{"id":4681,"date":"2024-02-13T21:07:47","date_gmt":"2024-02-13T21:07:47","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/02\/13\/openai-teilweise-entlastet-gericht-weist-die-meisten-anklagepunkte-ab\/"},"modified":"2024-02-13T21:07:47","modified_gmt":"2024-02-13T21:07:47","slug":"openai-teilweise-entlastet-gericht-weist-die-meisten-anklagepunkte-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=4681","title":{"rendered":"OpenAI teilweise entlastet: Gericht weist die meisten Anklagepunkte ab"},"content":{"rendered":"<p>OpenAI hat vor einem kalifornischen Gericht eine teilweise Entlastung in einem Urheberrechtsstreit mit mehreren Autoren, darunter die Komikerin Sarah Silverman, erreicht. Die Autoren behaupteten, dass OpenAI ihre Werke unrechtm\u00e4\u00dfig kopiert habe. Der Fall umfasste Beschwerden von mehreren Autoren und es wurden insgesamt sechs Anklagepunkte erhoben, darunter direkte und mittelbare Urheberrechtsverletzung, Versto\u00df gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA) durch Entfernung von Urheberrechtsinformationen, unlauterer Wettbewerb, Fahrl\u00e4ssigkeit und ungerechtfertigte Bereicherung. OpenAI beantragte die Abweisung aller Anklagepunkte au\u00dfer der direkten Urheberrechtsverletzung.<\/p>\n<p>Das Gericht traf gestern eine Entscheidung \u00fcber diesen Antrag und wies alle Anklagepunkte au\u00dfer der direkten Urheberrechtsverletzung ab. Die Richterin war nicht \u00fcberzeugt von den Vorw\u00fcrfen der Kl\u00e4ger bez\u00fcglich mittelbarer Urheberrechtsverletzung, DMCA-Verst\u00f6\u00dfen, Fahrl\u00e4ssigkeit und ungerechtfertigter Bereicherung. Sie war skeptisch gegen\u00fcber einigen Behauptungen der Autoren, insbesondere der Behauptung, dass OpenAI absichtlich Urheberrechtsinformationen entfernt habe. Das Gericht best\u00e4tigte jedoch den Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs, dass OpenAI die Werke der Autoren ohne Erlaubnis f\u00fcr kommerziellen Gewinn verwendet hat.<\/p>\n<p>Die Richterin betonte auch, dass die Kl\u00e4ger nicht den Vorwurf erhoben haben, dass die ChatGPT-Ausgaben direkte Kopien der urheberrechtlich gesch\u00fctzten B\u00fccher sein m\u00fcssen und dass eine wesentliche \u00c4hnlichkeit zwischen den Ausgaben und den urheberrechtlich gesch\u00fctzten Materialien nachgewiesen werden muss. Der wirtschaftliche Schaden der Autoren konnte laut Klage nicht nachgewiesen werden und die Behauptung eines potenziellen Risikos f\u00fcr zuk\u00fcnftige Sch\u00e4den am geistigen Eigentum wurde als zu spekulativ angesehen, um ber\u00fccksichtigt zu werden.<\/p>\n<p>Die Autoren haben nun die M\u00f6glichkeit, bis zum 13. M\u00e4rz \u00c4nderungen an ihrer urspr\u00fcnglichen Klage vorzunehmen. Die Hauptanklage gegen OpenAI, n\u00e4mlich die direkte Urheberrechtsverletzung, bleibt jedoch bestehen. Die meisten anderen Anklagepunkte in der Klage h\u00e4ngen von der nachgewiesenen direkten Verletzung ab.<\/p>\n<p>Es ist erw\u00e4hnenswert, dass OpenAI nicht nur mit Klagen von diesen Autoren konfrontiert ist, sondern auch mit einer Sammelklage der Authors Guild sowie Klagen prominenter Autoren wie George R.R. Martin und John Grisham. Als ob das nicht genug w\u00e4re, hat die New York Times auch noch eine weitere Klage wegen Urheberrechtsverletzung gegen OpenAI und ihren Gesch\u00e4ftspartner Microsoft eingereicht. OpenAI kann sich also auf eine Menge juristischer Herausforderungen einstellen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: OpenAIs ChatGPT + Araceli Martnez-Olgun + Sarah Silverman<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OpenAI hat vor einem kalifornischen Gericht eine teilweise Entlastung in einem Urheberrechtsstreit mit mehreren Autoren, darunter die Komikerin Sarah Silverman, erreicht. Die Autoren behaupteten, dass OpenAI ihre Werke unrechtm\u00e4\u00dfig kopiert habe. 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