{"id":4859,"date":"2024-02-20T09:42:36","date_gmt":"2024-02-20T09:42:36","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/02\/20\/neuartige-automatisierte-forschungsinfrastruktur-beschleunigt-katalysatorentwicklung\/"},"modified":"2024-02-20T09:42:36","modified_gmt":"2024-02-20T09:42:36","slug":"neuartige-automatisierte-forschungsinfrastruktur-beschleunigt-katalysatorentwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=4859","title":{"rendered":"Neuartige automatisierte Forschungsinfrastruktur beschleunigt Katalysatorentwicklung"},"content":{"rendered":"<p>Forscher der ETH Z\u00fcrich haben eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: Dank einer neuartigen automatisierten Forschungsinfrastruktur im Roboterlabor f\u00fcr nachhaltigen Treibstoff k\u00f6nnen Katalysatoren nun schneller entwickelt werden. Und das Ganze mit Unterst\u00fctzung von k\u00fcnstlicher Intelligenz. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind!<\/p>\n<p>Die Chemiker starteten ihr Projekt mit der Suche nach verbesserten Katalysatoren f\u00fcr die Methanolherstellung. Doch die neue Technologieplattform hat noch viel mehr zu bieten und beschleunigt auch die Entwicklung anderer Katalysatoren. Das ist doch mal ein Volltreffer!<\/p>\n<p>Katalysatoren sind so etwas wie die Superhelden der Chemiker. Sie beschleunigen Reaktionen und verringern den Energiebedarf. Mit einem effektiven Katalysator k\u00f6nnen unerw\u00fcnschte Nebenreaktionen besser unterdr\u00fcckt werden. Die Dinger sind also echte Allrounder!<\/p>\n<p>In der Natur \u00fcbernehmen Enzyme diese Aufgabe und verst\u00e4rken gezielt Stoffwechselvorg\u00e4nge. In technischen Anlagen kommen hingegen meist Metallkatalysatoren zum Einsatz, um die Ausbeute an Produkten zu steigern. Klingt kompliziert, ist es auch. Aber zum Gl\u00fcck haben wir jetzt die smarten K\u00f6pfe an der ETH Z\u00fcrich, die uns da weiterhelfen.<\/p>\n<p>Unter der Leitung von Paco Laveille hat das Team der Technologieplattform Swiss Cat eine vollst\u00e4ndig digitalisierte und automatisierte Methode entwickelt, um viel schneller als zuvor neue und verbesserte Metallkatalysatoren zu finden. Mit Hilfe von k\u00fcnstlicher Intelligenz und einem automatisierten Synthese- und Testlabor haben sie sich so richtig ins Zeug gelegt. Hut ab!<\/p>\n<p>Mit dieser neuen Infrastruktur konnten sie innerhalb von nur sechs Wochen sage und schreibe 150 Katalysatoren f\u00fcr die CO2-basierte Methanolherstellung entwickeln. Und das Beste daran: Die neuen Katalysatoren sind nicht nur kosteng\u00fcnstig herzustellen, sondern erzielen auch hohe Umwandlungsraten bei minimalen Nebenprodukten. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!<\/p>\n<p>Normalerweise h\u00e4tte die Entwicklung dieser Katalysatoren mehrere Jahre gedauert. Aber dank der neuen Methode haben die Forscher einen richtigen Turbo eingelegt. Da k\u00f6nnen sich andere Labore eine Scheibe von abschneiden!<\/p>\n<p>Methanol spielt eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Kohlenwasserstoffwirtschaft. Es wird sowohl als Brennstoff als auch als Grundstoff f\u00fcr Medikamente, Kunststoffe und Farben verwendet. Im Vergleich zu Wasserstoff und Methan ist Methanol viel einfacher zu transportieren und zu lagern. Au\u00dferdem kann man bestehende Infrastrukturen und Motoren der Benzintechnologie mit nur geringf\u00fcgigen Anpassungen weiterhin nutzen. Das ist doch mal praktisch, oder?<\/p>\n<p>Die Suche nach den idealen Katalysatoren f\u00fcr die Methanolherstellung ist allerdings nicht ohne. Es gibt theoretisch unendlich viele M\u00f6glichkeiten, Atome zu einem Katalysator zu verbinden. Da verliert man schnell den \u00dcberblick. Aber zum Gl\u00fcck haben die Forscher einen Plan!<\/p>\n<p>Um den Raum der chemischen M\u00f6glichkeiten einzuschr\u00e4nken, haben sie eine Vorauswahl getroffen. Ein Katalysator muss nicht nur effektiv, sondern auch kosteng\u00fcnstig sein. Deshalb haben sie sich auf die vergleichsweise g\u00fcnstigen Metalle Eisen, Kupfer und Kobalt beschr\u00e4nkt. Zus\u00e4tzlich haben sie noch ein paar andere Elemente hinzugef\u00fcgt, die traditionell in Katalysatoren verwendet werden. Und schon hatten sie &#8222;nur noch&#8220; 20 Millionen verschiedene Kombinationsm\u00f6glichkeiten. Klingt nach einer Menge Arbeit, aber hey, Chemiker lieben doch Herausforderungen!<\/p>\n<p>Mit Hilfe eines KI-Algorithmus namens bayesianische Optimierung haben sie dann die besten L\u00f6sungen gefunden. Klingt kompliziert, war es wahrscheinlich auch. Aber hey, die Forscher sind ja schlie\u00dflich keine Anf\u00e4nger!<\/p>\n<p>Insgesamt haben sie sechs Durchl\u00e4ufe mit jeweils 24 ausgew\u00e4hlten Katalysatoren gemacht. Zwischendurch wurden die Ergebnisse optimiert und immer wieder neue Zusammensetzungen ausprobiert. So haben sie sich nicht in einer Sackgasse der Optimierung verirrt. Das nennt man dann wohl cleveres Vorgehen!<\/p>\n<p>Das Ziel der Forscher war es allerdings nicht, den perfekten Katalysator f\u00fcr die Methanolsynthese zu finden. Daf\u00fcr braucht man noch mehr Daten und Erfahrungen. Aber das Roboterlabor unterst\u00fctzt die Wissenschaftler dabei, genau diese Informationen zu sammeln. Das wird einen gro\u00dfen Fortschritt in der Katalysatorforschung bedeuten. Da k\u00f6nnen wir uns auf spannende neue Entwicklungen freuen!<\/p>\n<p>Also, liebe Chemiker an der ETH Z\u00fcrich, macht weiter so! Wir sind gespannt, welche bahnbrechenden Erkenntnisse als n\u00e4chstes aus eurem Roboterlabor kommen. Und vielleicht habt ihr ja auch mal Lust auf eine Runde Trivial Pursuit? Denn anscheinend habt ihr das mit den richtigen Kombinationen echt drauf!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: ETH Z\u00fcrich Katalysatoren + Laveille + Cat+<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forscher der ETH Z\u00fcrich haben eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: Dank einer neuartigen automatisierten Forschungsinfrastruktur im Roboterlabor f\u00fcr nachhaltigen Treibstoff k\u00f6nnen Katalysatoren nun schneller entwickelt werden. Und das Ganze mit Unterst\u00fctzung von k\u00fcnstlicher Intelligenz. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind! 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