{"id":4578,"date":"2024-02-09T17:23:12","date_gmt":"2024-02-09T17:23:12","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/02\/09\/franzoesische-datenschutzbehoerde-prueft-datenverstoesse-bei-viamedis-und-almerys-33-mio-betroffene\/"},"modified":"2024-02-09T17:23:12","modified_gmt":"2024-02-09T17:23:12","slug":"franzoesische-datenschutzbehoerde-prueft-datenverstoesse-bei-viamedis-und-almerys-33-mio-betroffene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=4578","title":{"rendered":"Franz\u00f6sische Datenschutzbeh\u00f6rde pr\u00fcft Datenverst\u00f6\u00dfe bei Viamedis und Almerys: 33 Mio. Betroffene!"},"content":{"rendered":"<p>Die franz\u00f6sische Datenschutzbeh\u00f6rde CNIL untersucht derzeit zwei gro\u00dfe Datenverst\u00f6\u00dfe bei den Unternehmen Viamedis und Almerys. Diese Verst\u00f6\u00dfe betreffen \u00fcber 33 Millionen Personen und betreffen damit fast die H\u00e4lfte der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die CNIL gab bekannt, dass die beiden Kranken- und Sozialversicherungsdienstleister die Beh\u00f6rde \u00fcber umfangreiche Cyberangriffe informiert haben, bei denen die pers\u00f6nlichen Daten von Versicherten und ihren Angeh\u00f6rigen massiv beeintr\u00e4chtigt wurden.<\/p>\n<p>Laut CNIL erlangten die T\u00e4ter Ende Januar Zugriff auf verschiedene Informationen, darunter den Familienstand, das Geburtsdatum, die Sozialversicherungsnummer, den Namen des Krankenversicherers sowie die Einzelheiten der abgeschlossenen Vertr\u00e4ge. Bankverbindungen, medizinische Daten, erfolgte Erstattungen, Adressen, Telefonnummern und E-Mails sollen laut CNIL nicht von dem Datenleck betroffen sein.<\/p>\n<p>Es liegt nun in der Verantwortung der Krankenkassen, die Viamedis und Almerys nutzen, alle betroffenen Personen individuell und direkt zu informieren, wie es die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vorsieht. Die CNIL betont, dass sie sicherstellen wird, dass dies so schnell wie m\u00f6glich geschieht und dass ihre eigene Untersuchung ebenfalls z\u00fcgig voranschreitet. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Sicherheitsma\u00dfnahmen gelegt, die von den Unternehmen vor und nach dem Vorfall ergriffen wurden.<\/p>\n<p>Die CNIL r\u00e4t den betroffenen Personen, bei m\u00f6glichen Anfragen, insbesondere im Zusammenhang mit der Erstattung von Gesundheitskosten, vorsichtig zu sein. Es wird empfohlen, regelm\u00e4\u00dfig die Aktivit\u00e4ten und Transaktionen auf den verschiedenen Konten zu \u00fcberpr\u00fcfen. Zudem besteht die M\u00f6glichkeit, dass die betroffenen Informationen mit Daten aus vergangenen Datenschutzverletzungen zusammengef\u00fchrt werden. Im Jahr 2021 wurden bereits medizinische Daten von fast 500.000 franz\u00f6sischen B\u00fcrgern in einem Internet-Forum zum Verkauf angeboten. Diese Informationen stammten aus den Unterlagen von rund drei\u00dfig medizinischen Analyselaboren.<\/p>\n<p>Viamedis ver\u00f6ffentlichte vor einer Woche eine Ank\u00fcndigung \u00fcber den Vorfall im Bereich der Cybersicherheit auf LinkedIn. Seit dem Angriff ist die Website des Unternehmens nicht mehr zug\u00e4nglich. Viamedis verwaltet Informationen von 20 Millionen Versicherungsnehmern und ist mit 84 verbundenen Gesundheitsorganisationen verbunden. Das Unternehmen hat jedoch keine Angaben zur Anzahl der Betroffenen gemacht, da dies derzeit noch Gegenstand der Untersuchung ist.<\/p>\n<p>\u00dcber die St\u00f6rung bei Almerys wurde zu Beginn nur in lokalen Medien berichtet, wobei sie sich auf nicht genannte Quellen bezogen. Bisher hat das betroffene Unternehmen, dessen Webseite nach wie vor zug\u00e4nglich ist, noch keine \u00f6ffentliche Stellungnahme zu dem Datenleck abgegeben. Almerys arbeitet eigenen Angaben zufolge mit mehr als 2000 Partnern zusammen, von denen sich 400 in Frankreich befinden.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: CNIL + Viamedis + Almerys<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die franz\u00f6sische Datenschutzbeh\u00f6rde CNIL untersucht derzeit zwei gro\u00dfe Datenverst\u00f6\u00dfe bei den Unternehmen Viamedis und Almerys. Diese Verst\u00f6\u00dfe betreffen \u00fcber 33 Millionen Personen und betreffen damit fast die H\u00e4lfte der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung. 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