{"id":4805,"date":"2024-02-16T16:01:35","date_gmt":"2024-02-16T16:01:35","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/02\/16\/sicherheitsluecke-bei-takuta-gmbh-entdeckt-datenschutzverletzung-bei-dubidoc\/"},"modified":"2024-02-16T16:01:35","modified_gmt":"2024-02-16T16:01:35","slug":"sicherheitsluecke-bei-takuta-gmbh-entdeckt-datenschutzverletzung-bei-dubidoc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=4805","title":{"rendered":"Sicherheitsl\u00fccke bei Takuta GmbH entdeckt: Datenschutzverletzung bei Dubidoc"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleines Start-up namens Takuta GmbH, das den Terminservice-Anbieter Dubidoc betreibt, wurde k\u00fcrzlich Opfer einer Sicherheitsl\u00fccke. Diese wurde vom Chaos Computer Club (CCC) aufgedeckt und betraf etwa eine Million Patientendatens\u00e4tze. Gl\u00fccklicherweise hat Takuta die L\u00fccke mittlerweile geschlossen und Ma\u00dfnahmen ergriffen, um \u00e4hnliche Vorf\u00e4lle in Zukunft zu verhindern. Diese erfreulichen Informationen wurden von Daniel Strunk, dem Sprecher der Landesbeauftragten f\u00fcr Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW), bekannt gegeben. Takuta hat au\u00dferdem seine Kunden \u00fcber die Datenschutzverletzung informiert. <\/p>\n<p>Laut Strunk waren in den \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Daten E-Mail-Adressen, Passw\u00f6rter, Telefonnummern, Vor- und Nachnamen, Geschlecht, Geburtsdatum sowie Angaben zu Verwandten und Terminen enthalten. W\u00e4hrend des Datenlecks waren die Debug-Informationen des Profilers des PHP-Frameworks Symfony sichtbar und zug\u00e4nglich. Sowohl Benutzernamen als auch Passw\u00f6rter f\u00fcr die Datenbank waren in den betroffenen Daten enthalten. Die Verwendung eines aktiven Debuggers in einer Live-Umgebung stellt einen ernsthaften Fehler dar. Dar\u00fcber hinaus war die Datenbank auch von au\u00dfen \u00fcber das Internet erreichbar.<\/p>\n<p>Das Unternehmen behauptet, dass der uneingeschr\u00e4nkte Zugriff auf die Datenbank bedauerlicherweise nicht beschr\u00e4nkt werden kann, da die Applikation auf einem von einem renommierten Provider gehosteten Managed Server l\u00e4uft. Der CCC kommentiert, dass dies eine Ausrede ist, die \u2013 selbst wenn sie wahr w\u00e4re \u2013 nat\u00fcrlich keine ist. Es ist unklar, ob neben dem CCC noch weitere Personen Zugriff auf die Daten hatten. Der Sprecher des LDI gibt an, dass noch keine Stellungnahme dazu vorliegt, welche Schritte unternommen wurden, um festzustellen, ob weitere Dritte Zugriff auf die Daten hatten.<\/p>\n<p>Es ist immer \u00e4rgerlich, wenn solche Sicherheitsl\u00fccken auftreten. Besonders bei sensiblen Daten wie Patientendaten sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Es ist jedoch erfreulich zu sehen, dass Takuta schnell reagiert hat und die L\u00fccke geschlossen hat, um weiteren Schaden zu verhindern. Hoffentlich werden sie auch weitere Ma\u00dfnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Denn wie der CCC betont, ist das Ausreden-Spiel &#8222;Mein Provider l\u00e4sst mich nicht&#8220; keine akzeptable Entschuldigung.<\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, ob noch weitere Informationen \u00fcber den Vorfall ans Licht kommen und ob es weitere Sicherheitsverletzungen gab. Es ist wichtig, dass Unternehmen, insbesondere solche, die mit sensiblen Daten arbeiten, ihre Sicherheitsma\u00dfnahmen regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcfen und aktualisieren. Nur so kann man sicherstellen, dass die Privatsph\u00e4re und Sicherheit der Nutzer gew\u00e4hrleistet ist.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Takuta + CCC + Dubidoc<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleines Start-up namens Takuta GmbH, das den Terminservice-Anbieter Dubidoc betreibt, wurde k\u00fcrzlich Opfer einer Sicherheitsl\u00fccke. Diese wurde vom Chaos Computer Club (CCC) aufgedeckt und betraf etwa eine Million Patientendatens\u00e4tze. Gl\u00fccklicherweise hat Takuta die L\u00fccke mittlerweile geschlossen und Ma\u00dfnahmen ergriffen, um \u00e4hnliche Vorf\u00e4lle in Zukunft zu verhindern. 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