahmen des Gehirns hinzuf\u00fcgt. Anhand dieser Informationen k\u00f6nnen Mediziner den Schweregrad und den Verlauf der MS genauer einsch\u00e4tzen. Das ist nat\u00fcrlich sehr hilfreich f\u00fcr die Behandlung und \u00dcberwachung der Krankheit.<\/p>\n<p>Die Myelinscheiden bestehen vor allem aus Fettgewebe und Proteinen, w\u00e4hrend herk\u00f6mmliche MRT-Ger\u00e4te haupts\u00e4chlich die Signale der Wassermolek\u00fcle im K\u00f6rper nutzen, um Bilder zu erzeugen. Das neue Verfahren der ETH-Forscher misst den Myelingehalt direkt und erm\u00f6glicht so eine pr\u00e4zisere Darstellung der Myelinscheiden.<\/p>\n<p>Um die Myelinscheiden direkt abzubilden, nutzen die Forscher einen eigens entwickelten MRT-Kopfscanner, der ein besonders starkes Gef\u00e4lle im Magnetfeld aufweist. Dieser Scanner erm\u00f6glicht eine schnellere Aufzeichnung von Informationen \u00fcber die Position von Wasserstoffatomen im Gewebe. Zudem ist das System in der Lage, schnell zwischen dem Senden von Radiowellen und dem Empfangen von Signalen umzuschalten. Das klingt nach einer echten technischen Meisterleistung!<\/p>\n<p>Das neue MRT-Verfahren wurde bereits erfolgreich an Gewebeproben von MS-Patienten getestet und soll als n\u00e4chstes an Patienten mit MS erprobt werden. Es bleibt abzuwarten, ob der neue MRT-Kopfscanner tats\u00e4chlich in Kliniken eingesetzt wird. Die Entscheidung liegt nun bei der Industrie. Aber die Forscher haben gezeigt, dass ihr Verfahren funktioniert und hoffen nun, dass Industriepartner das Verfahren implementieren und auf den Markt bringen.<\/p>\n<p>Wenn dieses neue Verfahren tats\u00e4chlich in der klinischen Praxis eingesetzt wird, k\u00f6nnte es einen gro\u00dfen Unterschied f\u00fcr MS-Patienten machen. Eine fr\u00fchere und genauere Diagnose k\u00f6nnte zu einer besseren Behandlung und \u00dcberwachung f\u00fchren. Zudem k\u00f6nnte es bei der Entwicklung neuer Medikamente gegen MS helfen. Das sind aufregende Zeiten f\u00fcr die MS-Forschung und wir k\u00f6nnen gespannt sein, was die Zukunft bringt.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: MS + Multiple + Markus Weiger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forscher der ETH Z\u00fcrich haben ein neues Verfahren der Magnetresonanztomographie (MRT) entwickelt, das m\u00f6glicherweise eine fr\u00fchere Erkennung und bessere \u00dcberwachung von Multiple Sklerose (MS) erm\u00f6glicht. Das ist nat\u00fcrlich eine gro\u00dfartige Nachricht f\u00fcr diejenigen, die von dieser neurologischen Erkrankung betroffen sind. 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